Eine Plattform für die Wissenschaft: Bauingenieurwesen, Architektur und Urbanistik
Das Entnahmebauwerk Spreewitz - Kernelement einer Flutungsanlage für Braunkohletagebaue
Das in diesem Beitrag vorgestellte Flusswasserentnahmebauwerk Spreewitz wurde 1996 geplant und bis 2000 fertiggestellt. Der Beitrag beschreibt verschiedene Besonderheiten des Entwurfs und der baulichen Ausführung dieses Flusswasserentnahmebauwerks, insbesondere der Entnahmeanlage. Durch den nach Abschluss des aktiven Bergbaus entstandenen Wiederanstieg des Grundwassers bildet sich eine in den offenen Tagebau gerichtete Grundwasserströmung aus. Die damit verbundenen Druckgradienten wirken sich standsicherheitshemmend auf die Tagebauböschung aus. Weiterhin ist das in den Tagebau fließende Grundwasser, bedingt durch die Pyritverwitterung, stark sauer und eisenhaltig. Darüber hinaus würde die Füllung der Restseen aus dem Eigenwasseraufkommen einen sehr langen Zeitraum in Anspruch nehmen und somit eine Folgenutzung des Gebiets verhindern. Diesen unerwünschten Effekten kann nur durch die Flutung der Restseen mit Fremdwasser begegnet werden. Um das Hochwasserabflussprofil der Spree nicht einzuengen wurde die Entnahmeanlage vollständig unterirdisch an der Mittelwasserlinie innnerhalb der Vorländer errichtet. Die Anlage besteht aus einer Fassung und Pumpstation und wurde in Blockbauweise geplant und ausgeführt. Da der Baukörper der Entnahmeanlage vollständig auftriebssicher sein soll, wurde eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Baugrubenverbau (Spundwand und Unterwasserbetonsohle) und dem Baukörper notwendig.
Das Entnahmebauwerk Spreewitz - Kernelement einer Flutungsanlage für Braunkohletagebaue
Das in diesem Beitrag vorgestellte Flusswasserentnahmebauwerk Spreewitz wurde 1996 geplant und bis 2000 fertiggestellt. Der Beitrag beschreibt verschiedene Besonderheiten des Entwurfs und der baulichen Ausführung dieses Flusswasserentnahmebauwerks, insbesondere der Entnahmeanlage. Durch den nach Abschluss des aktiven Bergbaus entstandenen Wiederanstieg des Grundwassers bildet sich eine in den offenen Tagebau gerichtete Grundwasserströmung aus. Die damit verbundenen Druckgradienten wirken sich standsicherheitshemmend auf die Tagebauböschung aus. Weiterhin ist das in den Tagebau fließende Grundwasser, bedingt durch die Pyritverwitterung, stark sauer und eisenhaltig. Darüber hinaus würde die Füllung der Restseen aus dem Eigenwasseraufkommen einen sehr langen Zeitraum in Anspruch nehmen und somit eine Folgenutzung des Gebiets verhindern. Diesen unerwünschten Effekten kann nur durch die Flutung der Restseen mit Fremdwasser begegnet werden. Um das Hochwasserabflussprofil der Spree nicht einzuengen wurde die Entnahmeanlage vollständig unterirdisch an der Mittelwasserlinie innnerhalb der Vorländer errichtet. Die Anlage besteht aus einer Fassung und Pumpstation und wurde in Blockbauweise geplant und ausgeführt. Da der Baukörper der Entnahmeanlage vollständig auftriebssicher sein soll, wurde eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Baugrubenverbau (Spundwand und Unterwasserbetonsohle) und dem Baukörper notwendig.
Das Entnahmebauwerk Spreewitz - Kernelement einer Flutungsanlage für Braunkohletagebaue
The withdrawal plant Spreewitz - Main hydraulic installation for external water flooding of the lignite open-cast mines
Luckner, T. (Autor:in)
Wasser und Boden ; 53 ; 36-39
2001
4 Seiten, 6 Bilder, 8 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Der Fahrplan - Kernelement des Eisenbahnbetriebe
IuD Bahn | 2004
|Kernelement für Sandwichelemente und Verwendung eines solchen Kernelements
Europäisches Patentamt | 2020
|Europäisches Patentamt | 2023
|Europäisches Patentamt | 2020
|