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Korrosionsrisiko in Sanitärinstallationen. Bei Verwendung von Bauteilen aus Messing und Rotguss
Kupfer-Zink-Legierungen (Messing) und Kupfer-Zinn-Zink-Legierungen (Rotguss) sind Werkstoffe, die seit Jahrzehnten mit Erfolg für Bauteile in der Trinkwasserinstallation verwendet werden. Ähnlich wie bei Kupfer findet in Berührung mit dem zu transportierenden Wasser zwangsläufig Korrosion statt. Dies ist zunächst nur mit Hilfe von Wasseranalysen an einer Erhöhung der Konzentration von Kupferionen im Wasser nach Stillstandszeiten von einigen Stunden erkennbar. Nach längeren Betriebszeiten sind jedoch auch verschiedene Arten ungleichmäßiger Korrosion möglich, die unter Umständen schwerwiegende Korrosionsschäden auslösen können. Im vorliegenden Beitrag sollen die korrosionsbestimmenden Faktoren bei den verschiedenen Korrosionsarten für die beiden Werkstoffe dargestellt werden. Dabei sind folgende Korrosionsarten in Betracht zu ziehen: (1) Gleichmäßige Korrosion, (2) Entzinkung von Messing, (3) Lochkorrosion bei Rotguss, (4) Spannungsrisskorrosion. Dabei wird auch auf die Neufassung der Trinkwasserverordnung und DIN 50930 Teil 6 Bezug genommen, und die korrosionsrelevanten Eigenschaften der Legierungen, Begleitelemente und des Gefüges werden behandelt. Beispiele von Spannungsrißkorrosion werden in mikroskopischen Bildern gezeigt. Abschließend werden Fragen der Gewährleistung behandelt, sowie in Anhängen eine Stellungnahme zu Messing-Hahnverlängerungen, zur Entzinkungsbeständigkeit und zur stufenweisen Anpassung der Norm DIN 50930 Teil 6 bis zum 1. Jan. 2003.
Korrosionsrisiko in Sanitärinstallationen. Bei Verwendung von Bauteilen aus Messing und Rotguss
Kupfer-Zink-Legierungen (Messing) und Kupfer-Zinn-Zink-Legierungen (Rotguss) sind Werkstoffe, die seit Jahrzehnten mit Erfolg für Bauteile in der Trinkwasserinstallation verwendet werden. Ähnlich wie bei Kupfer findet in Berührung mit dem zu transportierenden Wasser zwangsläufig Korrosion statt. Dies ist zunächst nur mit Hilfe von Wasseranalysen an einer Erhöhung der Konzentration von Kupferionen im Wasser nach Stillstandszeiten von einigen Stunden erkennbar. Nach längeren Betriebszeiten sind jedoch auch verschiedene Arten ungleichmäßiger Korrosion möglich, die unter Umständen schwerwiegende Korrosionsschäden auslösen können. Im vorliegenden Beitrag sollen die korrosionsbestimmenden Faktoren bei den verschiedenen Korrosionsarten für die beiden Werkstoffe dargestellt werden. Dabei sind folgende Korrosionsarten in Betracht zu ziehen: (1) Gleichmäßige Korrosion, (2) Entzinkung von Messing, (3) Lochkorrosion bei Rotguss, (4) Spannungsrisskorrosion. Dabei wird auch auf die Neufassung der Trinkwasserverordnung und DIN 50930 Teil 6 Bezug genommen, und die korrosionsrelevanten Eigenschaften der Legierungen, Begleitelemente und des Gefüges werden behandelt. Beispiele von Spannungsrißkorrosion werden in mikroskopischen Bildern gezeigt. Abschließend werden Fragen der Gewährleistung behandelt, sowie in Anhängen eine Stellungnahme zu Messing-Hahnverlängerungen, zur Entzinkungsbeständigkeit und zur stufenweisen Anpassung der Norm DIN 50930 Teil 6 bis zum 1. Jan. 2003.
Korrosionsrisiko in Sanitärinstallationen. Bei Verwendung von Bauteilen aus Messing und Rotguss
Kruse, C.L. (Autor:in)
Sanitär+Heizungstechnik - SHT ; 66 ; 56-62
2001
7 Seiten, 4 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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