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Ein hydrologisches Modell für tidebeeinflusste Flussgebiete
Die Wasserwirtschaft in tidebeeinflussten Einzugsbieten ist durch ein dichtes Grabensystem mit meist künstlicher Entwässerung geprägt. Für einen zu erwartenden Meeresspiegelanstieg müssen Maßnahmen zur Kompensation der verschlechterten natürlichen Entwässerung entworfen und mittels geeigneter Simulations-Modelle überprüft werden. Wasserhaushalt, Zwischenspeicherung im Flussgebiet, die Betriebsweisen von Sielen und Schöpfwerken sowie der rückstaubeeinflusste Abfluss müssen vom Modell berücksichtigt werden. Wegen des hohen Rechenaufwandes und der aufwändigen Parametrisierung sind hydraulisch-numerische Verfahren für die Simulation ganzer Flussgebiete wenig geeignet. In dieser Arbeit wird daher mit dem Kettenspeicheransatz ein hydrologischer Speicherbaustein für das konzeptionelle, GIS-basierte Niederschlag-Abfluss-Modell NAXOS entwickelt, mit dem die Simulation rückstaubeeinflusster Abflüsse im Einzugsgebietsmaßstab ermöglicht wird. Das Gewässernetz eines Einzugsgebiets wird in drei Kategorien untergliedert und zu Kettenspeichern zusammengefasst. Module für die Simulation von Sielen und Schöpfwerken wurden für das Modell entwickelt. Durch die Beschränkung auf die Sohlrauheit und geometrisch erfassbare Modellparameter Querschnitt und Gewässerlänge ist der Kettenspeicheransatz leicht parametrisierbar und auf andere Flussgebiete übertragbar. Die Kalibrierung eines Flussgebietsmodells wird dadurch auf wenige, ereignisabhängige Kenngrößen reduziert. Die Modellanwendung erfolgt an den tidebeeinflussten Untersuchungsgebieten Käseburger Sieltief (72 km²) und Lesum (148 km2, ca. 1 200 km Grabensystem) mittels Hochwasser- und Langfristsimulationen.
Ein hydrologisches Modell für tidebeeinflusste Flussgebiete
Die Wasserwirtschaft in tidebeeinflussten Einzugsbieten ist durch ein dichtes Grabensystem mit meist künstlicher Entwässerung geprägt. Für einen zu erwartenden Meeresspiegelanstieg müssen Maßnahmen zur Kompensation der verschlechterten natürlichen Entwässerung entworfen und mittels geeigneter Simulations-Modelle überprüft werden. Wasserhaushalt, Zwischenspeicherung im Flussgebiet, die Betriebsweisen von Sielen und Schöpfwerken sowie der rückstaubeeinflusste Abfluss müssen vom Modell berücksichtigt werden. Wegen des hohen Rechenaufwandes und der aufwändigen Parametrisierung sind hydraulisch-numerische Verfahren für die Simulation ganzer Flussgebiete wenig geeignet. In dieser Arbeit wird daher mit dem Kettenspeicheransatz ein hydrologischer Speicherbaustein für das konzeptionelle, GIS-basierte Niederschlag-Abfluss-Modell NAXOS entwickelt, mit dem die Simulation rückstaubeeinflusster Abflüsse im Einzugsgebietsmaßstab ermöglicht wird. Das Gewässernetz eines Einzugsgebiets wird in drei Kategorien untergliedert und zu Kettenspeichern zusammengefasst. Module für die Simulation von Sielen und Schöpfwerken wurden für das Modell entwickelt. Durch die Beschränkung auf die Sohlrauheit und geometrisch erfassbare Modellparameter Querschnitt und Gewässerlänge ist der Kettenspeicheransatz leicht parametrisierbar und auf andere Flussgebiete übertragbar. Die Kalibrierung eines Flussgebietsmodells wird dadurch auf wenige, ereignisabhängige Kenngrößen reduziert. Die Modellanwendung erfolgt an den tidebeeinflussten Untersuchungsgebieten Käseburger Sieltief (72 km²) und Lesum (148 km2, ca. 1 200 km Grabensystem) mittels Hochwasser- und Langfristsimulationen.
Ein hydrologisches Modell für tidebeeinflusste Flussgebiete
Riedel, Gerhard (Autor:in) / Universitätsbibliothek Braunschweig (Gastgebende Institution) / Maniak, Ulrich (Akademische:r Betreuer:in)
2004
Sonstige
Elektronische Ressource
Deutsch
DDC:
627
Ein hydrologisches Modell für tidebeinflusste Flussgebiete
TIBKAT | 2004
|Ein hydrologisches Modell für tidebeinflusste Flussgebiete
UB Braunschweig | 2004
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