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Tunnel Rannersdorf: Freie Fahrt für den Süden Wiens/A
Der 1,88 km lange Tunnel Rannersdorf ist das Herzstück des neuen Verkehrskonzepts Südumfahrung S1 für Wien, die ab Mitte 2006 die Südautobahn A2 mit der Ostautobahn A4 verbindet und maßgeblich zur Entlastung der Südosttangente A23 beitragen wird. Die Trassierung des Tunnelbauwerkes, welches in offener Bauweise hergestellt wird, verläuft in den quartären Kiesen (und tertiären Sanden) des Schwechattales, welche wegen ihrer Durchlässigkeiten und hohen Grundwasserstände große technische Anforderungen an die Planung und Ausführung stellen. Im Portalbereich Ost und West erfolgt die Herstellung in geböschter Bauweise, mit zunehmender Eintauchtiefe in das Grundwasser wird eine Baugrubensicherung mit Spundwänden und Wasserhaltung ausgeführt. Dort, wo der Grundwasserstand bereits auf Deckenniveau des Tunnels ansteigt, erfolgt eine Spundwandsicherung mit verankerter Unterwasserbetonsohle, im am tiefsten liegenden Abschnitt unter dem Frauenbach kann aus statischen Gründen nur eine Schlitzwanddeckelbauweise die Baugrube sichern. Der gesamte Tunnel wird gemäß der Richtlinie 'Weiße Wannen' hergestellt, die Konstruktionsdicken der Bodenplatten und Decken betragen 0,7 - 1,3 m, die Wände sind zwischen 0,6 - 0,7 m dick. Alle 15 m wird eine Dehnfuge angeordnet. Diese Abschnittslänge ist zugleich der Wochentakt, der mit den beiden eingesetzten Schalwagen (je einer für die geböschte Bauweise und einer für die Spundwandbauweise) auf Grund der geplanten Terminvorgaben eingehalten werden muss.
Tunnel Rannersdorf: Freie Fahrt für den Süden Wiens/A
Der 1,88 km lange Tunnel Rannersdorf ist das Herzstück des neuen Verkehrskonzepts Südumfahrung S1 für Wien, die ab Mitte 2006 die Südautobahn A2 mit der Ostautobahn A4 verbindet und maßgeblich zur Entlastung der Südosttangente A23 beitragen wird. Die Trassierung des Tunnelbauwerkes, welches in offener Bauweise hergestellt wird, verläuft in den quartären Kiesen (und tertiären Sanden) des Schwechattales, welche wegen ihrer Durchlässigkeiten und hohen Grundwasserstände große technische Anforderungen an die Planung und Ausführung stellen. Im Portalbereich Ost und West erfolgt die Herstellung in geböschter Bauweise, mit zunehmender Eintauchtiefe in das Grundwasser wird eine Baugrubensicherung mit Spundwänden und Wasserhaltung ausgeführt. Dort, wo der Grundwasserstand bereits auf Deckenniveau des Tunnels ansteigt, erfolgt eine Spundwandsicherung mit verankerter Unterwasserbetonsohle, im am tiefsten liegenden Abschnitt unter dem Frauenbach kann aus statischen Gründen nur eine Schlitzwanddeckelbauweise die Baugrube sichern. Der gesamte Tunnel wird gemäß der Richtlinie 'Weiße Wannen' hergestellt, die Konstruktionsdicken der Bodenplatten und Decken betragen 0,7 - 1,3 m, die Wände sind zwischen 0,6 - 0,7 m dick. Alle 15 m wird eine Dehnfuge angeordnet. Diese Abschnittslänge ist zugleich der Wochentakt, der mit den beiden eingesetzten Schalwagen (je einer für die geböschte Bauweise und einer für die Spundwandbauweise) auf Grund der geplanten Terminvorgaben eingehalten werden muss.
Tunnel Rannersdorf: Freie Fahrt für den Süden Wiens/A
Rannersdorf tunnel: Development of the South of Vienna/A
Stoifl, Michael (Autor:in)
Tunnel ; 25 ; 26-31
2006
6 Seiten, 6 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Englisch , Deutsch
Tunnel , Verkehrsanlage , Österreich , Tunnelbau , Bauweise , Bauausführung , Schalung , Bauwerk , Dränage (Gelände) , Grundwasser , Gebirge , Durchlässigkeit
S1-Tunnel Rannersdorf: freie Fahrt für den Süden Wiens
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