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Verhalten von Trinkwässern unter besonderer Berücksichtigung der Verteilung von Mischwässern
Die häufigsten metallischen Werkstoffe, die bei der Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser sowie in der Hausinstallation verwendet werden, sind ungeschützte oder geschützte Eisenwerkstoffe (Stahl oder Gusseisen), verzinkter Stahl, nichtrostender Stahl und Kupferlegierungen. Der Korrosionsvorgang durch Wechselwirkung mit den Wasserinhaltsstoffen führt je nach Betriebsbedingungen zum Korrosionsabtrag oder Deckschichtbildung. Wesentlichen Einfluss auf das Korrosionsverhalten haben der Sauerstoffgehalt (als kathodischer Depolarisator, wobei sich geringe Sauerstoffgehalte positiv auf das Korrosionsverhalten auswirken), der pH-Wert (bestimmt zusammen mit dem O2-Gehalt die Lebensdauer von verzinkten und ungeschützten Stahlrohren), die Pufferkapazität (ausgedrückt durch die Säurekapazität KS4,3 und die Basenkapazität KB8,2, der Calciumgehalt (Ausbildung von Deckschichten durch das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht) und der Gehalt an Neutralsalzen (Chlorid: Lochkorrosion an nichtrostenden Stählen, erhöhte Nitratkonzentrationen führen zur verstärkten Korrosion von nicht normgerecht verzinkten Stählen). Korrosionsprobleme ergeben sich hauptsächlich bei Wasser mit wechselnder Beschaffenheit (s.a. DIN 50930). Wässer mit verschiedenen Inhaltsstoffen sollten nicht unkontrolliert im Rohrnetz gemischt werden. Durch eine kontrollierte Mischung erhält man eine weitestgehend konstante Wasserbeschaffenheit. Das DVGW- Arbeitsblatt W 216 definiert aufgrund praktischer Erfahrungen mit der Verteilung von Mischwässern Wässer gleicher Beschaffenheit und gibt Hinweise auf Maßnahmen, die bei Vorliegen von Wässern ungleicher Beschaffenheit zur Vermeidung von Beeinträchtigungen der Trinkwasserqualität erforderlich sind.
Verhalten von Trinkwässern unter besonderer Berücksichtigung der Verteilung von Mischwässern
Die häufigsten metallischen Werkstoffe, die bei der Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser sowie in der Hausinstallation verwendet werden, sind ungeschützte oder geschützte Eisenwerkstoffe (Stahl oder Gusseisen), verzinkter Stahl, nichtrostender Stahl und Kupferlegierungen. Der Korrosionsvorgang durch Wechselwirkung mit den Wasserinhaltsstoffen führt je nach Betriebsbedingungen zum Korrosionsabtrag oder Deckschichtbildung. Wesentlichen Einfluss auf das Korrosionsverhalten haben der Sauerstoffgehalt (als kathodischer Depolarisator, wobei sich geringe Sauerstoffgehalte positiv auf das Korrosionsverhalten auswirken), der pH-Wert (bestimmt zusammen mit dem O2-Gehalt die Lebensdauer von verzinkten und ungeschützten Stahlrohren), die Pufferkapazität (ausgedrückt durch die Säurekapazität KS4,3 und die Basenkapazität KB8,2, der Calciumgehalt (Ausbildung von Deckschichten durch das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht) und der Gehalt an Neutralsalzen (Chlorid: Lochkorrosion an nichtrostenden Stählen, erhöhte Nitratkonzentrationen führen zur verstärkten Korrosion von nicht normgerecht verzinkten Stählen). Korrosionsprobleme ergeben sich hauptsächlich bei Wasser mit wechselnder Beschaffenheit (s.a. DIN 50930). Wässer mit verschiedenen Inhaltsstoffen sollten nicht unkontrolliert im Rohrnetz gemischt werden. Durch eine kontrollierte Mischung erhält man eine weitestgehend konstante Wasserbeschaffenheit. Das DVGW- Arbeitsblatt W 216 definiert aufgrund praktischer Erfahrungen mit der Verteilung von Mischwässern Wässer gleicher Beschaffenheit und gibt Hinweise auf Maßnahmen, die bei Vorliegen von Wässern ungleicher Beschaffenheit zur Vermeidung von Beeinträchtigungen der Trinkwasserqualität erforderlich sind.
Verhalten von Trinkwässern unter besonderer Berücksichtigung der Verteilung von Mischwässern
Nissing, W. (Autor:in)
2000
49 Seiten, 45 Bilder, 38 Quellen
(+ 26 S. Bilder)
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
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