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Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen bei nichtelastischen Stahldehnungen - Optimierung des Verbunds
Im Gebrauchszustand soll der Verbund zwischen Bewehrung und Beton eine hohe Tragwerkssteifigkeit und kleine Rißbreiten sicherstellen. Weiterhin sollen im Bruchzustand geringe Spaltkräfte im Bereich von Stößen und Verankerungen auftreten, und der Verbund soll eine hohe Ausnutzung der Duktilität der Bewehrung ermöglichen. Das Verbundverhalten bei großen nichtelastischen Stahldehnungen ist nicht genau bekannt. Deshalb wird im Beitrag die Mitwirkung des Betons zwischen Rissen im plastischen Stahldehnungsbereich für derzeitige Rippenstäbe anhand numerischer Studien unter Verwendung eines Modells mit wirklichkeitsnahen Werkstoffgesetzen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, daß das Verhältnis zwischen mittlerer Stahldehnung und der Stahldehnung im Riß nach Überschreiten der Streckgrenze des Stahls hauptsächlich vom Bewehrungsgrad sowie der Form der Stahlspannungs-Dehnungs-Linie abhängt. Die große Mitwirkung des Betons zwischen Rissen verringert signifikant das Rotationsvermögen plastischer Gelenke. Daher ist bei Verwendung von Bewehrungsstahl mit geringer Duktilität nur eine geringe Momentenumlagerung möglich. Um die Tragwerksduktilität zu erhöhen, sollte entweder die Duktilität des Betonstahls erhöht oder die Verbundwirkung bei großen Stahldehnungen verringert werden.
Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen bei nichtelastischen Stahldehnungen - Optimierung des Verbunds
Im Gebrauchszustand soll der Verbund zwischen Bewehrung und Beton eine hohe Tragwerkssteifigkeit und kleine Rißbreiten sicherstellen. Weiterhin sollen im Bruchzustand geringe Spaltkräfte im Bereich von Stößen und Verankerungen auftreten, und der Verbund soll eine hohe Ausnutzung der Duktilität der Bewehrung ermöglichen. Das Verbundverhalten bei großen nichtelastischen Stahldehnungen ist nicht genau bekannt. Deshalb wird im Beitrag die Mitwirkung des Betons zwischen Rissen im plastischen Stahldehnungsbereich für derzeitige Rippenstäbe anhand numerischer Studien unter Verwendung eines Modells mit wirklichkeitsnahen Werkstoffgesetzen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, daß das Verhältnis zwischen mittlerer Stahldehnung und der Stahldehnung im Riß nach Überschreiten der Streckgrenze des Stahls hauptsächlich vom Bewehrungsgrad sowie der Form der Stahlspannungs-Dehnungs-Linie abhängt. Die große Mitwirkung des Betons zwischen Rissen verringert signifikant das Rotationsvermögen plastischer Gelenke. Daher ist bei Verwendung von Bewehrungsstahl mit geringer Duktilität nur eine geringe Momentenumlagerung möglich. Um die Tragwerksduktilität zu erhöhen, sollte entweder die Duktilität des Betonstahls erhöht oder die Verbundwirkung bei großen Stahldehnungen verringert werden.
Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen bei nichtelastischen Stahldehnungen - Optimierung des Verbunds
Effective action of concrete between cracks for non-elastic steel strain - optimising the bond
Eligehausen, R. (author) / Ozbolt, J. (author) / Mayer, U. (author)
Beton- und Stahlbetonbau ; 93 ; 29-35
1998
7 Seiten, 11 Bilder, 15 Quellen
Article (Journal)
German
Mitwirkung des Betons auf Zug zwischen den Rissen - Berechnung nach EC 2
Online Contents | 1995
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