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EU-Life: Wiederverwendung von Filterrückspülwässern aus der Grundwasseraufbereitung für die Trinkwassergewinnung durch Mikrofiltration mit getauchten Membranen - Überwachung und Beurteilung
Bei der Aufbereitung von Rohwasser durch Filtration in der Trinkwasseraufbereitung muß ein Teil der aufbereiteten Reinwassermenge zur Rückspülung der Filter verwendet werden. Diese Wässer werden unmittelbar oder nach einer Sedimentation in Vorfluter oder in die Kanalisation abgeleitet. Durch eine hinreichende Trennung der abfiltrierten Stoffe könnten diese Wässer wieder für die Trinkwasserbereitstellung nutzbar gemacht werden. Um zu untersuchen, inwieweit die Querstrom-Mikrofiltration mit getauchten Membranen hierfür geeignet ist, wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes eine Pilotanlage errichtet. Der bisherige einjährige Betrieb der Anlage kann neben der anlagentechnischen Inbetriebnahme grob in zwei Abschnitte eingeteilt werden: In der 1. Phase wurde gezeigt, daß mittels des eingesetzten Verfahrens Wasser in Trinkwasserqualität erzeugt werden kann. Während der (laufenden) 2. Phase soll die Leistung der Anlage weiter verbessert werden. Die wichtigsten verfahrenstechnischen Parameter zur Steuerung der Membranfiltration sind hierbei die transmembrane Druckdifferenz sowie die Turbulenz im Membranreaktor. Ziel ist es, die transmemebrane Druckdifferenz bei unterschiedlichem Fluss und Trockensubstanz-Gehalt im Membranreaktor sowie unterschiedlicher Turbulenz zu ermitteln und zu optimieren. Nach der Optimierung der Leistungsfähigkeit werden die zur Verfügung stehenden Membranen-Reinigungsverfahren betrachtet. Eine weitere Aufgabe innerhalb des Verfahrens stellt die Aufkonzentration der abgetrennten Stoffe in den Reaktorbecken dar. Neben der ordnungsgemäßen Entsorgung oder Wiederverwendung der anfallenden Schlämme sind innerhalb der Untersuchungen auch betriebliche Aspekte von Bedeutung. Zur Überwachung des bisherigen Betriebs werden Trübungs- und Partikelmessungen durchgeführt. Ein wichtiges Kriterium für die Qualität des erzeugten Permeats stellt die mikrobiologische Unbedenklichkeit dar. Es zeigte sich, daß zu keinem Zeitpunkt coliforme Keime die Membrane passieren konnten. Inwieweit der Druckwiderstand der Membrane mit andauerndem Betrieb und steigendem spezifischen Fluss zunimmt muß sich im weiteren Betrieb zeigt. Nach einjährigem Betrieb liegt der benötigte Druck noch weit unter der möglichen Belastung der Membrane.
EU-Life: Wiederverwendung von Filterrückspülwässern aus der Grundwasseraufbereitung für die Trinkwassergewinnung durch Mikrofiltration mit getauchten Membranen - Überwachung und Beurteilung
Bei der Aufbereitung von Rohwasser durch Filtration in der Trinkwasseraufbereitung muß ein Teil der aufbereiteten Reinwassermenge zur Rückspülung der Filter verwendet werden. Diese Wässer werden unmittelbar oder nach einer Sedimentation in Vorfluter oder in die Kanalisation abgeleitet. Durch eine hinreichende Trennung der abfiltrierten Stoffe könnten diese Wässer wieder für die Trinkwasserbereitstellung nutzbar gemacht werden. Um zu untersuchen, inwieweit die Querstrom-Mikrofiltration mit getauchten Membranen hierfür geeignet ist, wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes eine Pilotanlage errichtet. Der bisherige einjährige Betrieb der Anlage kann neben der anlagentechnischen Inbetriebnahme grob in zwei Abschnitte eingeteilt werden: In der 1. Phase wurde gezeigt, daß mittels des eingesetzten Verfahrens Wasser in Trinkwasserqualität erzeugt werden kann. Während der (laufenden) 2. Phase soll die Leistung der Anlage weiter verbessert werden. Die wichtigsten verfahrenstechnischen Parameter zur Steuerung der Membranfiltration sind hierbei die transmembrane Druckdifferenz sowie die Turbulenz im Membranreaktor. Ziel ist es, die transmemebrane Druckdifferenz bei unterschiedlichem Fluss und Trockensubstanz-Gehalt im Membranreaktor sowie unterschiedlicher Turbulenz zu ermitteln und zu optimieren. Nach der Optimierung der Leistungsfähigkeit werden die zur Verfügung stehenden Membranen-Reinigungsverfahren betrachtet. Eine weitere Aufgabe innerhalb des Verfahrens stellt die Aufkonzentration der abgetrennten Stoffe in den Reaktorbecken dar. Neben der ordnungsgemäßen Entsorgung oder Wiederverwendung der anfallenden Schlämme sind innerhalb der Untersuchungen auch betriebliche Aspekte von Bedeutung. Zur Überwachung des bisherigen Betriebs werden Trübungs- und Partikelmessungen durchgeführt. Ein wichtiges Kriterium für die Qualität des erzeugten Permeats stellt die mikrobiologische Unbedenklichkeit dar. Es zeigte sich, daß zu keinem Zeitpunkt coliforme Keime die Membrane passieren konnten. Inwieweit der Druckwiderstand der Membrane mit andauerndem Betrieb und steigendem spezifischen Fluss zunimmt muß sich im weiteren Betrieb zeigt. Nach einjährigem Betrieb liegt der benötigte Druck noch weit unter der möglichen Belastung der Membrane.
EU-Life: Wiederverwendung von Filterrückspülwässern aus der Grundwasseraufbereitung für die Trinkwassergewinnung durch Mikrofiltration mit getauchten Membranen - Überwachung und Beurteilung
Kötzle, T. (Autor:in)
2000
14 Seiten, 10 Bilder, 2 Tabellen, 3 Quellen
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
Verbesserte Ergebnisse mit getauchten UF-Membranen von ZENON
Springer Verlag | 2005
Keramische Membranen zur Trinkwassergewinnung. Vorteilhafte Anlagentechnik
Tema Archiv | 2010
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