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Erhaltungsmanagement der Bundesfernstraßen. Bedeutung und Perspektiven der ZfPBau-Verfahren
Eine nachhaltige und systematische Erhaltung der Bundesfernstraßen ist eine wichtige Aufgabe für den Bauwerkseigentümer bzw. für den Betreiber. Um künftig Erhaltungsprogramme auf einer einheitlichen Grundlage unter Berücksichtigung von Nutzen- Kosten-Gesichtspunkten aufstellen zu können, werden künftig Management- Systeme eingesetzt. Für die Straßenbefestigungen wurde ein Pavement-Management-System (PMS) entwickelt, das sich derzeit im Einsatz bei Straßenbauverwaltungen der Länder befindet. Für den Bereich Brücken und andere Ingenieurbauwerke wird derzeit durch die Bundesanstalt für Straßenwesen im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung ein umfassendes Bauwerks-Management-System, welches den Anforderungen des Bundes und der Länder gerecht wird, realisiert. Managementsysteme (PMS, BMS) beinhalten alle Funktionen zur Planung und Durchführung der Erhaltung und werden künftig im Bereich der Bundesfernstraßen eingesetzt. Eine wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz dieser Systeme ist die Bereitstellung zuverlässiger Bestands- und Zustandsinformationen. In Verbindung mit netzbezogenen Daten, Rahmenbedingungen und Restriktionen wird damit die Basis für Analyseprozesse, z. B. Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Priorisierungen und Bedarfsermittlungen bereitgestellt. Als Ergebnisse können dann Maßnahmevorschläge, optimierte Programmplanungen und Angaben zum Finanzbedarf entwickelt werden. Verfahren der ZfP ermöglichen in vielen Fällen eine zuverlässige und wirtschaftliche Erhebung von Bestands- und Zustandsdaten. Eine der wesentlichen Eingangsgrößen für Managementsysteme stellen Informationen über den Bestand und den Zustand dar. Bei der Gewinnung dieser Informationen kommt den ZfPBau-Verfahren eine besondere Bedeutung zu. Für Brücken und andere Ingenieurbauwerke sind bei komplexen Schadensbildern zusätzlich zur Bauwerksprüfung detaillierte Informationen zu Art und Umfang von Schäden im Rahmen objektbezogener Schadensanalysen zu erheben. Hierbei sollen aus Sicht des Bauwerkseigentümers möglichst zerstörungsfreie oder zerstörungsarme Prüfverfahren zum Einsatz kommen. Voraussetzung für eine künftige Anwendbarkeit von Verfahren der ZfP im Rahmen der objektbezogenen Schadensanalyse und des BMS ist jedoch, dass die Ergebnisse quantifiziert und in die Schadensbewertungen nach RI-EBW-PRÜF und die Verschlüsselungen der ASB, Teilsystem Bauwerksdaten, umgesetzt werden können. Neben der Zustandsuntersuchung bestehender Bauwerke stellt auch die Qualitätssicherung neu erstellter Bauwerke ein wichtiges Anwendungsgebiet der ZfPBau- Verfahren dar. Im Rahmen der Anwendung der Richtlinie RI-ZFP-TU hat sich gezeigt, dass durch die obligatorische Anwendung von ZfPBau-Verfahren eine regelwerkskonforme Erstellung von Tunnelinnenschalen erreicht werden kann und somit die Qualität und die Dauerhaftigkeit der Bauwerke erhöht werden.
Erhaltungsmanagement der Bundesfernstraßen. Bedeutung und Perspektiven der ZfPBau-Verfahren
Eine nachhaltige und systematische Erhaltung der Bundesfernstraßen ist eine wichtige Aufgabe für den Bauwerkseigentümer bzw. für den Betreiber. Um künftig Erhaltungsprogramme auf einer einheitlichen Grundlage unter Berücksichtigung von Nutzen- Kosten-Gesichtspunkten aufstellen zu können, werden künftig Management- Systeme eingesetzt. Für die Straßenbefestigungen wurde ein Pavement-Management-System (PMS) entwickelt, das sich derzeit im Einsatz bei Straßenbauverwaltungen der Länder befindet. Für den Bereich Brücken und andere Ingenieurbauwerke wird derzeit durch die Bundesanstalt für Straßenwesen im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung ein umfassendes Bauwerks-Management-System, welches den Anforderungen des Bundes und der Länder gerecht wird, realisiert. Managementsysteme (PMS, BMS) beinhalten alle Funktionen zur Planung und Durchführung der Erhaltung und werden künftig im Bereich der Bundesfernstraßen eingesetzt. Eine wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz dieser Systeme ist die Bereitstellung zuverlässiger Bestands- und Zustandsinformationen. In Verbindung mit netzbezogenen Daten, Rahmenbedingungen und Restriktionen wird damit die Basis für Analyseprozesse, z. B. Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Priorisierungen und Bedarfsermittlungen bereitgestellt. Als Ergebnisse können dann Maßnahmevorschläge, optimierte Programmplanungen und Angaben zum Finanzbedarf entwickelt werden. Verfahren der ZfP ermöglichen in vielen Fällen eine zuverlässige und wirtschaftliche Erhebung von Bestands- und Zustandsdaten. Eine der wesentlichen Eingangsgrößen für Managementsysteme stellen Informationen über den Bestand und den Zustand dar. Bei der Gewinnung dieser Informationen kommt den ZfPBau-Verfahren eine besondere Bedeutung zu. Für Brücken und andere Ingenieurbauwerke sind bei komplexen Schadensbildern zusätzlich zur Bauwerksprüfung detaillierte Informationen zu Art und Umfang von Schäden im Rahmen objektbezogener Schadensanalysen zu erheben. Hierbei sollen aus Sicht des Bauwerkseigentümers möglichst zerstörungsfreie oder zerstörungsarme Prüfverfahren zum Einsatz kommen. Voraussetzung für eine künftige Anwendbarkeit von Verfahren der ZfP im Rahmen der objektbezogenen Schadensanalyse und des BMS ist jedoch, dass die Ergebnisse quantifiziert und in die Schadensbewertungen nach RI-EBW-PRÜF und die Verschlüsselungen der ASB, Teilsystem Bauwerksdaten, umgesetzt werden können. Neben der Zustandsuntersuchung bestehender Bauwerke stellt auch die Qualitätssicherung neu erstellter Bauwerke ein wichtiges Anwendungsgebiet der ZfPBau- Verfahren dar. Im Rahmen der Anwendung der Richtlinie RI-ZFP-TU hat sich gezeigt, dass durch die obligatorische Anwendung von ZfPBau-Verfahren eine regelwerkskonforme Erstellung von Tunnelinnenschalen erreicht werden kann und somit die Qualität und die Dauerhaftigkeit der Bauwerke erhöht werden.
Erhaltungsmanagement der Bundesfernstraßen. Bedeutung und Perspektiven der ZfPBau-Verfahren
Maintenance management of the Bundesfernstraßen. Meaning and perspectives of the NDE building procedures
Krieger, J. (Autor:in)
2006
7 Seiten, 2 Bilder, 9 Quellen
(nicht paginiert)
Aufsatz (Konferenz)
Datenträger
Deutsch
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