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Bemessungsverfahren für Brunnen (Teil 3)
(Forts. aus Heft (2006)1/2, S. 33-35) Die Bemessung von Trinkwasserbrunnen kann in eine hydraulische und mechanische Bemessung untergliedert werden. Grundlage jeder Bemessung ist eine konzeptionelle Vorstellung über den Brunnen, sein hydrogeologisches und geohydrologisches Umfeld sowie über die zu gewinnenden und hydraulisch gewinnbaren Wassermengen. Eine Vorbemessung des Bauwerks schließt erste Annahmen zum Bohr- und Ausbaudurchmesser sowie zur geplanten Unterwasserpumpe ein. Dabei orientiert sich der Brunnenrohrdurchmesser in der Praxis häufig an dem Pumpendurchmesser und der Bohrdurchmesser wiederum am Rohrdurchmesser des Ausbaustranges. Die Entwicklung bzw. Entsandung des Brunnens werden in diesem Bemessungsschritt ebenso berücksichtigt wie die spätere Regenerierung des Brunnens. Die entgültige Bemessung des Brunnens in hydraulischer, mechanischer bzw. dynamischer und statischer Hinsicht wird individuell für jedes Bauwerk nach den örtlichen hydrogeologischen und herstellungstechnischen Randbedingungen gemäß den technischen Regeln für die Einzelschritte (z.B. DVGW-Regelwerk) vorgenommen. Die abschließende Kontrollrechnung zur Ermittlung des optimalen Betriebspunktes rundet die Bemessungsverfahren ab und gibt dem Bearbeiter Gelegenheit zur Überprüfung des Zusammenwirkens der Bauelemente des Brunnens in seinem hydrogeologischen und geohydraulischen Umfeld.
Bemessungsverfahren für Brunnen (Teil 3)
(Forts. aus Heft (2006)1/2, S. 33-35) Die Bemessung von Trinkwasserbrunnen kann in eine hydraulische und mechanische Bemessung untergliedert werden. Grundlage jeder Bemessung ist eine konzeptionelle Vorstellung über den Brunnen, sein hydrogeologisches und geohydrologisches Umfeld sowie über die zu gewinnenden und hydraulisch gewinnbaren Wassermengen. Eine Vorbemessung des Bauwerks schließt erste Annahmen zum Bohr- und Ausbaudurchmesser sowie zur geplanten Unterwasserpumpe ein. Dabei orientiert sich der Brunnenrohrdurchmesser in der Praxis häufig an dem Pumpendurchmesser und der Bohrdurchmesser wiederum am Rohrdurchmesser des Ausbaustranges. Die Entwicklung bzw. Entsandung des Brunnens werden in diesem Bemessungsschritt ebenso berücksichtigt wie die spätere Regenerierung des Brunnens. Die entgültige Bemessung des Brunnens in hydraulischer, mechanischer bzw. dynamischer und statischer Hinsicht wird individuell für jedes Bauwerk nach den örtlichen hydrogeologischen und herstellungstechnischen Randbedingungen gemäß den technischen Regeln für die Einzelschritte (z.B. DVGW-Regelwerk) vorgenommen. Die abschließende Kontrollrechnung zur Ermittlung des optimalen Betriebspunktes rundet die Bemessungsverfahren ab und gibt dem Bearbeiter Gelegenheit zur Überprüfung des Zusammenwirkens der Bauelemente des Brunnens in seinem hydrogeologischen und geohydraulischen Umfeld.
Bemessungsverfahren für Brunnen (Teil 3)
Treskatis, Christoph (Autor:in)
2006
5 Seiten, 8 Bilder, 3 Tabellen, 12 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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