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Valtellina 1987, the Val Pola landslide
Im Juni 1987 kam es in den italienischen Zentralalpen im Val di Pola nach andauernden heftigen Regenfällen zu einem Bergrutsch an der Ostflanke des Berges Zandila. Der Bergrutsch tötete 27 Menschen und zerstörte 2 Dörfer. Die abgelöste Felsmasse wird mit 35 Mio m3 angegeben. Aufgrund der großen Höhendifferenz entwickelte sich der Bergrutsch zu einer Steinlawine. Nach einer Übersicht über die geologische Situation und die geographischen und geomorphologischen Besonderheiten wird der Ablauf des Bergrutsches geschildert. Es wird eine Analyse der auslösenden und der begünstigenden Faktoren vorgenommen und die Ursache des Bergrutsches erläutert. Es werden die unmittelbar nach dem Bergrutsch eingeleiteten Notfallmaßnahmen beschrieben und es wird über die später realisierten Maßnahmen zur Hangsicherung und zum Abbau noch vorhandener Gefährdungen berichtet. Der Bergrutsch hatte zu einer Abriegelung des Flußlaufes und zur Bildung eines Sees geführt, der bei der nächsten Schneeschmelze eine weitere Katastrophe auszulösen drohte. Zur Abwendung dieser Gefahr wurden zwei Dränagetunnel von 4,2 m bzw. 6 m Durchmesser und je 2900 m Länge mit Vollschnittvortriebsmaschinen aufgefahren, die der gesteuerten Wasserabführung dienten.
Valtellina 1987, the Val Pola landslide
Im Juni 1987 kam es in den italienischen Zentralalpen im Val di Pola nach andauernden heftigen Regenfällen zu einem Bergrutsch an der Ostflanke des Berges Zandila. Der Bergrutsch tötete 27 Menschen und zerstörte 2 Dörfer. Die abgelöste Felsmasse wird mit 35 Mio m3 angegeben. Aufgrund der großen Höhendifferenz entwickelte sich der Bergrutsch zu einer Steinlawine. Nach einer Übersicht über die geologische Situation und die geographischen und geomorphologischen Besonderheiten wird der Ablauf des Bergrutsches geschildert. Es wird eine Analyse der auslösenden und der begünstigenden Faktoren vorgenommen und die Ursache des Bergrutsches erläutert. Es werden die unmittelbar nach dem Bergrutsch eingeleiteten Notfallmaßnahmen beschrieben und es wird über die später realisierten Maßnahmen zur Hangsicherung und zum Abbau noch vorhandener Gefährdungen berichtet. Der Bergrutsch hatte zu einer Abriegelung des Flußlaufes und zur Bildung eines Sees geführt, der bei der nächsten Schneeschmelze eine weitere Katastrophe auszulösen drohte. Zur Abwendung dieser Gefahr wurden zwei Dränagetunnel von 4,2 m bzw. 6 m Durchmesser und je 2900 m Länge mit Vollschnittvortriebsmaschinen aufgefahren, die der gesteuerten Wasserabführung dienten.
Valtellina 1987, the Val Pola landslide
Valtellina 1987, die Ursachen des Bergrutsches im Val di Pola
Lunardi, P. (author) / Agostoni, S. (author) / Presbitero, M. (author)
Felsbau ; 13 ; 395-400
1995
6 Seiten, 13 Bilder, 1 Tabelle, 14 Quellen
Article (Journal)
English
Geowissenschaft , Geographie , Geologie , Hydrologie , Tektonik , geologische Messung , Bruchhypothese , Bruchverlauf , Felsmechanik , Bodenmechanik , Bautechnik , Bauausführung , Katastrophenfall , Fels , Italien , Tunnelbau , Vollschnittmaschine , Entwässern (Gelände) , Unfallursachenforschung , Unfallverhütung
The Valtellina electric railway
Engineering Index Backfile | 1901
|Debris flows triggered by the July 17-19, 1987 storm in the Valtellina area (Northern Italy)
British Library Conference Proceedings | 1992
|The new electric locomotives for the Valtellina railway
Engineering Index Backfile | 1905
Two years' work on the Valtellina electric railway
Engineering Index Backfile | 1905
Valtellina: Existing Population and Abandonment of High Altitude Settlements
DOAJ | 2020
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