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Die Two-in-One-Lösung. Höhere Türme sollen bei Windenergieanlagen im Binnenland für bessere Energie sorgen
Hybridtürme bei Windenergieanlagen bestehen aus Masten, wobei die unter Hälfte aus Beton gefertigt ist und der obere Teil ein Stahlrohr ist. Derartige Anlagen haben die Firma GE Energie im Jahr 2003 im spanischen Ort Barrax (3,6-MW-Anlage), die Firma Nordex AG (2 x 2,5-MW-Anlagen) und die die Firma Alstrom (3-MW-Anlage) im spanischen Katalonien errichtet. Die Firma Siemens Wind Power wird Ende des Jahres eine 2,3-MW-Anlage aufstellen. Die Verbindung aus Beton und Stahlrohr hat Vorteile gegenüber konventionellen Stahltürmen. Der Durchmesser eines konventionellen Stahlturms beträgt etwa 4,20 m und kann nur sehr schlecht transportiert werden. Unter Autobahnbrücken passt dieses Stahlrohr nicht mehr durch. Dieses wuchtige Teil wird nun in Beton gegossen und der obere schlanke Abschnitt ist sehr gut transportfähig. Auch steigt die Stabilität, weil Beton hier deutlich bessere Werte aufweist als Stahl. Nachteilig erweist sich die lange Bau- und Trocknungsphase von bis zu 5 Wochen des Ortbetons. Ein reiner Stahlturm ist an einem Tag moniert. Ein weiterer Vorteil des Hybridturmkonzeptes besteht darin, dass Beton besonders steif und weniger anfällig für Schwingungen ist. Außerdem ist diese Konstruktion preiswerter als reine Stahltürme.
Die Two-in-One-Lösung. Höhere Türme sollen bei Windenergieanlagen im Binnenland für bessere Energie sorgen
Hybridtürme bei Windenergieanlagen bestehen aus Masten, wobei die unter Hälfte aus Beton gefertigt ist und der obere Teil ein Stahlrohr ist. Derartige Anlagen haben die Firma GE Energie im Jahr 2003 im spanischen Ort Barrax (3,6-MW-Anlage), die Firma Nordex AG (2 x 2,5-MW-Anlagen) und die die Firma Alstrom (3-MW-Anlage) im spanischen Katalonien errichtet. Die Firma Siemens Wind Power wird Ende des Jahres eine 2,3-MW-Anlage aufstellen. Die Verbindung aus Beton und Stahlrohr hat Vorteile gegenüber konventionellen Stahltürmen. Der Durchmesser eines konventionellen Stahlturms beträgt etwa 4,20 m und kann nur sehr schlecht transportiert werden. Unter Autobahnbrücken passt dieses Stahlrohr nicht mehr durch. Dieses wuchtige Teil wird nun in Beton gegossen und der obere schlanke Abschnitt ist sehr gut transportfähig. Auch steigt die Stabilität, weil Beton hier deutlich bessere Werte aufweist als Stahl. Nachteilig erweist sich die lange Bau- und Trocknungsphase von bis zu 5 Wochen des Ortbetons. Ein reiner Stahlturm ist an einem Tag moniert. Ein weiterer Vorteil des Hybridturmkonzeptes besteht darin, dass Beton besonders steif und weniger anfällig für Schwingungen ist. Außerdem ist diese Konstruktion preiswerter als reine Stahltürme.
Die Two-in-One-Lösung. Höhere Türme sollen bei Windenergieanlagen im Binnenland für bessere Energie sorgen
Weinhold, Nicole (Autor:in)
Neue Energie. Magazin für erneuerbare Energien ; 18 ; 48-53
2008
5 Seiten, 3 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Hybride Windkrafttürme. Höhere Türme, größerer Rohrdurchmesser, mehr Energie
Tema Archiv | 2013
|5. HDT‐Fachtagung: Türme und Gründungen bei Windenergieanlagen
Online Contents | 2012
TIBKAT | 2015
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