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Dachentwässerungen im Zuge geänderter normativer Anforderungen und sich ändernder klimatischer Einwirkungen – eine Planungsaufgabe?
10.1002/bapi.200810016.abs
Die Dach‐ und Gebäudeentwässerung soll für den schadenfreien Abfluss des Regenwassers sorgen. Die planmäßige Dachentwässerung wird dabei “nur” für einen mittleren Regen ausgelegt. Schäden durch stärkere Regenereignisse sollen vermieden werden, indem die Möglichkeit einer Notentwässerung vorgesehen wird. Die Notentwässerung und die Sicherstellung der Funktionstüchtigkeit der Dachentwässerung durch eine regelmäßige Wartung stellen die Hauptanforderungen an Dach‐ und Gebäudeentwässerungen dar.
Die Planung und Bemessung von Rinnen und Fallleitungen erfolgt mit der neuen Normengeneration erstmals unter Verwendung hydraulischer Bemessungsgrundlagen und statistisch abgesicherter Regenspenden. Dennoch zeigen Fallbeispiele, dass der Planung und Bemessung von Dach‐ und Gebäudeentwässerungen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Folge sind nicht selten Wasserschäden an der Konstruktion.
Eine Analyse der Bemessungsverfahren verdeutlicht, dass auch in diesem sensiblen Bereich der Gebäudekonstruktion – im Gegensatz zur statischen Bemessung von Bauteilen – i. d. R. keine Sicherheiten vorgesehen sind. Diese wären jedoch im Zuge sich abzeic
hnender Klimaveränderungen u. a. zur Vermeidung von Überbeanspruchungen und Schäden durchaus sinnvoll.
Roof drainage in the course of changed regulation require‐ments and changed climatic influences – a planning task?
The roof and building drainage is supposed to take over the flaw‐less drain of rain water. Still, the roof drainage as planned is “only” designed for a rain of medium intensity. In order to prevent damages through rain of stronger intensity the possibility of an emergency drainage will be planned. The emergency drainage and the ensured roof drainage by regular maintenance are the main drainage requirements.
With the new regulation generation, planning and structural design of gutters and fall pipes are first done using basis for assessment of hydraulic nature and statistically backed up rain fall data. Nevertheless, case studies show that there is not enough attention given to the planning and design of roof and building drainage. Not uncommon, the result is water damage to the structure.
An analysis of the design method shows that even in this sensitive field of building construction – in opposition to static dimensioning of components – there are usually no safeties planned. However, on the tide of the evolving climatic changes, this would make sense inter alia to prevent overloading and damages.
Dachentwässerungen im Zuge geänderter normativer Anforderungen und sich ändernder klimatischer Einwirkungen – eine Planungsaufgabe?
10.1002/bapi.200810016.abs
Die Dach‐ und Gebäudeentwässerung soll für den schadenfreien Abfluss des Regenwassers sorgen. Die planmäßige Dachentwässerung wird dabei “nur” für einen mittleren Regen ausgelegt. Schäden durch stärkere Regenereignisse sollen vermieden werden, indem die Möglichkeit einer Notentwässerung vorgesehen wird. Die Notentwässerung und die Sicherstellung der Funktionstüchtigkeit der Dachentwässerung durch eine regelmäßige Wartung stellen die Hauptanforderungen an Dach‐ und Gebäudeentwässerungen dar.
Die Planung und Bemessung von Rinnen und Fallleitungen erfolgt mit der neuen Normengeneration erstmals unter Verwendung hydraulischer Bemessungsgrundlagen und statistisch abgesicherter Regenspenden. Dennoch zeigen Fallbeispiele, dass der Planung und Bemessung von Dach‐ und Gebäudeentwässerungen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Folge sind nicht selten Wasserschäden an der Konstruktion.
Eine Analyse der Bemessungsverfahren verdeutlicht, dass auch in diesem sensiblen Bereich der Gebäudekonstruktion – im Gegensatz zur statischen Bemessung von Bauteilen – i. d. R. keine Sicherheiten vorgesehen sind. Diese wären jedoch im Zuge sich abzeic
hnender Klimaveränderungen u. a. zur Vermeidung von Überbeanspruchungen und Schäden durchaus sinnvoll.
Roof drainage in the course of changed regulation require‐ments and changed climatic influences – a planning task?
The roof and building drainage is supposed to take over the flaw‐less drain of rain water. Still, the roof drainage as planned is “only” designed for a rain of medium intensity. In order to prevent damages through rain of stronger intensity the possibility of an emergency drainage will be planned. The emergency drainage and the ensured roof drainage by regular maintenance are the main drainage requirements.
With the new regulation generation, planning and structural design of gutters and fall pipes are first done using basis for assessment of hydraulic nature and statistically backed up rain fall data. Nevertheless, case studies show that there is not enough attention given to the planning and design of roof and building drainage. Not uncommon, the result is water damage to the structure.
An analysis of the design method shows that even in this sensitive field of building construction – in opposition to static dimensioning of components – there are usually no safeties planned. However, on the tide of the evolving climatic changes, this would make sense inter alia to prevent overloading and damages.
Dachentwässerungen im Zuge geänderter normativer Anforderungen und sich ändernder klimatischer Einwirkungen – eine Planungsaufgabe?
Röder, Jörg (author)
Bauphysik ; 30 ; 109-116
2008-04-01
8 pages
Article (Journal)
Electronic Resource
English
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