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Der Schrägschacht NA2 am Tunnel Euerwang der ICE Neubaustrecke Nürnberg Ingolstadt
Derzeit befindet sich die Neubaustrecke (NBS) von Nürnberg nach Ingolstadt in Bau. Sie ist 89 km lang und auf einem Abschnitt von 71 km durchgehend für 300 km/h ausgelegt. Die Züge werden auf der Strecke neun zweigleisige Tunnel mit einer Gesamtlänge von 25,6 km durchqueren. Der Baubeginn für den Schrägstollen NA2 erfolgte im August 2003. Die Gefälleneigung von 38 % und der enge Regelquerschnitt waren eine enorme Herausforderung für die auszuführenden Arbeiten wie Materialtransport, Schalwagenkonstruktion und Betonverdichtung. Aus Gründen der Arbeitssicherheit wurden zunächst auf einer Gesamtlänge von 220 m die Sohlen in Blöcken zu je 10 m betoniert. Der Sohleschalwagen hat die äußeren Abmessungen L x B x H: 22,0 x 2,4 x 4,2 m. Das Tragwerk besteht aus zwei aufgeständerten Verfahrträgern mit Schalelementen. Die Elemente sind über 12 höhenverstellbare Spindeln und Querriegeln an vier Radsätze gekoppelt, die wiederum mit Spurkranzrädern auf den Verfahrträgern gelagert und geführt sind. Drei werkseitig eingebaute Betonierstutzen sorgen für das Einbringen des Betons in die Schalung. Die beiden Kopfenden der Verfahrträger werden durch Schrägabstützungen (Druckspindeln), die bauseitig verankert sind, gegen Wegrollen gesichert. Schachtabwärts kommen hierfür zwei Druckspindeln GR1 zum Einsatz, schachtaufwärts werden zwei Druck-Zug-Spindeln RSS2 eingebaut. Das Verziehen der Schalung bzw. des Verfahrträgers übernimmt eine Hydraulik-Hubwinde, die in Feldmitte des Verfahrträgers montiert ist.
Der Schrägschacht NA2 am Tunnel Euerwang der ICE Neubaustrecke Nürnberg Ingolstadt
Derzeit befindet sich die Neubaustrecke (NBS) von Nürnberg nach Ingolstadt in Bau. Sie ist 89 km lang und auf einem Abschnitt von 71 km durchgehend für 300 km/h ausgelegt. Die Züge werden auf der Strecke neun zweigleisige Tunnel mit einer Gesamtlänge von 25,6 km durchqueren. Der Baubeginn für den Schrägstollen NA2 erfolgte im August 2003. Die Gefälleneigung von 38 % und der enge Regelquerschnitt waren eine enorme Herausforderung für die auszuführenden Arbeiten wie Materialtransport, Schalwagenkonstruktion und Betonverdichtung. Aus Gründen der Arbeitssicherheit wurden zunächst auf einer Gesamtlänge von 220 m die Sohlen in Blöcken zu je 10 m betoniert. Der Sohleschalwagen hat die äußeren Abmessungen L x B x H: 22,0 x 2,4 x 4,2 m. Das Tragwerk besteht aus zwei aufgeständerten Verfahrträgern mit Schalelementen. Die Elemente sind über 12 höhenverstellbare Spindeln und Querriegeln an vier Radsätze gekoppelt, die wiederum mit Spurkranzrädern auf den Verfahrträgern gelagert und geführt sind. Drei werkseitig eingebaute Betonierstutzen sorgen für das Einbringen des Betons in die Schalung. Die beiden Kopfenden der Verfahrträger werden durch Schrägabstützungen (Druckspindeln), die bauseitig verankert sind, gegen Wegrollen gesichert. Schachtabwärts kommen hierfür zwei Druckspindeln GR1 zum Einsatz, schachtaufwärts werden zwei Druck-Zug-Spindeln RSS2 eingebaut. Das Verziehen der Schalung bzw. des Verfahrträgers übernimmt eine Hydraulik-Hubwinde, die in Feldmitte des Verfahrträgers montiert ist.
Der Schrägschacht NA2 am Tunnel Euerwang der ICE Neubaustrecke Nürnberg Ingolstadt
Schmidt, Robert (Autor:in) / Heimisch, Wolfgang (Autor:in)
2005
17 Seiten, 17 Bilder, 2 Quellen
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
Schacht , Schrägschacht , Verkehrsanlage , Deutschland , Projekt , Tunnel , Bauausführung , Schalung
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