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Interimsleitung DN 600 aus Gussrohren sichert die Wasserversorgung in Südsachsen
Auf einer Länge von 4 km war eine insgesamt 32 km lange Wasserleitung aus Stahl DN 1200 durch Korrosion so geschädigt, dass eine Neuverlegung erforderlich wurde. Wegen der geodätischen Höhenverhältnisse (120 m) und dem vorhandenen Vordruck musste die Interimsleitung für einen Betriebsdruck von PFA 25 bar ausgelegt werden. Dabei entsteht am Leitungsende eine Schubkraft von ca. 950 kN und an einem Krümmer von 45 Grad eine resultierende Kraft von ca. 720 kN. Da die Rohre auf der Sohle auf Kanthölzern gelagert werden (1 Auflagerung pro Rohr) entsteht nur eine sehr geringfügige Reibung zwischen Rohr und Auflager. Dies bedeutet, dass die an den Leitungsenden und an den Knickpunkten entstehenden Kräfte auf die gesamte Leitungslänge übertragen werden. Auf Grund des speziellen Anforderungsprofils in Bezug auf leichte Montierbarkeit und Demontierbarkeit, Innendruckbelastung und Wiederverwendung, wurden Rohre aus duktilem Gusseisen nach DIN EN 545 mit einer längskraftschlüssigen BLS-Steckmuffenverbindung eingesetzt. Außen besitzen die Rohre einen Zink-Überzug mit einer Epoxydharz-Deckbeschichtung sowie innen eine Zementmörtel-Auskleidung. Auf Grund des für die Interimsleitungen vorliegenden Anforderungsprofils ist diese Rohrverlegung als Sonderbauwerke anzusehen. Beispielhaft für die Anforderungen sind zu nennen: Verlegung auf der Geländeoberfläche, mehrfache Verwendung des Rohrmaterials, hohe Betriebsdrücke, einfache und schnelle Montage und Demontage des Verbindungssystems sowie Wirtschaftlichkeit.
Interimsleitung DN 600 aus Gussrohren sichert die Wasserversorgung in Südsachsen
Auf einer Länge von 4 km war eine insgesamt 32 km lange Wasserleitung aus Stahl DN 1200 durch Korrosion so geschädigt, dass eine Neuverlegung erforderlich wurde. Wegen der geodätischen Höhenverhältnisse (120 m) und dem vorhandenen Vordruck musste die Interimsleitung für einen Betriebsdruck von PFA 25 bar ausgelegt werden. Dabei entsteht am Leitungsende eine Schubkraft von ca. 950 kN und an einem Krümmer von 45 Grad eine resultierende Kraft von ca. 720 kN. Da die Rohre auf der Sohle auf Kanthölzern gelagert werden (1 Auflagerung pro Rohr) entsteht nur eine sehr geringfügige Reibung zwischen Rohr und Auflager. Dies bedeutet, dass die an den Leitungsenden und an den Knickpunkten entstehenden Kräfte auf die gesamte Leitungslänge übertragen werden. Auf Grund des speziellen Anforderungsprofils in Bezug auf leichte Montierbarkeit und Demontierbarkeit, Innendruckbelastung und Wiederverwendung, wurden Rohre aus duktilem Gusseisen nach DIN EN 545 mit einer längskraftschlüssigen BLS-Steckmuffenverbindung eingesetzt. Außen besitzen die Rohre einen Zink-Überzug mit einer Epoxydharz-Deckbeschichtung sowie innen eine Zementmörtel-Auskleidung. Auf Grund des für die Interimsleitungen vorliegenden Anforderungsprofils ist diese Rohrverlegung als Sonderbauwerke anzusehen. Beispielhaft für die Anforderungen sind zu nennen: Verlegung auf der Geländeoberfläche, mehrfache Verwendung des Rohrmaterials, hohe Betriebsdrücke, einfache und schnelle Montage und Demontage des Verbindungssystems sowie Wirtschaftlichkeit.
Interimsleitung DN 600 aus Gussrohren sichert die Wasserversorgung in Südsachsen
Gernke, Ute (Autor:in) / Rink, Wolfgang (Autor:in)
tis. Tiefbau, Ingenieurbau, Straßenbau ; 50 ; 24-26
2008
3 Seiten, 5 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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