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Entwicklung vereinfachter Materialgesetze in Form von temperaturabhängigen Spannungs‐Dehnungs‐Beziehungen für ultrahochfesten Beton
Das Baustoffverhalten von Beton im Hochtemperaturbereich q ≤ 1200 °C wird i. A. mit Hilfe stationärer Druck‐ und instationärer Kriechversuche untersucht. Die unterschiedliche Versuchsdurchführung wird detailliert in den RILEM‐Empfehlungen beschrieben. Die experimentellen Ergebnisse werden anschließend in Form von temperaturabhängigen Spannungs‐Dehnungslinien aufbereitet, die die Grundlage für die numerische Berechnung des Trag‐ und Verformungsverhaltens von brandbeanspruchten Bauteilen darstellen. Bei deren Anwendung müssen die Randbedingungen beachtet werden, wie z. B. die Aufheizgeschwindigkeit. Bereits früher wurde am Beispiel von Normalbeton gezeigt, wie aus den experimentellen Ergebnissen vereinfachte temperaturabhängige Spannungs‐Dehnungslinien ermittelt werden. In diesem Beitrag wird das Vorgehen auf ultrahochfesten Beton angewendet. Die theoretischen Überlegungen und die Ableitung baustoffspezifischer Materialkennwerte werden beispielhaft an der Betonrezeptur B5Q durchgeführt.
Developing simplified materials laws in the form of temperature‐dependent stress‐strain relations for ultra high performance concrete. The behaviour of concrete as a building material at temperatures in the region of q ≤ 1200 °C is normally investigated using steady state and transient creep tests. The various experimental methods are described in detail in the RILEM recommendations. The results of the experiments are then displayed in the form of temperature‐dependent stress‐strain diagrams. These diagrams represent the basis for the numerical calculation of the load‐bearing and deformation behaviour of components exposed to fire. When such diagrams are used, the boundary conditions must also be considered, such as the heating rate. The example of normal concrete has already been used to show how simplified temperature‐dependent stress‐strain diagrams may be derived from experimental findings. The present paper applies the same procedure to ultra high performance concrete. As an example, the theoretical considerations and the derivation of building material‐specific parameters are applied to one concrete mix composition.
Entwicklung vereinfachter Materialgesetze in Form von temperaturabhängigen Spannungs‐Dehnungs‐Beziehungen für ultrahochfesten Beton
Das Baustoffverhalten von Beton im Hochtemperaturbereich q ≤ 1200 °C wird i. A. mit Hilfe stationärer Druck‐ und instationärer Kriechversuche untersucht. Die unterschiedliche Versuchsdurchführung wird detailliert in den RILEM‐Empfehlungen beschrieben. Die experimentellen Ergebnisse werden anschließend in Form von temperaturabhängigen Spannungs‐Dehnungslinien aufbereitet, die die Grundlage für die numerische Berechnung des Trag‐ und Verformungsverhaltens von brandbeanspruchten Bauteilen darstellen. Bei deren Anwendung müssen die Randbedingungen beachtet werden, wie z. B. die Aufheizgeschwindigkeit. Bereits früher wurde am Beispiel von Normalbeton gezeigt, wie aus den experimentellen Ergebnissen vereinfachte temperaturabhängige Spannungs‐Dehnungslinien ermittelt werden. In diesem Beitrag wird das Vorgehen auf ultrahochfesten Beton angewendet. Die theoretischen Überlegungen und die Ableitung baustoffspezifischer Materialkennwerte werden beispielhaft an der Betonrezeptur B5Q durchgeführt.
Developing simplified materials laws in the form of temperature‐dependent stress‐strain relations for ultra high performance concrete. The behaviour of concrete as a building material at temperatures in the region of q ≤ 1200 °C is normally investigated using steady state and transient creep tests. The various experimental methods are described in detail in the RILEM recommendations. The results of the experiments are then displayed in the form of temperature‐dependent stress‐strain diagrams. These diagrams represent the basis for the numerical calculation of the load‐bearing and deformation behaviour of components exposed to fire. When such diagrams are used, the boundary conditions must also be considered, such as the heating rate. The example of normal concrete has already been used to show how simplified temperature‐dependent stress‐strain diagrams may be derived from experimental findings. The present paper applies the same procedure to ultra high performance concrete. As an example, the theoretical considerations and the derivation of building material‐specific parameters are applied to one concrete mix composition.
Entwicklung vereinfachter Materialgesetze in Form von temperaturabhängigen Spannungs‐Dehnungs‐Beziehungen für ultrahochfesten Beton
Richter, Ekkehard (author) / Zehfuß, Jochen (author) / Kampmeier, Björn (author)
Bauphysik ; 35 ; 303-322
2013-10-01
20 pages
Article (Journal)
Electronic Resource
English
British Library Online Contents | 2013
|Vom zeitabhängigen Spannungs‐Dehnungs‐Verhalten von Beton.
Wiley | 1976
|Über die Spannungs-Dehnungs-Linie von Beton bei kurzzeitiger Lasteinwirkung
UB Braunschweig | 1968
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