Eine Plattform für die Wissenschaft: Bauingenieurwesen, Architektur und Urbanistik
Ermuedungsgerechte Konstruktion einer geschweissten Eisenbahnfachwerkbruecke
Im Fruehjahr 1980 wurde die zweite Rhoa nebruecke der Berner Alpenbahngesellschaft BLS montiert; Einzelheiten dieser Bruecke werden beschrieben. Schwerpunkte des Entwurfes waren: Einfachheit, Sicherheit durch ermuedungsgerechte Ausbildung der Fachwerkknotenpunkte, Schottertrog aus Stahl, witterungsunempfindliche und schnelle Montage durch geschraubte Verbindungen. Die geschweissten Fachwerkknoten wurden zum ersten Mal einwandig ausgefuehrt. Durch die Flanschkruemmung im Knotenpunkt wird die voll mittragende Blechbreite nicht unerheblich abgemindert; die fuer die naeherungsweise Bestimmung der voll mitwirkenden Flanschbreite benutzten Formeln im elastischen und im Fliesszustand werden entwickelt. Die Flansche wurden kalt gebogen, spannungsarm geglueht und mit K-Naehten an die 40 mm dicken Knotenbleche geschweisst und anschliessend zerstoerungsfrei geprueft. Die Ausbildungen des als Teil des Fachwerkuntergurtes mitwirkenden Schottertroges, der Quertraeger und der Endportale werden beschrieben. Bei dieser Brueckenkonstruktion wurde die bisher uebliche Fachwerkloesung nicht einfach der neuen Berechnungsvorschrift (SIA-Norm 161 vom 1.5.79) angepasst, sondern so ausgebildet, dass alle Tragwerksabmessungen - mit Ausnahme des 18 mm dicken Trogblechs - nicht durch den gegenueber frueher verschaerften Ermuedungsnachweis, sondern durch den gegenueber frueher erleichterten Tragfaehigkeitsnachweis bestimmt wurden. (BAM-DS)
Ermuedungsgerechte Konstruktion einer geschweissten Eisenbahnfachwerkbruecke
Im Fruehjahr 1980 wurde die zweite Rhoa nebruecke der Berner Alpenbahngesellschaft BLS montiert; Einzelheiten dieser Bruecke werden beschrieben. Schwerpunkte des Entwurfes waren: Einfachheit, Sicherheit durch ermuedungsgerechte Ausbildung der Fachwerkknotenpunkte, Schottertrog aus Stahl, witterungsunempfindliche und schnelle Montage durch geschraubte Verbindungen. Die geschweissten Fachwerkknoten wurden zum ersten Mal einwandig ausgefuehrt. Durch die Flanschkruemmung im Knotenpunkt wird die voll mittragende Blechbreite nicht unerheblich abgemindert; die fuer die naeherungsweise Bestimmung der voll mitwirkenden Flanschbreite benutzten Formeln im elastischen und im Fliesszustand werden entwickelt. Die Flansche wurden kalt gebogen, spannungsarm geglueht und mit K-Naehten an die 40 mm dicken Knotenbleche geschweisst und anschliessend zerstoerungsfrei geprueft. Die Ausbildungen des als Teil des Fachwerkuntergurtes mitwirkenden Schottertroges, der Quertraeger und der Endportale werden beschrieben. Bei dieser Brueckenkonstruktion wurde die bisher uebliche Fachwerkloesung nicht einfach der neuen Berechnungsvorschrift (SIA-Norm 161 vom 1.5.79) angepasst, sondern so ausgebildet, dass alle Tragwerksabmessungen - mit Ausnahme des 18 mm dicken Trogblechs - nicht durch den gegenueber frueher verschaerften Ermuedungsnachweis, sondern durch den gegenueber frueher erleichterten Tragfaehigkeitsnachweis bestimmt wurden. (BAM-DS)
Ermuedungsgerechte Konstruktion einer geschweissten Eisenbahnfachwerkbruecke
Construction of a welded truss bridge with consideration to fatigue
Herzog, M. (Autor:in)
Stahlbau ; 50 ; 271-276
1981
6 Seiten, 19 Bilder, 4 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Ermuedungsgerechte Konstruktion einer geschweissten Eisenbahnfachwerkbruecke
Tema Archiv | 1981
|