A platform for research: civil engineering, architecture and urbanism
Modal analysis for global damage detection of bridges
Derzeit werden Brücken in den USA überwiegend visuell kontrolliert. Um auch nicht zugängliche Bereiche zu überwachen, wird im Beitrag die Schwingungsanalyse untersucht. Mitgeteilt werden die Ergebnisse einer Untersuchung an einer Brücke vor Ort. Es handelte sich um eine bruchkritische Brücke von zwei Trägern der Spannweite 6,76 m. Die Brücke wurde 1930 gebaut und 1988 für den Verkehr gesperrt. Gemessen wurde an 54 Meßpunkten. Kandidaten für mögliche Meßgrößen waren die Modenfrequenzen, die modalen Dämpfungsverhältnisse, die Modenformen und zwei Größen, die MAC-Faktor (modal assurance criterion) und COMAC-Faktor (coordinate modal assurance criterion) genannt werden. Die beiden letzteren Größen werden aus Modenformen abgeleitet und betreffen inhärente Strukturindizes. MAC bedeutet die Korrelation zwischen zwei gemessenen Modenformen aus zwei verschiedenen Prüfvorgängen und variiert zwischen 0 und 1. MAC ist ein Schadensindikator, wenn er von seinem Ursprungswert in der Nähe von 1 für einen individuellen Mode abweicht. COMAC identifiziert Meßpunkte, in denen die Modenformen von zwei Meßvorgängen nicht übereinstimmen, und weist daher auf Schadensorte hin. In der untersuchten Modellbrücke wurden Sägeschlitze zur Simulation von Ermüdungsrissen eingebracht. Es wurden die ersten drei Schwingungsmoden der Brücke für die Untersuchung ausgewertet. Es zeigt sich, daß mehrere Schwingungssignaturen herangezogen werden müssen, um die Schäden zu bestimmen, beispielsweise Modenformen und MAC. Die Bestimmung der Schadensorte war nicht möglich. Da einige Moden schadensunempfindlich sein können, ist eine zuverlässige Prüfung nur mit einer größeren Anzahl von Schwingungsmoden möglich. (Völkel, U.)
Modal analysis for global damage detection of bridges
Derzeit werden Brücken in den USA überwiegend visuell kontrolliert. Um auch nicht zugängliche Bereiche zu überwachen, wird im Beitrag die Schwingungsanalyse untersucht. Mitgeteilt werden die Ergebnisse einer Untersuchung an einer Brücke vor Ort. Es handelte sich um eine bruchkritische Brücke von zwei Trägern der Spannweite 6,76 m. Die Brücke wurde 1930 gebaut und 1988 für den Verkehr gesperrt. Gemessen wurde an 54 Meßpunkten. Kandidaten für mögliche Meßgrößen waren die Modenfrequenzen, die modalen Dämpfungsverhältnisse, die Modenformen und zwei Größen, die MAC-Faktor (modal assurance criterion) und COMAC-Faktor (coordinate modal assurance criterion) genannt werden. Die beiden letzteren Größen werden aus Modenformen abgeleitet und betreffen inhärente Strukturindizes. MAC bedeutet die Korrelation zwischen zwei gemessenen Modenformen aus zwei verschiedenen Prüfvorgängen und variiert zwischen 0 und 1. MAC ist ein Schadensindikator, wenn er von seinem Ursprungswert in der Nähe von 1 für einen individuellen Mode abweicht. COMAC identifiziert Meßpunkte, in denen die Modenformen von zwei Meßvorgängen nicht übereinstimmen, und weist daher auf Schadensorte hin. In der untersuchten Modellbrücke wurden Sägeschlitze zur Simulation von Ermüdungsrissen eingebracht. Es wurden die ersten drei Schwingungsmoden der Brücke für die Untersuchung ausgewertet. Es zeigt sich, daß mehrere Schwingungssignaturen herangezogen werden müssen, um die Schäden zu bestimmen, beispielsweise Modenformen und MAC. Die Bestimmung der Schadensorte war nicht möglich. Da einige Moden schadensunempfindlich sein können, ist eine zuverlässige Prüfung nur mit einer größeren Anzahl von Schwingungsmoden möglich. (Völkel, U.)
Modal analysis for global damage detection of bridges
Modenanalyse zum globalen Schadensnachweis von Brücken
Alampalli, S. (author) / Fu, G. (author) / Dillon, E.W. (author)
1996
6 Seiten, 4 Bilder, 3 Tabellen, 5 Quellen
Conference paper
English
Modal Technology for Damage Detection of Bridges
Springer Verlag | 1990
|The use of a stationary point modal assurance criterion for damage detection in bridges
Tema Archive | 2003
|Structural Damage Detection in Cable-Stayed Bridges using Correlation and Sensitivity of Modal Data
British Library Conference Proceedings | 2005
|