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VERFAHREN ZUR ADDITIVEN FERTIGUNG EINES GRÜNKÖRPERS AUS POLYMERMATERIAL UND DADURCH ERHÄLTLICHER GRÜNKÖRPER
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur additiven Fertigung eines Grünkörpers (28) aus einem Polymermaterial. Der Grünkörper (28) kann zu einem Braunkörper (30) aus Kohlenstoff pyrolysiert werden. Der Braunkörper (30) kann dann durch Siliciuminfiltration zu einem keramischen Gegenstand (32) umfassend Silicium, Kohlenstoff und Silicumcarbid weiterverarbeitet werden. Als additives Fertigungsverfahren kommt insbesondere das Schmelzschichtungsverfahren oder FDM-Verfahren in Betracht. Das Polymermaterial ist ein thermoplastisches Polymermaterial. Da thermoplastische Polymere unter den Pyrolysebedingungen unter Verlust der Form des Grünkörpers (28) schmelzen können, wird erfindungsgemäß das thermoplastische Polymer vor der Pyrolyse stabilisiert. Für die Stabilisierung werden verschiedene Stabilisierungsstrategien vorgeschlagen: a) thermo-oxidatives Altern des Polymermaterials knapp unterhalb der Temperatur, bei der das Polymermaterial erweicht; b) Vermischen des Polymermaterials mit Nanofüllmaterialien und gegebenenfalls Mikrofüllmaterialien vor der additiven Fertigung des Grünkörpers (28); c) chemisches oder thermisches Vernetzen des Polymermaterials oder Vernetzen des Polymermaterials mit Strahlung nach der additiven Fertigung des Grünkörpers (28). Der so erhältliche stabilisierte Grünkörper (28) kann anschließend zu einem Braunkörper (30) pyrolysiert werden. Der Braunkörper (30) wird durch Siliciuminfiltration zu einem keramischen Gegenstand (32) weiterverarbeitet.
VERFAHREN ZUR ADDITIVEN FERTIGUNG EINES GRÜNKÖRPERS AUS POLYMERMATERIAL UND DADURCH ERHÄLTLICHER GRÜNKÖRPER
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur additiven Fertigung eines Grünkörpers (28) aus einem Polymermaterial. Der Grünkörper (28) kann zu einem Braunkörper (30) aus Kohlenstoff pyrolysiert werden. Der Braunkörper (30) kann dann durch Siliciuminfiltration zu einem keramischen Gegenstand (32) umfassend Silicium, Kohlenstoff und Silicumcarbid weiterverarbeitet werden. Als additives Fertigungsverfahren kommt insbesondere das Schmelzschichtungsverfahren oder FDM-Verfahren in Betracht. Das Polymermaterial ist ein thermoplastisches Polymermaterial. Da thermoplastische Polymere unter den Pyrolysebedingungen unter Verlust der Form des Grünkörpers (28) schmelzen können, wird erfindungsgemäß das thermoplastische Polymer vor der Pyrolyse stabilisiert. Für die Stabilisierung werden verschiedene Stabilisierungsstrategien vorgeschlagen: a) thermo-oxidatives Altern des Polymermaterials knapp unterhalb der Temperatur, bei der das Polymermaterial erweicht; b) Vermischen des Polymermaterials mit Nanofüllmaterialien und gegebenenfalls Mikrofüllmaterialien vor der additiven Fertigung des Grünkörpers (28); c) chemisches oder thermisches Vernetzen des Polymermaterials oder Vernetzen des Polymermaterials mit Strahlung nach der additiven Fertigung des Grünkörpers (28). Der so erhältliche stabilisierte Grünkörper (28) kann anschließend zu einem Braunkörper (30) pyrolysiert werden. Der Braunkörper (30) wird durch Siliciuminfiltration zu einem keramischen Gegenstand (32) weiterverarbeitet.
VERFAHREN ZUR ADDITIVEN FERTIGUNG EINES GRÜNKÖRPERS AUS POLYMERMATERIAL UND DADURCH ERHÄLTLICHER GRÜNKÖRPER
METHOD FOR ADDITIVELY MANUFACTURING A GREEN BODY FROM POLYMER MATERIAL AND GREEN BODY DERIVED FROM SAME
PROCÉDÉ DE FABRICATION ADDITIVE D'UN CORPS VERT EN MATÉRIAU POLYMÈRE ET CORPS VERT OBTENU SELON LEDIT PROCÉDÉ
METZNER CHRISTIAN (Autor:in) / NAUDITT GOTTHARD (Autor:in) / ARNOLD DANIEL (Autor:in) / MARIGO GLORIA (Autor:in)
16.12.2020
Patent
Elektronische Ressource
Deutsch
IPC:
C04B
Kalk
,
LIME
/
B28B
Formgeben von Ton oder anderen keramischen Stoffzusammensetzungen, Schlacke oder von Mischungen, die zementartiges Material enthalten, z.B. Putzmörtel
,
SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS, SLAG OR MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
/
B29C
Formen oder Verbinden von Kunststoffen
,
SHAPING OR JOINING OF PLASTICS
/
B33Y
ADDITIVE MANUFACTURING, i.e. MANUFACTURING OF THREE-DIMENSIONAL [3D] OBJECTS BY ADDITIVE DEPOSITION, ADDITIVE AGGLOMERATION OR ADDITIVE LAYERING, e.g. BY 3D PRINTING, STEREOLITHOGRAPHY OR SELECTIVE LASER SINTERING
,
Additive (generative) Fertigung, d. h. die Herstellung von dreidimensionalen [3D] Bauteilen durch additive Abscheidung, additive Agglomeration oder additive Schichtung, z. B. durch 3D- Drucken, Stereolithografie oder selektives Lasersintern
Verfahren zur additiven Fertigung eines Trauerartikels
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