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Gebohrte Drainagen im HDD-Verfahren
Im Beitrag werden die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten der verlaufsgesteuerten Horizontalbohrtechnik (HDD) an Beispielen zur Entwässerung bzw. Stabilisierung von Baugruben, Baufeldern, Hangrutschungen, Gebäuden in Hanglage, Tagebauen, Böschungen, Berghängen sowie in Bergsturzmassiven beschrieben. Die HDD-Bohrtechnologie bietet bei Baufeld-Entwässerungen einen deutlichen Zeit- und Kostenvorteil für die Anwender und sorgt vor allem für die Möglichkeit, durch Baufreiheit an der Oberfläche, schon mit Ausschachtungs- und Tiefbauarbeiten beginnen zu können. Die Zugänglichkeit der HDD-Absenkbrunnen und -Drainagen von zwei Seiten ergibt zudem die Möglichkeit der Verstärkung der Pumpleistung, aber auch der Regulierung und Moderierung der Förderleistung. In manchen Anwendungsfällen besteht sogar die Möglichkeit, die Baufeld- bzw. Baugrubenentwässerung in eine Basisdrainage bzw. Grundentwässerung umzuwidmen. Horizontale Rutschungsentwässerungen haben den Vorteil, dass keine Maschinenberührung und damit keine vibrierende Auflast auf der Rutschmasse arbeiten muss. Der andere Vorteil besteht darin, dass alle HDD-Bohrungen als gravitative Entwässerungen gebaut werden können, so dass keine Pump- und Förderarbeit zum Extrahieren des Wassers aus dem Rutschungskörper benötigt wird. Nachteile können nur entstehen, wenn durch falsches Handling mit ungeeigneter Bohrspülung (z.B. Bentonit) Durchlässe in der Drainage verschlossen werden.
Gebohrte Drainagen im HDD-Verfahren
Im Beitrag werden die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten der verlaufsgesteuerten Horizontalbohrtechnik (HDD) an Beispielen zur Entwässerung bzw. Stabilisierung von Baugruben, Baufeldern, Hangrutschungen, Gebäuden in Hanglage, Tagebauen, Böschungen, Berghängen sowie in Bergsturzmassiven beschrieben. Die HDD-Bohrtechnologie bietet bei Baufeld-Entwässerungen einen deutlichen Zeit- und Kostenvorteil für die Anwender und sorgt vor allem für die Möglichkeit, durch Baufreiheit an der Oberfläche, schon mit Ausschachtungs- und Tiefbauarbeiten beginnen zu können. Die Zugänglichkeit der HDD-Absenkbrunnen und -Drainagen von zwei Seiten ergibt zudem die Möglichkeit der Verstärkung der Pumpleistung, aber auch der Regulierung und Moderierung der Förderleistung. In manchen Anwendungsfällen besteht sogar die Möglichkeit, die Baufeld- bzw. Baugrubenentwässerung in eine Basisdrainage bzw. Grundentwässerung umzuwidmen. Horizontale Rutschungsentwässerungen haben den Vorteil, dass keine Maschinenberührung und damit keine vibrierende Auflast auf der Rutschmasse arbeiten muss. Der andere Vorteil besteht darin, dass alle HDD-Bohrungen als gravitative Entwässerungen gebaut werden können, so dass keine Pump- und Förderarbeit zum Extrahieren des Wassers aus dem Rutschungskörper benötigt wird. Nachteile können nur entstehen, wenn durch falsches Handling mit ungeeigneter Bohrspülung (z.B. Bentonit) Durchlässe in der Drainage verschlossen werden.
Gebohrte Drainagen im HDD-Verfahren
Bayer, Hans-Joachim (Autor:in)
tis. Tiefbau, Ingenieurbau, Straßenbau ; 50 ; 42-47
2008
6 Seiten, 9 Bilder, 6 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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