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Entwicklung eines Talsperren-Monitoring-Systems am Beispiel der Ennepetalsperre
Die Grundlagen des Talsperren-Monitoring beruhen auf der systematischen Erfassung aller relevanten Daten, die die statische, hydrologische und betriebliche Sicherheit betreffen. Aus diesem Grund muß jedes Absperrbauwerk mit einem Mess- und Kontrollsystem ausgestattet werden, das dem Bauwerk angepaßt ist. Ziel ist es, durch geeignete Meßverfahren und Kontrollen Indizien für ein anormales Bauwerkverhalten zu liefern und damit das Sicherheitsniveau dauerhaft zu erhalten. Wichtigste Messeinrichtungen sind Temperatursensoren, Ultraschallsensoren zur Bestimmung des Sickerwasserdurchflusses, Lasermessung zur Bestimmung der Lotabweichung und Piezometer zur Bestimmung des Porenwasserdrucks. Es wurde ein Konzept zur Fernüberwachung und Fernsteuerung von Talsperren entwickelt, wobei als Referenzbauwerk die Ennepestaumauer in der Nähe von Wuppertal dient. Das auf der Programmiersprache Java basierende Monitoring-Konzept besteht aus drei Komponenten: 1. Eine agentenbasierte Controllerkomponente auf dem Staudamm verarbeitet ankommende Messwerte und leitet diese in bestimmte Datenbanken weiter, alarmiert entsprechende Mitarbeiter bei Grenzwertüberschreitungen und bietet die Möglichkeit einer webbasierten Fernadministration der Datenlogger sowie einer webbasierten Datenfernabfrage. 2. Eine webbasierte Auswertungskomponente bietet Mitarbeitern die Möglichkeit, die in den Datenbanken abgelegten Messwerte auszuwerten bzw. aufbereiten und anzeigen zu lassen. 3. Wichtige Funktionsträger wie der Staumeister werden mit Software-Agenten ausgestattet, die mit dem Controller-Agenten am Staudamm interagieren und so über kritische Zustände des Staudamms bzw. im Katastrophenfall in Echtzeit informiert und alarmiert werden können.
Entwicklung eines Talsperren-Monitoring-Systems am Beispiel der Ennepetalsperre
Die Grundlagen des Talsperren-Monitoring beruhen auf der systematischen Erfassung aller relevanten Daten, die die statische, hydrologische und betriebliche Sicherheit betreffen. Aus diesem Grund muß jedes Absperrbauwerk mit einem Mess- und Kontrollsystem ausgestattet werden, das dem Bauwerk angepaßt ist. Ziel ist es, durch geeignete Meßverfahren und Kontrollen Indizien für ein anormales Bauwerkverhalten zu liefern und damit das Sicherheitsniveau dauerhaft zu erhalten. Wichtigste Messeinrichtungen sind Temperatursensoren, Ultraschallsensoren zur Bestimmung des Sickerwasserdurchflusses, Lasermessung zur Bestimmung der Lotabweichung und Piezometer zur Bestimmung des Porenwasserdrucks. Es wurde ein Konzept zur Fernüberwachung und Fernsteuerung von Talsperren entwickelt, wobei als Referenzbauwerk die Ennepestaumauer in der Nähe von Wuppertal dient. Das auf der Programmiersprache Java basierende Monitoring-Konzept besteht aus drei Komponenten: 1. Eine agentenbasierte Controllerkomponente auf dem Staudamm verarbeitet ankommende Messwerte und leitet diese in bestimmte Datenbanken weiter, alarmiert entsprechende Mitarbeiter bei Grenzwertüberschreitungen und bietet die Möglichkeit einer webbasierten Fernadministration der Datenlogger sowie einer webbasierten Datenfernabfrage. 2. Eine webbasierte Auswertungskomponente bietet Mitarbeitern die Möglichkeit, die in den Datenbanken abgelegten Messwerte auszuwerten bzw. aufbereiten und anzeigen zu lassen. 3. Wichtige Funktionsträger wie der Staumeister werden mit Software-Agenten ausgestattet, die mit dem Controller-Agenten am Staudamm interagieren und so über kritische Zustände des Staudamms bzw. im Katastrophenfall in Echtzeit informiert und alarmiert werden können.
Entwicklung eines Talsperren-Monitoring-Systems am Beispiel der Ennepetalsperre
Mittrup, I. (Autor:in) / Smarsly, K. (Autor:in)
2002
8 Seiten, 5 Bilder, 3 Quellen
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
Bewirtschaftung von Talsperren am Beispiel eines Einzelspeichers mit Mehrfachnutzung
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