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S1-Tunnel Rannersdorf: freie Fahrt für den Süden Wiens
Zum neuen Verkehrskonzept der wachsenden österreichischen Stadt Wien gehört der Ausbau der B301 zu einer Schnellstraßenverbindung zwischen den Autobahnen A2 und A4, der bis Mitte 2006 abgeschlossen sein soll. Fünf Tunnelbauwerke sind dazu notwendig, wobei der Tunnel in Rannersdorf alleine 62 Millionen Euro kosten soll. Er ist 1880 m lang und verläuft bis zu 12 Meter unter dem Grundwasserspiegel. Über 150000 Kubikmeter Beton sollen verbaut werden. Problematisch ist die Trassierung durch quartäre Kiese und tertiäre Sande mit hohe Durchlässigkeiten und einem hohen Grundwasserspiegel. Das in offener Bauweise erstellte Tunnelbauwerk unterquert zwei Ortschaften, zwei Bundesstraßen sowie vier Fließgewässer. Dem wird man durch verschiedene Konzepte gerecht, deren Durchführung hier dargelegt wird: Im Portalbereich mit geböschter Bauweise, mit zunehmendem Eintauchen in das Grundwasser durch Baugrubensicherung mit Spundwand und Wasserhaltung, bei vollständiger Grundwasserüberflutung mittels Spundwandsicherung mit verankerter Unterwasserbetonsohle sowie im tiefsten Bereich durch eine Schlitzwanddeckelbauweise. Der gesamte Tunnel wird als Weiße Wanne ausgeführt, wobei die Konstruktionsstärken der Bodenplatten und Decken zwischen 0,7 und 1,3 m variieren, während die Wände 0,6-0,7 m dick sind.
S1-Tunnel Rannersdorf: freie Fahrt für den Süden Wiens
Zum neuen Verkehrskonzept der wachsenden österreichischen Stadt Wien gehört der Ausbau der B301 zu einer Schnellstraßenverbindung zwischen den Autobahnen A2 und A4, der bis Mitte 2006 abgeschlossen sein soll. Fünf Tunnelbauwerke sind dazu notwendig, wobei der Tunnel in Rannersdorf alleine 62 Millionen Euro kosten soll. Er ist 1880 m lang und verläuft bis zu 12 Meter unter dem Grundwasserspiegel. Über 150000 Kubikmeter Beton sollen verbaut werden. Problematisch ist die Trassierung durch quartäre Kiese und tertiäre Sande mit hohe Durchlässigkeiten und einem hohen Grundwasserspiegel. Das in offener Bauweise erstellte Tunnelbauwerk unterquert zwei Ortschaften, zwei Bundesstraßen sowie vier Fließgewässer. Dem wird man durch verschiedene Konzepte gerecht, deren Durchführung hier dargelegt wird: Im Portalbereich mit geböschter Bauweise, mit zunehmendem Eintauchen in das Grundwasser durch Baugrubensicherung mit Spundwand und Wasserhaltung, bei vollständiger Grundwasserüberflutung mittels Spundwandsicherung mit verankerter Unterwasserbetonsohle sowie im tiefsten Bereich durch eine Schlitzwanddeckelbauweise. Der gesamte Tunnel wird als Weiße Wanne ausgeführt, wobei die Konstruktionsstärken der Bodenplatten und Decken zwischen 0,7 und 1,3 m variieren, während die Wände 0,6-0,7 m dick sind.
S1-Tunnel Rannersdorf: freie Fahrt für den Süden Wiens
Beton- und Stahlbetonbau ; 100 ; A4-A7
2005
3 Seiten, 5 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Tunnelbau , Projekt , Bauweise , Grundwasser , Problemlösung
Tunnel Rannersdorf: Freie Fahrt für den Süden Wiens/A
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