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Ultraschall-Abbildungsverfahren zur Diagnose von Betonbauteilen
In kurzer Form wird auf ein Verfahren hingewiesen, mit dem Beton und andere mineralische Baustoffe zerstörungsfrei geprüft werden können. Es wird dabei die SAFT-Rekonstruktion angewendet, die auf der Baustelle, im Labor und in der Produktion eingesetzt werden kann und Schnittbilder entlang der Meßlinie des abtastenden Prüfkopfes und senkrecht zur Materialoberfläche liefert. Vorteilhaft bei diesem Verfahren ist, daß das zu prüfende Bauteil nur von einer Seite zugänglich zu sein braucht. Der Ultraschall wird aber andererseits nicht nur von verborgenen Objekten, sondern auch am Zuschlag und an den Poren reflektiert, was zu einem Bildrauschen führt. Durch die Wahl niedrigerer Prüffrequenzen kann das Bildrauschen verringert werden, was aber aufgrund der größeren Wellenlängen auf Kosten des Auflösungsvermögens geht. Die Bildqualität ist von der Oberflächenrauhigkeit des Bauteils und von der Tiefenlage im Beton abhängig. Für Beton werden typische Leistungsdaten angegeben: maximaler Tiefenbereich >700 mm, Auflösung je nach Tiefe 2 bis 20 mm, Nachweisgrenze tiefenabhängig ab dem Dreifachen des Größtkorns. Ein Bild-Beispiel zeigt den Querschnitt eines 300 mm dicken Testkörpers aus Beton B35, in dem zwei Querbohrungen mit 55 mm Durchmesser zu erkennen sind. Das vorgestellte Verfahren für die Bauwerksdiagnose ist geeignet für die Dickenmessung von Wänden, für den Nachweis und für die Vermessung von Spannkanälen, Hohlräumen, Rissen und Ablösungen sowie für die Abbildung von Materialbereichen. (Brekow, G.)
Ultraschall-Abbildungsverfahren zur Diagnose von Betonbauteilen
In kurzer Form wird auf ein Verfahren hingewiesen, mit dem Beton und andere mineralische Baustoffe zerstörungsfrei geprüft werden können. Es wird dabei die SAFT-Rekonstruktion angewendet, die auf der Baustelle, im Labor und in der Produktion eingesetzt werden kann und Schnittbilder entlang der Meßlinie des abtastenden Prüfkopfes und senkrecht zur Materialoberfläche liefert. Vorteilhaft bei diesem Verfahren ist, daß das zu prüfende Bauteil nur von einer Seite zugänglich zu sein braucht. Der Ultraschall wird aber andererseits nicht nur von verborgenen Objekten, sondern auch am Zuschlag und an den Poren reflektiert, was zu einem Bildrauschen führt. Durch die Wahl niedrigerer Prüffrequenzen kann das Bildrauschen verringert werden, was aber aufgrund der größeren Wellenlängen auf Kosten des Auflösungsvermögens geht. Die Bildqualität ist von der Oberflächenrauhigkeit des Bauteils und von der Tiefenlage im Beton abhängig. Für Beton werden typische Leistungsdaten angegeben: maximaler Tiefenbereich >700 mm, Auflösung je nach Tiefe 2 bis 20 mm, Nachweisgrenze tiefenabhängig ab dem Dreifachen des Größtkorns. Ein Bild-Beispiel zeigt den Querschnitt eines 300 mm dicken Testkörpers aus Beton B35, in dem zwei Querbohrungen mit 55 mm Durchmesser zu erkennen sind. Das vorgestellte Verfahren für die Bauwerksdiagnose ist geeignet für die Dickenmessung von Wänden, für den Nachweis und für die Vermessung von Spannkanälen, Hohlräumen, Rissen und Ablösungen sowie für die Abbildung von Materialbereichen. (Brekow, G.)
Ultraschall-Abbildungsverfahren zur Diagnose von Betonbauteilen
Ultrasonic imaging methods to investigate concrete components
Schickert, M. (author)
1999
4 Seiten, 3 Bilder, 3 Quellen
Conference paper
Storage medium
German
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