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Hydrografische Messungen zur Ermittlung von Sedimentmächtigkeiten
Seit Beginn der Bewirtschaftung des Pumpspeicherkraftwerks Säckingen setzten sich kontinuierlich Sedimente im Oberbecken (Eggerbecken) ab. Die jährliche Zunahme betrug 6 - 8 cm. Zur Überwachung der Sedimentablagerungen wurden seit 1992 hydrografische Messungen und Beräumungen durchgeführt. Um eine möglichst genaue Ermittlung der Sedimentmassen und eine exakte Prognose durchführen zu können, wurde 2003 eine hydrografische Vermessung zur Aufnahme der gesamten Beckensohle (30 Querprofile, 11 Radialprofile sowie 8 Längsprofile) vorgenommen. Geplant war, die Positionierung mit einem GPS-System unter Anbindung an den Satellitenpositionierungsdienst SAPOS durchzuführen. Die exponierte Lage des Beckens ermöglichte zwar den Zugriff auf 6 bis 8 GPS-Satelliten, aber der Mobilfunkkontakt zur Übertragung der SAPOS-Korrekturdaten kam leider nicht ungestört zustande. Zur exakten Messung der Sedimentschichten und -stärken und entsprechend den Randbedingungen wurden deshalb Zwei-Frequenz-Echolot-Messungen eingesetzt, die i.d.R mit einer 33-kHz-Frequenz arbeiten. Die Auswertung der Messungen hat ergeben, dass seit 1992 Ablagerungen zwischen 0,6 - 1,4 m, abhängig von der Morphologie der Beckensohle, vorhanden sind. Auffallend dabei ist, dass sich durch den Pumppendelbetrieb sowie sich durch den Zufluss von drei Bachfassungen unterschiedliche Strömungsverhältnisse ausbilden, welche die im Wasser befindlichen Schwebeteile und deren Absetzverhalten beeinflussen. Durch die hydrografische Vermessung und Messauswertung ist es möglich, bereits ein Jahr vor einer vorgesehenen Beckenräumung die genaue Planung des Bauablaufs vorzunehmen.
Hydrografische Messungen zur Ermittlung von Sedimentmächtigkeiten
Seit Beginn der Bewirtschaftung des Pumpspeicherkraftwerks Säckingen setzten sich kontinuierlich Sedimente im Oberbecken (Eggerbecken) ab. Die jährliche Zunahme betrug 6 - 8 cm. Zur Überwachung der Sedimentablagerungen wurden seit 1992 hydrografische Messungen und Beräumungen durchgeführt. Um eine möglichst genaue Ermittlung der Sedimentmassen und eine exakte Prognose durchführen zu können, wurde 2003 eine hydrografische Vermessung zur Aufnahme der gesamten Beckensohle (30 Querprofile, 11 Radialprofile sowie 8 Längsprofile) vorgenommen. Geplant war, die Positionierung mit einem GPS-System unter Anbindung an den Satellitenpositionierungsdienst SAPOS durchzuführen. Die exponierte Lage des Beckens ermöglichte zwar den Zugriff auf 6 bis 8 GPS-Satelliten, aber der Mobilfunkkontakt zur Übertragung der SAPOS-Korrekturdaten kam leider nicht ungestört zustande. Zur exakten Messung der Sedimentschichten und -stärken und entsprechend den Randbedingungen wurden deshalb Zwei-Frequenz-Echolot-Messungen eingesetzt, die i.d.R mit einer 33-kHz-Frequenz arbeiten. Die Auswertung der Messungen hat ergeben, dass seit 1992 Ablagerungen zwischen 0,6 - 1,4 m, abhängig von der Morphologie der Beckensohle, vorhanden sind. Auffallend dabei ist, dass sich durch den Pumppendelbetrieb sowie sich durch den Zufluss von drei Bachfassungen unterschiedliche Strömungsverhältnisse ausbilden, welche die im Wasser befindlichen Schwebeteile und deren Absetzverhalten beeinflussen. Durch die hydrografische Vermessung und Messauswertung ist es möglich, bereits ein Jahr vor einer vorgesehenen Beckenräumung die genaue Planung des Bauablaufs vorzunehmen.
Hydrografische Messungen zur Ermittlung von Sedimentmächtigkeiten
Schmidt, Andreas (Autor:in) / Trenkle, Jürgen (Autor:in)
Wasserwirtschaft ; 94 ; 21-25
2004
5 Seiten, 8 Bilder, 2 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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