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Die Energieeinsparungsverordnung schreibt für bestehende Gebäude und Anlagen verschiedene Nachrüstpflichten bei der Wärmedämmung an Außenwänden, Kellerdecken und Heizungsleitungen sowie Nachrüstpflichten von Heizkesseln und Brennern bestimmter Baujahre vor. Die Nachrüstpflichten werden jeweils separat behandelt und eine gegenseitige Beeinflussung wird nicht beschrieben. Zur energetischen Bewertung der Sanierungsmaßnahmen bietet die EnEV die Berechnungsverfahren nach DIN 4108 für die Bauphysik, DIN 4701 Teil 10 für die Anlagentechnik. Mittlerweile ist bekannt dass die energetische Qualität des Gesamtsystems Gebäude, Anlagentechnik, Nutzer nur ganzheitlich bewertet werden kann. Bei der Dämmung der Außenwände wird die Heizlast nicht nur reduziert sondern auch in ihrem Teillastverhalten massiv verändert. Bei den Sanierungsvorgaben für die Wärmedämmung wird jedoch nicht darauf hingewiesen, dass die Dämmmaßnahmen auch Einfluss auf die Effizienz der Anlagentechnik haben, wodurch je nach Anlagentechnik deutlich unterschiedliche Energieeinsparwirkungen erzielbar sind. Im Beitrag wird deshalb aufgezeigt, welche physikalischen Wechselwirkungen zwischen den Maßnahmen an den Teilsystemen Wärmeschutz und Anlagentechnik bestehen und welcher Einfluss dadurch auf die Energieeinsparpotenziale und Wirtschaftlichkeit gegeben sind. Zunächst werden die Betrachtungsmodelle erläutert, Aufwandszahlen für die Anlagentechnik und Wärmeübergabe zwischen Raumheizfläche und Nutzungsbereich werden diskutiert. Das herkömmliche Betrachtungsmodell wird dem neuen Betrachtungsmodell für die Energieflüsse in beheizten Gebäuden gegenübergestellt. Vier verschiedene Sanierungsvarianten werden für eine Beispielbetrachtung verglichen.
Die Energieeinsparungsverordnung schreibt für bestehende Gebäude und Anlagen verschiedene Nachrüstpflichten bei der Wärmedämmung an Außenwänden, Kellerdecken und Heizungsleitungen sowie Nachrüstpflichten von Heizkesseln und Brennern bestimmter Baujahre vor. Die Nachrüstpflichten werden jeweils separat behandelt und eine gegenseitige Beeinflussung wird nicht beschrieben. Zur energetischen Bewertung der Sanierungsmaßnahmen bietet die EnEV die Berechnungsverfahren nach DIN 4108 für die Bauphysik, DIN 4701 Teil 10 für die Anlagentechnik. Mittlerweile ist bekannt dass die energetische Qualität des Gesamtsystems Gebäude, Anlagentechnik, Nutzer nur ganzheitlich bewertet werden kann. Bei der Dämmung der Außenwände wird die Heizlast nicht nur reduziert sondern auch in ihrem Teillastverhalten massiv verändert. Bei den Sanierungsvorgaben für die Wärmedämmung wird jedoch nicht darauf hingewiesen, dass die Dämmmaßnahmen auch Einfluss auf die Effizienz der Anlagentechnik haben, wodurch je nach Anlagentechnik deutlich unterschiedliche Energieeinsparwirkungen erzielbar sind. Im Beitrag wird deshalb aufgezeigt, welche physikalischen Wechselwirkungen zwischen den Maßnahmen an den Teilsystemen Wärmeschutz und Anlagentechnik bestehen und welcher Einfluss dadurch auf die Energieeinsparpotenziale und Wirtschaftlichkeit gegeben sind. Zunächst werden die Betrachtungsmodelle erläutert, Aufwandszahlen für die Anlagentechnik und Wärmeübergabe zwischen Raumheizfläche und Nutzungsbereich werden diskutiert. Das herkömmliche Betrachtungsmodell wird dem neuen Betrachtungsmodell für die Energieflüsse in beheizten Gebäuden gegenübergestellt. Vier verschiedene Sanierungsvarianten werden für eine Beispielbetrachtung verglichen.
Konsequenzen der EnEV auf die energiewirtschaftliche Beurteilung von Heizungsanlagen bei Bauten im Bestand, bei Änderungen und Nachrüstungen
Consequences of the energy saving regulation (EnEV) on energy economical assessment of changes and upgradings of heatings in existing buildings
Bauer, M. (Autor:in)
2002
14 Seiten, 10 Bilder, 4 Tabellen
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
TIBKAT | Ausgabe 2016 ; damit Erscheinen eingestellt