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Sicherheit durch Bauwerksmonitoring. Eine zielgerichtete Sensor-Überwachung optimiert das Instandhaltungsmanagement von Bauwerken in Zeiten begrenzter finanzieller Mittel
Bauwerksmonitoring dient der Betriebssicherheit von Bauwerken, der wirtschaftlichen Instandhaltungsplanung und einer optimierten Restnutzungsdauer auch unter dem Aspekt des Risikomanagements. Die Aufgaben hierbei sind vielfältig, wie im hier vorliegenden zweiten Artikel zum Thema anhand praktischer Beispiele aus dem Hauptanwendungsgebiet des Monitoring in der Bautechnik - Zustandsüberwachung, Beanspruchungsüberprüfung und Ermittlung äußerer Einwirkungen - gezeigt wird. Schwerpunkt ist die permanente sensorische Strukturüberwachung. Die meisten Aufgaben ergeben sich aus den vielen Infrastrukturbauwerken aus den 60er- bis 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts, die eine Reihe konstruktiver Mängel sowie altersbedingte Schäden und Verschleißerscheinungen mit der Gefahr von Tragfähigkeitseinbußen aufweisen. Bei Brücken ist es das ständig steigende Verkehrsaufkommen mit immer höheren Achs- und Gesamtlasten, das sich zusätzlich negativ auf die Gebrauchstauglichkeit und Langlebigkeit auswirkt. Die beim Bau zugrunde gelegten Bemessungslasten der DIN 1072-Normenreihe werden der heutigen Beanspruchungssituation nicht mehr gerecht. Typisch sind Schäden an der Vorspannung. Bei Hallentragwerken sind es Vorschäden und Schneelasten, die immer häufiger zu Bedenken Anlass geben. Durch permanente Überwachung lässt sich die Schadensentwicklung verfolgen und eine rechtzeitige Instandhaltungsmaßnahme planen. Nicht nur die Gefahrenabwehr, auch die Beweissicherung bei Bautätigkeiten etwa wenn es zu Erschütterungen bei Grundbauarbeiten im Felsgestein kommt, stellen weitere Aufgabenbereiche dar.
Sicherheit durch Bauwerksmonitoring. Eine zielgerichtete Sensor-Überwachung optimiert das Instandhaltungsmanagement von Bauwerken in Zeiten begrenzter finanzieller Mittel
Bauwerksmonitoring dient der Betriebssicherheit von Bauwerken, der wirtschaftlichen Instandhaltungsplanung und einer optimierten Restnutzungsdauer auch unter dem Aspekt des Risikomanagements. Die Aufgaben hierbei sind vielfältig, wie im hier vorliegenden zweiten Artikel zum Thema anhand praktischer Beispiele aus dem Hauptanwendungsgebiet des Monitoring in der Bautechnik - Zustandsüberwachung, Beanspruchungsüberprüfung und Ermittlung äußerer Einwirkungen - gezeigt wird. Schwerpunkt ist die permanente sensorische Strukturüberwachung. Die meisten Aufgaben ergeben sich aus den vielen Infrastrukturbauwerken aus den 60er- bis 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts, die eine Reihe konstruktiver Mängel sowie altersbedingte Schäden und Verschleißerscheinungen mit der Gefahr von Tragfähigkeitseinbußen aufweisen. Bei Brücken ist es das ständig steigende Verkehrsaufkommen mit immer höheren Achs- und Gesamtlasten, das sich zusätzlich negativ auf die Gebrauchstauglichkeit und Langlebigkeit auswirkt. Die beim Bau zugrunde gelegten Bemessungslasten der DIN 1072-Normenreihe werden der heutigen Beanspruchungssituation nicht mehr gerecht. Typisch sind Schäden an der Vorspannung. Bei Hallentragwerken sind es Vorschäden und Schneelasten, die immer häufiger zu Bedenken Anlass geben. Durch permanente Überwachung lässt sich die Schadensentwicklung verfolgen und eine rechtzeitige Instandhaltungsmaßnahme planen. Nicht nur die Gefahrenabwehr, auch die Beweissicherung bei Bautätigkeiten etwa wenn es zu Erschütterungen bei Grundbauarbeiten im Felsgestein kommt, stellen weitere Aufgabenbereiche dar.
Sicherheit durch Bauwerksmonitoring. Eine zielgerichtete Sensor-Überwachung optimiert das Instandhaltungsmanagement von Bauwerken in Zeiten begrenzter finanzieller Mittel
Kohlbrei, Ulf (Autor:in)
Deutsches Ingenieur Blatt ; 28-33
2012
6 Seiten, 19 Bilder, 10 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Bauwerksdiagnostik - Bauwerksmonitoring für das Instandhaltungsmanagement von Bauwerken
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|Sicherheit von Bauwerken durch Überwachung und zerstörungsfreie Prüfungen
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Geodätische Überwachung von Bauwerken
Wiley | 2012
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