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Grouted spile roofing in loose gravel on a pedestrian underpass project for the Vienna metro
Der Fußgängertunnel (eine Verbindung zwischen einer Station der Wiener U-Bahnlinie U3 und dem Enkplatz) unterquert ein mehrstöckiges Amtshaus sowie ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohngeschossen. Die technische Herausforderung bei diesem Vortrieb war, die Gebäudesubstanz trotz geringster Überdeckung von minimal 1,3 m von der Tunnelfirste zu den Fundamenten vor Schäden zu bewahren. Erschwerend kam hinzu, daß der Fußgängertunnel von der Streckenröhre der U-Bahnlinie schleifend unterquert wird und der Fußgängertunnel auf dem Streckentunnel aufsitzt. Entwickelt wurde dafür ein Konzept mit einer Vortriebssicherung mit Spießschirmen aus modifizierten GSA-Ankern. Das Prinzip des GSA-Ankers besteht darin, daß mittels einer Spezialbohrkrone und einem entsprechendem Rohr eine verrohrte Bohrung bis zur Endtiefe erstellt wird. Nach Erreichen der Endtiefe wird in das hohle Gestänge eine Ankerstange eingeführt. Anschließend wird der Ringraum zwischen Gebirge und Anker mit einer Wasser/Zement-Suspension unter gleichzeitigem Ziehen des Gestänges verpreßt. Bei In-situ-Versuchen zeigte sich, daß die eingebrachte Suspension in den Kiesen abfloß und somit die Verfüllung des Bohrlochs nicht gewährleistet war. Es wurde eine Beimengung gefunden, durch deren Zugabe zur Zementsuspension eine thixotrope Flüssigkeit entsteht. Dadurch war es möglich, das Bohrloch entsprechend zu stützen, so daß es nicht zum Verbruch des Bohrlochs und zu Setzungen an der Oberfläche kommen konnte. Zusätzlich wurde auf die einzubringende Ankerstange eine Injektionsleitung montiert, um im Fall unerwarteter Setzungen eine Aufsprenginjektion durchführen zu können.
Grouted spile roofing in loose gravel on a pedestrian underpass project for the Vienna metro
Der Fußgängertunnel (eine Verbindung zwischen einer Station der Wiener U-Bahnlinie U3 und dem Enkplatz) unterquert ein mehrstöckiges Amtshaus sowie ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohngeschossen. Die technische Herausforderung bei diesem Vortrieb war, die Gebäudesubstanz trotz geringster Überdeckung von minimal 1,3 m von der Tunnelfirste zu den Fundamenten vor Schäden zu bewahren. Erschwerend kam hinzu, daß der Fußgängertunnel von der Streckenröhre der U-Bahnlinie schleifend unterquert wird und der Fußgängertunnel auf dem Streckentunnel aufsitzt. Entwickelt wurde dafür ein Konzept mit einer Vortriebssicherung mit Spießschirmen aus modifizierten GSA-Ankern. Das Prinzip des GSA-Ankers besteht darin, daß mittels einer Spezialbohrkrone und einem entsprechendem Rohr eine verrohrte Bohrung bis zur Endtiefe erstellt wird. Nach Erreichen der Endtiefe wird in das hohle Gestänge eine Ankerstange eingeführt. Anschließend wird der Ringraum zwischen Gebirge und Anker mit einer Wasser/Zement-Suspension unter gleichzeitigem Ziehen des Gestänges verpreßt. Bei In-situ-Versuchen zeigte sich, daß die eingebrachte Suspension in den Kiesen abfloß und somit die Verfüllung des Bohrlochs nicht gewährleistet war. Es wurde eine Beimengung gefunden, durch deren Zugabe zur Zementsuspension eine thixotrope Flüssigkeit entsteht. Dadurch war es möglich, das Bohrloch entsprechend zu stützen, so daß es nicht zum Verbruch des Bohrlochs und zu Setzungen an der Oberfläche kommen konnte. Zusätzlich wurde auf die einzubringende Ankerstange eine Injektionsleitung montiert, um im Fall unerwarteter Setzungen eine Aufsprenginjektion durchführen zu können.
Grouted spile roofing in loose gravel on a pedestrian underpass project for the Vienna metro
Fußgängerpassage U-Bahn Wien - Vortrieb unter Ankerschirmen
Haberland, C. (Autor:in)
Felsbau ; 18 ; 50-53
2000
4 Seiten, 7 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Englisch
Investigation of Water Leakage of Metro Segments Caused by Metro Underpass Structures
DOAJ | 2021
|Engineering Index Backfile | 1899
UNDERPASS MONITORING SYSTEM, UNDERPASS MONITORING DEVICE, AND UNDERPASS MONITORING METHOD
Europäisches Patentamt | 2016
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