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Sanierung eines Tiefbrunnens und Maßnahmen zum Brunnenrückbau
Entsprechend einer Anordnung der Umweltbehörde und wegen ständig sinkender Förderleistung sowie hoher Sandförderung wurde in Hamburg ein 1973 errichteter 354 m tiefer Brunnen geophysikalisch vermessen und mit einer Kamera befahren. Die Untersuchungen ergaben, daß aufgrund fehlender Tonsperren im Bereich der oberflächennahen Geschiebemergel und Tone und wegen Korrosionslochfraßes im Bereich der Mantelrohre sowie Sandeintrittes im Filterbereich des Tiefbrunnens saniert werden mußte. Zur nachträglichen Abdichtung des Ringraumes im Bereich der oberflächennah anstehenden Geschiebemergel und Tone erfolgte ein Überbohren des Brunnens bis 68 m Tiefe und Verfüllung des Ringraumes mit einer Tonmehl-Zement-Suspension. Dadurch wurde eine hydraulische Verbindung zwischen oberflächennahem Grund- bzw. Stauwasser mit tieferliegenden Grundwasserstockwerken dauerhaft unterbunden. Die vorhandenen Filterrohre wurden zerbohrt und durch Edelstahl-Wickeldrahtfilter DN200 mit angepaßter Filterkiesschüttung ersetzt. Der Ringraum zwischen den alten Mantelrohren des Durchmessers 318 mm und den neu eingebauten Stahlrohren des Durchmessers 219 mm wurde ebenfalls durch Verpressung einer Tonmehl-Zement-Suspension abgedichtet. Danach wurden die Mantelrohre in einer Tiefe von 56 m abgeschnitten, ausgebaut und entsorgt. Nach Inbetriebnahme des sanierten Tiefbrunnens wurden zwei weitere Brunnen in unmittelbarer Nachbarschaft rückgebaut.
Sanierung eines Tiefbrunnens und Maßnahmen zum Brunnenrückbau
Entsprechend einer Anordnung der Umweltbehörde und wegen ständig sinkender Förderleistung sowie hoher Sandförderung wurde in Hamburg ein 1973 errichteter 354 m tiefer Brunnen geophysikalisch vermessen und mit einer Kamera befahren. Die Untersuchungen ergaben, daß aufgrund fehlender Tonsperren im Bereich der oberflächennahen Geschiebemergel und Tone und wegen Korrosionslochfraßes im Bereich der Mantelrohre sowie Sandeintrittes im Filterbereich des Tiefbrunnens saniert werden mußte. Zur nachträglichen Abdichtung des Ringraumes im Bereich der oberflächennah anstehenden Geschiebemergel und Tone erfolgte ein Überbohren des Brunnens bis 68 m Tiefe und Verfüllung des Ringraumes mit einer Tonmehl-Zement-Suspension. Dadurch wurde eine hydraulische Verbindung zwischen oberflächennahem Grund- bzw. Stauwasser mit tieferliegenden Grundwasserstockwerken dauerhaft unterbunden. Die vorhandenen Filterrohre wurden zerbohrt und durch Edelstahl-Wickeldrahtfilter DN200 mit angepaßter Filterkiesschüttung ersetzt. Der Ringraum zwischen den alten Mantelrohren des Durchmessers 318 mm und den neu eingebauten Stahlrohren des Durchmessers 219 mm wurde ebenfalls durch Verpressung einer Tonmehl-Zement-Suspension abgedichtet. Danach wurden die Mantelrohre in einer Tiefe von 56 m abgeschnitten, ausgebaut und entsorgt. Nach Inbetriebnahme des sanierten Tiefbrunnens wurden zwei weitere Brunnen in unmittelbarer Nachbarschaft rückgebaut.
Sanierung eines Tiefbrunnens und Maßnahmen zum Brunnenrückbau
Nolte, L.P. (author) / Middeldorf, K. (author)
bbr, Wasser und Rohrbau ; 47 ; 10-14
1996
5 Seiten, 5 Bilder
Article (Journal)
German
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