Eine Plattform für die Wissenschaft: Bauingenieurwesen, Architektur und Urbanistik
Gleisbett-Naturierung in Berlin
Rasengleise bei innerstädtischen Gleisanlagen sehen gut aus und verbessern den Schallschutz. Nachteil ist der hohe Pflegeaufwand oder alternativ der Einsatz von Herbiziden, um das Wachstum zu bremsen, damit die Gleise nicht überwuchert werden. Darüberhinaus sind die Befestigungselemente nicht mehr zugänglich und es droht Korrosion durch Streuströme. Werden Gleisbetten anstelle von Rasen mit einer standortangepaßten Vegetation aus Sukkulenten und Moosen versehen, wird der Pflegeaufwand minimiert, und das Gleis bleibt als Gefahrenquelle erkennbar. Es wird die Geschichte des begrünten Gleisbettes in Europa skizziert, die erzielten Lärmdämpfungen unter verschiedenen Substrathöhen diskutiert und der Aufbau der für die Begrünung nötigen Vegetationswannen gezeigt. Schließlich wird illustriert, wie durch ein der Dachbegrünung nachempfundenes Verfahren mittels wurzeldichter Abdeckbahn und geeigneten Substrates die Wachstumsbedingungen punktgenau auf die gewünschten Pflanzenfamilien abgestimmt werden können. Da die Wannen zwischen den Längsbalken verlaufen, und auch die Befestigungselemente zugänglich und sichtbar bleiben, wird die Signalwirkung der Schienen erhalten. Der Aufbau ist zudem dünnschichtiger, so daß der Gleisunterbau gegebenenfalls leichter erreicht werden kann. Es werden verschiedene Anbieter solcher Gleisanlagen vorgestellt und ein Demonstrationsprojekt in Berlin beschrieben.
Gleisbett-Naturierung in Berlin
Rasengleise bei innerstädtischen Gleisanlagen sehen gut aus und verbessern den Schallschutz. Nachteil ist der hohe Pflegeaufwand oder alternativ der Einsatz von Herbiziden, um das Wachstum zu bremsen, damit die Gleise nicht überwuchert werden. Darüberhinaus sind die Befestigungselemente nicht mehr zugänglich und es droht Korrosion durch Streuströme. Werden Gleisbetten anstelle von Rasen mit einer standortangepaßten Vegetation aus Sukkulenten und Moosen versehen, wird der Pflegeaufwand minimiert, und das Gleis bleibt als Gefahrenquelle erkennbar. Es wird die Geschichte des begrünten Gleisbettes in Europa skizziert, die erzielten Lärmdämpfungen unter verschiedenen Substrathöhen diskutiert und der Aufbau der für die Begrünung nötigen Vegetationswannen gezeigt. Schließlich wird illustriert, wie durch ein der Dachbegrünung nachempfundenes Verfahren mittels wurzeldichter Abdeckbahn und geeigneten Substrates die Wachstumsbedingungen punktgenau auf die gewünschten Pflanzenfamilien abgestimmt werden können. Da die Wannen zwischen den Längsbalken verlaufen, und auch die Befestigungselemente zugänglich und sichtbar bleiben, wird die Signalwirkung der Schienen erhalten. Der Aufbau ist zudem dünnschichtiger, so daß der Gleisunterbau gegebenenfalls leichter erreicht werden kann. Es werden verschiedene Anbieter solcher Gleisanlagen vorgestellt und ein Demonstrationsprojekt in Berlin beschrieben.
Gleisbett-Naturierung in Berlin
Henze, J. (Autor:in) / Rudolf, W. (Autor:in)
Tiefbau, Ingenieurbau, Straßenbau ; 38 ; 8-19
1996
6 Seiten, 10 Bilder, 2 Tabellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Gleisbett-Naturierung in Berlin
Online Contents | 1996
|Gleisbett - Naturierung in Berlin
IuD Bahn | 1996
|Schwerpunkt Kommunalreinigung - "Tatort" U-Bahn München - Staubsaugerzug säubert Gleisbett
Online Contents | 2006