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Abschließende Messung auf der bestehenden Sandversuchsstrecke im Zuge der B 14, Umgehung Rottweil
Im Rahmen eines Forschungsauftrages FE.-Nr. 06.042.G 83 B (BMV, 1885) vom 12.12.1983 des Bundesministeriums für Verkehr wurde am 13. und 14. Juni 1984 eine Versuchsstrecke im Zuge der Umgehungsstraße B 14 gebaut, bei welcher in der Asphaltbetondeckschicht die Sandarten variiert wurden. Dieses Forschungsvorhaben hatte das Ziel, die Auswirkung unterschiedlicher Sande auf das Verhalten der Asphaltbetondeckschicht langfristig zu untersuchen. Um das Langzeitverhalten zu beurteilen, wurde die Strecke 1989 und 1991 nachbeprobt. Der nun vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse der 3 vorangehenden Forschungsberichte zusammen und ergänzt diese durch die Ergebnisse des Jahres 2006. Anhand von Bestandsaufnahmen in situ und entsprechenden Materialprüfungen wurde erkannt, dass der Zustand der Strecken deutlich von den verschiedenen Sandarten bestimmt wird. Die stärksten Schäden haben sich erst ab 1991 entwickelt. Über reine Sandeigenschaften wie Fließzahl und Kornform kann das Verhalten des Asphalts prognostiziert werden. Das Versuchsfeld mit dem Sand geringster Fließzahl zeigte deutliche Verformungen. Weiterhin wurde gezeigt, dass die Kornform auf die Füllernachbildung einen großen Einfluss hat. Sehr kantiger Sand neigt zu erhöhter Füllernachbildung. In diesem Fall muss verstärkt darauf geachtet werden, dass eine hohe Witterungsbeständigkeit des Eigenfüllers vorliegt, da sich dieser Effekt vor allem nach längerer Liegezeit bemerkbar macht. Die Performance-Eigenschaften der Griffigkeit und Rauigkeit sind abhängig vom mechanischen Widerstand der Sande. Beim Sand mit dem geringsten Schlagzertrümmerungswert und hohem Anteil an Kalziumcarbonat liegt die Griffigkeit deutlich niedriger als bei den Sanden mit einem hohen Quarzbestand. Für die Asphalteigenschaften ist es von besonderer Bedeutung, Sand einzusetzen, dessen Witterungsbeständigkeit am Eigenfüller ausreichend belegt ist. Hier sind die Verfahren des Anteils wasserlöslicher Bestandteile, Quellung und der Abfall der Festigkeit im Druckschwellversuch probat. Die Strecken mit einem Eigenfüller, der in diesen Versuchen bereits auffällig war, zeigen nach 21 Jahren Liegezeit die stärksten Schäden. Ein Einfluss auf die Bindemitteleigenschaften ist in dem Feld sehr ausgeprägt, in dem Reaktionen zwischen den Bindemittel und dem Sand aufgetreten sind (katalytische Effekte). Die Ziele des Forschungsvorhabens wurden im vollen Umfang erreicht.
Within the scope of a research commission FE.-Nr. 06.042.G 83 B (BMV, 1885) of December 12th, 1983 of the German Federal Ministry of Transport in the course of the bypass B14 a test road section in which different types of sand were used for the asphalt concrete surface layer was built on June 13th and 14th 1984. The purpose of this research project was to perform a long-term investigation of the effect of different sands on the behaviour of the asphalt concrete surface layer. In order to evaluate the long-term behaviour additional samples of the road section were taken in 1989 and 1991. The report now on hand summarizes the findings of the three previous reports and completes these by adding the findings of the year 2006. By means of examinations in situ it was discovered that the state of the road sections depended significantly on the different sand types. The severest destructions have only developped since 1991. By means of pure sand properties such as flow number and particle shape the behaviour of the asphalt can be predicted. The test area with the sand of the lowest flow number showed significant deformations. Furthermore it was shown that the grain size has a major influence on the post creation of filler. Very angular sand shows a tendency towards increased post creation of filler. In this case one must pay particular attention to a high weather resistance of the inherent filler because this effect shows particularly after a longer resting time. The performance properties of skidproof texture and roughness depend on the mechanical resistance of the sands. The skidproof texture of the sand with the lowest value of resistance to fragmentation and the highest proportion of calcium carbonate is significantly lower than that of sands with a high proportion of quartz. For the asphalt properties it is of particular significance to use sand of which the weather resistance of the inherent filler is sufficiently proven. Here the procedures of the proportion of watersoluble elements, swelling and the decrease of strength in the cyclic compression test are established. The road sections with an inherent filler which was already noticeable in these tests show the worst destructions after a resting time of 21 years. In the area where reactions between the bituminous binders and the sand (catalytic effects) have occurred an influence on the properties of the bituminous binders is very distinct. The goals of the research project have been reached in full scope.
Abschließende Messung auf der bestehenden Sandversuchsstrecke im Zuge der B 14, Umgehung Rottweil
Im Rahmen eines Forschungsauftrages FE.-Nr. 06.042.G 83 B (BMV, 1885) vom 12.12.1983 des Bundesministeriums für Verkehr wurde am 13. und 14. Juni 1984 eine Versuchsstrecke im Zuge der Umgehungsstraße B 14 gebaut, bei welcher in der Asphaltbetondeckschicht die Sandarten variiert wurden. Dieses Forschungsvorhaben hatte das Ziel, die Auswirkung unterschiedlicher Sande auf das Verhalten der Asphaltbetondeckschicht langfristig zu untersuchen. Um das Langzeitverhalten zu beurteilen, wurde die Strecke 1989 und 1991 nachbeprobt. Der nun vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse der 3 vorangehenden Forschungsberichte zusammen und ergänzt diese durch die Ergebnisse des Jahres 2006. Anhand von Bestandsaufnahmen in situ und entsprechenden Materialprüfungen wurde erkannt, dass der Zustand der Strecken deutlich von den verschiedenen Sandarten bestimmt wird. Die stärksten Schäden haben sich erst ab 1991 entwickelt. Über reine Sandeigenschaften wie Fließzahl und Kornform kann das Verhalten des Asphalts prognostiziert werden. Das Versuchsfeld mit dem Sand geringster Fließzahl zeigte deutliche Verformungen. Weiterhin wurde gezeigt, dass die Kornform auf die Füllernachbildung einen großen Einfluss hat. Sehr kantiger Sand neigt zu erhöhter Füllernachbildung. In diesem Fall muss verstärkt darauf geachtet werden, dass eine hohe Witterungsbeständigkeit des Eigenfüllers vorliegt, da sich dieser Effekt vor allem nach längerer Liegezeit bemerkbar macht. Die Performance-Eigenschaften der Griffigkeit und Rauigkeit sind abhängig vom mechanischen Widerstand der Sande. Beim Sand mit dem geringsten Schlagzertrümmerungswert und hohem Anteil an Kalziumcarbonat liegt die Griffigkeit deutlich niedriger als bei den Sanden mit einem hohen Quarzbestand. Für die Asphalteigenschaften ist es von besonderer Bedeutung, Sand einzusetzen, dessen Witterungsbeständigkeit am Eigenfüller ausreichend belegt ist. Hier sind die Verfahren des Anteils wasserlöslicher Bestandteile, Quellung und der Abfall der Festigkeit im Druckschwellversuch probat. Die Strecken mit einem Eigenfüller, der in diesen Versuchen bereits auffällig war, zeigen nach 21 Jahren Liegezeit die stärksten Schäden. Ein Einfluss auf die Bindemitteleigenschaften ist in dem Feld sehr ausgeprägt, in dem Reaktionen zwischen den Bindemittel und dem Sand aufgetreten sind (katalytische Effekte). Die Ziele des Forschungsvorhabens wurden im vollen Umfang erreicht.
Within the scope of a research commission FE.-Nr. 06.042.G 83 B (BMV, 1885) of December 12th, 1983 of the German Federal Ministry of Transport in the course of the bypass B14 a test road section in which different types of sand were used for the asphalt concrete surface layer was built on June 13th and 14th 1984. The purpose of this research project was to perform a long-term investigation of the effect of different sands on the behaviour of the asphalt concrete surface layer. In order to evaluate the long-term behaviour additional samples of the road section were taken in 1989 and 1991. The report now on hand summarizes the findings of the three previous reports and completes these by adding the findings of the year 2006. By means of examinations in situ it was discovered that the state of the road sections depended significantly on the different sand types. The severest destructions have only developped since 1991. By means of pure sand properties such as flow number and particle shape the behaviour of the asphalt can be predicted. The test area with the sand of the lowest flow number showed significant deformations. Furthermore it was shown that the grain size has a major influence on the post creation of filler. Very angular sand shows a tendency towards increased post creation of filler. In this case one must pay particular attention to a high weather resistance of the inherent filler because this effect shows particularly after a longer resting time. The performance properties of skidproof texture and roughness depend on the mechanical resistance of the sands. The skidproof texture of the sand with the lowest value of resistance to fragmentation and the highest proportion of calcium carbonate is significantly lower than that of sands with a high proportion of quartz. For the asphalt properties it is of particular significance to use sand of which the weather resistance of the inherent filler is sufficiently proven. Here the procedures of the proportion of watersoluble elements, swelling and the decrease of strength in the cyclic compression test are established. The road sections with an inherent filler which was already noticeable in these tests show the worst destructions after a resting time of 21 years. In the area where reactions between the bituminous binders and the sand (catalytic effects) have occurred an influence on the properties of the bituminous binders is very distinct. The goals of the research project have been reached in full scope.
Abschließende Messung auf der bestehenden Sandversuchsstrecke im Zuge der B 14, Umgehung Rottweil
Concluding measurements on the existing sand testing route along the B14, Rottweil by-pass
Schellenberg, Peter (Autor:in) / Schneider, Martin (Autor:in) / Jumpertz, Matthias (Autor:in)
2007
54 Seiten, 49 Bilder, 44 Tabellen, 24 Quellen
Report
Deutsch
Die Tunnelbaumassnahmen im Zuge der Umgehung Farchant-Burgrain
Online Contents | 1996
Bau einer Grundwasserwanne im Zuge der Umgehung Wörth.
Wiley | 1980
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