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Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Versteifung und der elektrischen Leitfähigkeit von Gipsmischungen mit Zusätzen
Für die Verarbeitung von Gipsmischungen ist das Anstreifen von Bedeutung. Es werden zwei rheologische Meßgrößen festgelegt: der Versteifungsbeginn (VB) und das Versteifungsende (VE). Mit dem Fortschreiten des Hydratationsprozesses nimmt die elektrische Leitfähigkeit der Gipsmischung proportional ab. Im Aufsatz sollen dazu die quantitativen Zusammenhänge gefunden werden. Mit verschiedenen verzögernden und beschleunigenden Zusätzen werden Leitfähigkeitskurven ermittelt (Bilder 2 bis 4), die einen Wendepunkt aufweisen. Die Hydrationsdauer bis zum Erreichen des Wendepunktes (Wendepunktzeit) läßt sich durch die Beschreibung der Kurven mit einer doppelten Exponentialfunktion mathematisch ermitteln. Aus dem Verhältnis der Wendepunktzeiten mit und ohne Zusatz zur Gipsmischung erhält man den relativen Wirkungsfaktor (hbf) des Zusatzes. Für die Untersuchungen wurden ein Gipsbinder G 5/B 3 (Gipswerk Ellrich) und verschiedene Zusatzstoffe verwendet. Insgesamt wurde für etwa 60 Gipsmischungen die Leitfähigkeitsänderung ermittelt. Die experimentellen Ergebnisse sowie die Berechnungen des Versteifungsverhaltens werden beschrieben. Resümierend läßt sich feststellen, daß die Versteifungszeiten von Gipsmischungen mit Verzögerungszusätzen berechnet, mit Beschleunigungszusätzen aber nur abgeschätzt werden können. Die Berechnungen gelten nur bei konstanter Zusammensetzung des Gipsbinders. Da sich diese von verschiedenen Herstellern aber unterscheiden, ist die Anwendungsmöglichkeit der Berechnungsmethode eingeschränkt.
Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Versteifung und der elektrischen Leitfähigkeit von Gipsmischungen mit Zusätzen
Für die Verarbeitung von Gipsmischungen ist das Anstreifen von Bedeutung. Es werden zwei rheologische Meßgrößen festgelegt: der Versteifungsbeginn (VB) und das Versteifungsende (VE). Mit dem Fortschreiten des Hydratationsprozesses nimmt die elektrische Leitfähigkeit der Gipsmischung proportional ab. Im Aufsatz sollen dazu die quantitativen Zusammenhänge gefunden werden. Mit verschiedenen verzögernden und beschleunigenden Zusätzen werden Leitfähigkeitskurven ermittelt (Bilder 2 bis 4), die einen Wendepunkt aufweisen. Die Hydrationsdauer bis zum Erreichen des Wendepunktes (Wendepunktzeit) läßt sich durch die Beschreibung der Kurven mit einer doppelten Exponentialfunktion mathematisch ermitteln. Aus dem Verhältnis der Wendepunktzeiten mit und ohne Zusatz zur Gipsmischung erhält man den relativen Wirkungsfaktor (hbf) des Zusatzes. Für die Untersuchungen wurden ein Gipsbinder G 5/B 3 (Gipswerk Ellrich) und verschiedene Zusatzstoffe verwendet. Insgesamt wurde für etwa 60 Gipsmischungen die Leitfähigkeitsänderung ermittelt. Die experimentellen Ergebnisse sowie die Berechnungen des Versteifungsverhaltens werden beschrieben. Resümierend läßt sich feststellen, daß die Versteifungszeiten von Gipsmischungen mit Verzögerungszusätzen berechnet, mit Beschleunigungszusätzen aber nur abgeschätzt werden können. Die Berechnungen gelten nur bei konstanter Zusammensetzung des Gipsbinders. Da sich diese von verschiedenen Herstellern aber unterscheiden, ist die Anwendungsmöglichkeit der Berechnungsmethode eingeschränkt.
Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Versteifung und der elektrischen Leitfähigkeit von Gipsmischungen mit Zusätzen
Investigating the relationship between the stiffening and the electrical conductivity of gypsum plaster mixtures with additives
Fischer, H.B. (Autor:in) / Henning, O. (Autor:in)
Zement, Kalk, Gips ; 47 ; 452-455
1994
4 Seiten, 5 Bilder, 1 Tabelle, 14 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Untersuchung des ursächlichen Zusammenhangs zwischen Unfallgeschehen und Griffigkeit
UB Braunschweig | 1990
|Scheibe mit endlicher, elastischer Versteifung : mit 3 Tafeln
UB Braunschweig | 1961
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