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Multivariate Kalibrierung, Selektivität und die SBC‐Methode
10.1002/cite.200900174.abs
Die Kalibrierung multivariater Messinstrumente wie z. B. Spektrometer ist einfacher als in der Literatur üblicherweise suggeriert. In Finnland wird seit 2001 eine moderne Methode zur multivariaten Kalibrierung eingesetzt (Science Based Calibration (SBC)), die die meisten der traditionell mit dem Begriff Chemometrie assoziierten Probleme eliminiert. Die Methode kombiniert die besten Eigenschaften der beiden vorher separat existierenden Ansätze, d. h. die Vorhersagegenauigkeit der statistischen Kalibrierung (Partial Least Squares (PLS) etc.) mit der Einfachheit der klassischen Kalibrierung (spektrales Fitting). Zeitaufwand und Kosten für die Kalibrierung werden im Vergleich zur heute üblichen PLS‐Methode deutlich reduziert. Die Notwendigkeit, absichtlich Variationen in einem ansonsten stabilen Prozess einzuführen (Kalibrierstandards) gibt es nicht mehr. Die Selektivität der Messung kann aus spektroskopischen Grundprinzipien nachgewiesen werden, d. h. ohne die Notwendigkeit einer Referenzmethode. Diese und andere Vorteile ergeben sich aus der Tatsache, dass die Kalibrierung – vergleichbar zum univariaten Fall – für den Benutzer transparent wird.
Multivariate Kalibrierung, Selektivität und die SBC‐Methode
10.1002/cite.200900174.abs
Die Kalibrierung multivariater Messinstrumente wie z. B. Spektrometer ist einfacher als in der Literatur üblicherweise suggeriert. In Finnland wird seit 2001 eine moderne Methode zur multivariaten Kalibrierung eingesetzt (Science Based Calibration (SBC)), die die meisten der traditionell mit dem Begriff Chemometrie assoziierten Probleme eliminiert. Die Methode kombiniert die besten Eigenschaften der beiden vorher separat existierenden Ansätze, d. h. die Vorhersagegenauigkeit der statistischen Kalibrierung (Partial Least Squares (PLS) etc.) mit der Einfachheit der klassischen Kalibrierung (spektrales Fitting). Zeitaufwand und Kosten für die Kalibrierung werden im Vergleich zur heute üblichen PLS‐Methode deutlich reduziert. Die Notwendigkeit, absichtlich Variationen in einem ansonsten stabilen Prozess einzuführen (Kalibrierstandards) gibt es nicht mehr. Die Selektivität der Messung kann aus spektroskopischen Grundprinzipien nachgewiesen werden, d. h. ohne die Notwendigkeit einer Referenzmethode. Diese und andere Vorteile ergeben sich aus der Tatsache, dass die Kalibrierung – vergleichbar zum univariaten Fall – für den Benutzer transparent wird.
Multivariate Kalibrierung, Selektivität und die SBC‐Methode
Marbach, R. (author)
Chemie Ingenieur Technik ; 82 ; 453-466
2010-04-01
14 pages
Article (Journal)
Electronic Resource
English
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