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Der Beitrag befasst sich mit den Schwachstellen ("Langsamfahrstellen") des Hochgeschwindigkeitsverkehrs (HGV) in Baden-Württemberg (Offenburg - Appenweier, Rastatt - Karlsruhe, Karlsruhe - Bruchsaler Kurve) und stellt diese kritischen Abschnitte in den größeren Zusammenhang mit europäischen Verkehrskorridoren. In Nord-Süd-Richtung betrifft das den Korridor Rotterdam - Genua, wo die NEAT-Projekte der Schweiz fortschreiten, während auf deutscher Seite die Rheintalbahn als HGV-Strecke noch nicht zur Verfügung steht. In West-Ost-Richtung ist der Korridor Paris - Budapest betroffen, der sich künftig in einer Normalspurbahn über die Türkei und Mittelasien bis China (Kartenskizze) fortsetzen soll. Auf Grund der europäischen Bedeutung dieser. Schwachstellen, die am Schnittpunkt der o. g. Nord-Süd- und West-Ost-Korridore liegen, müsste die Beseitigung der Schwachstellen hohe Priorität haben. Kritik wird am Projekt "Stuttgart 21" geübt: Hätte man die Gelder für dieses Projekt, das für sich genommen keine Fahrzeitgewinne bringt, sinnvoller in die Beseitigung der "Langsamfahrstellen" investiert, wären Fahrzeitgewinne in absehbarer Zeit erzielbar gewesen. Der Autor fragt abschließend: "Wie lange mag es wirklich dauern, bis die 1 500 Kilometer lange Europa-Magistrale Paris - Budapest in Deutschland als Schnellbahn durchgängig befahrbar sein wird?"
Der Beitrag befasst sich mit den Schwachstellen ("Langsamfahrstellen") des Hochgeschwindigkeitsverkehrs (HGV) in Baden-Württemberg (Offenburg - Appenweier, Rastatt - Karlsruhe, Karlsruhe - Bruchsaler Kurve) und stellt diese kritischen Abschnitte in den größeren Zusammenhang mit europäischen Verkehrskorridoren. In Nord-Süd-Richtung betrifft das den Korridor Rotterdam - Genua, wo die NEAT-Projekte der Schweiz fortschreiten, während auf deutscher Seite die Rheintalbahn als HGV-Strecke noch nicht zur Verfügung steht. In West-Ost-Richtung ist der Korridor Paris - Budapest betroffen, der sich künftig in einer Normalspurbahn über die Türkei und Mittelasien bis China (Kartenskizze) fortsetzen soll. Auf Grund der europäischen Bedeutung dieser. Schwachstellen, die am Schnittpunkt der o. g. Nord-Süd- und West-Ost-Korridore liegen, müsste die Beseitigung der Schwachstellen hohe Priorität haben. Kritik wird am Projekt "Stuttgart 21" geübt: Hätte man die Gelder für dieses Projekt, das für sich genommen keine Fahrzeitgewinne bringt, sinnvoller in die Beseitigung der "Langsamfahrstellen" investiert, wären Fahrzeitgewinne in absehbarer Zeit erzielbar gewesen. Der Autor fragt abschließend: "Wie lange mag es wirklich dauern, bis die 1 500 Kilometer lange Europa-Magistrale Paris - Budapest in Deutschland als Schnellbahn durchgängig befahrbar sein wird?"
Hochgeschwindigkeit mit Bremsen
Müller, Ullrich (Autor:in)
Schiene ; 27 ; 22-27
01.01.2008
6 pages
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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