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Sieben neue Bauarten der Festen Fahrbahn in Betriebserprobung
Nachdem bereits vier Bauarten der FF (Feste Fahrbahn) als Regelbauarten und vier Bauarten zur Betriebserprobung im Netz der DBAG (Deutsche Bahn AG) eingebaut wurden, haben die Entwickler eine Anzahl weiterer Bauarten angemeldet und sieben davon im Sommer 1996 zur Betriebserprobung auf der Rheintalbahn im Gleis Karlsruhe - Mannheim eingebaut. Interessant dabei ist, daß bei fünf der sieben Bauarten das System der Spurhaltung durch Schwellen verlassen wurde und die Befestigung der Schienen mit Stützpunkten direkt auf der Betontragschicht verankert ist. Das Rasengleis hat gegenüber den anderen Bauarten keine hydraulisch gebundene Tragschicht, sondern eine Drainbetonschicht. Die schwellenlosen Bauarten verwenden die Schienenbefestigung 300. Die hergestellte Gleislage war so gut, daß ohne größere Nacharbeiten der Abschnitt sofort mit der geforderten Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h befahren werden konnte. Die Gleislagetoleranzen bewegten sich in den vorgeschriebenen Grenzen, jedoch in unterschiedlichen Qualitätsstufen. Hervorzuheben ist die ausgezeichnete Gleislage der Bauart Heitkamp mit einem Q-Wert von unter 10. Die neuen schwellenlosen Bauarten stellen nicht nur eine neues Konstruktionsprinzip dar, sie bringen in bestimmten Fällen auch erhebliche konstruktive Vorteile, die vor allem in einer wesentlich geringeren Bauhöhe bestehen. Dadurch kann in Tunneln und Einschnitten Massenausbau und Masseneinbau gespart werden, auf Brücken das Eigengewicht reduziert und weiterer Nutzen in beengten Verhältnissen mit begrenzter Bauhöhe erzielt werden. Zudem ist durch den Wegfall der Schwellen nur noch ein monolithisch hergestellter Betonkörper vorhanden.
Sieben neue Bauarten der Festen Fahrbahn in Betriebserprobung
Nachdem bereits vier Bauarten der FF (Feste Fahrbahn) als Regelbauarten und vier Bauarten zur Betriebserprobung im Netz der DBAG (Deutsche Bahn AG) eingebaut wurden, haben die Entwickler eine Anzahl weiterer Bauarten angemeldet und sieben davon im Sommer 1996 zur Betriebserprobung auf der Rheintalbahn im Gleis Karlsruhe - Mannheim eingebaut. Interessant dabei ist, daß bei fünf der sieben Bauarten das System der Spurhaltung durch Schwellen verlassen wurde und die Befestigung der Schienen mit Stützpunkten direkt auf der Betontragschicht verankert ist. Das Rasengleis hat gegenüber den anderen Bauarten keine hydraulisch gebundene Tragschicht, sondern eine Drainbetonschicht. Die schwellenlosen Bauarten verwenden die Schienenbefestigung 300. Die hergestellte Gleislage war so gut, daß ohne größere Nacharbeiten der Abschnitt sofort mit der geforderten Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h befahren werden konnte. Die Gleislagetoleranzen bewegten sich in den vorgeschriebenen Grenzen, jedoch in unterschiedlichen Qualitätsstufen. Hervorzuheben ist die ausgezeichnete Gleislage der Bauart Heitkamp mit einem Q-Wert von unter 10. Die neuen schwellenlosen Bauarten stellen nicht nur eine neues Konstruktionsprinzip dar, sie bringen in bestimmten Fällen auch erhebliche konstruktive Vorteile, die vor allem in einer wesentlich geringeren Bauhöhe bestehen. Dadurch kann in Tunneln und Einschnitten Massenausbau und Masseneinbau gespart werden, auf Brücken das Eigengewicht reduziert und weiterer Nutzen in beengten Verhältnissen mit begrenzter Bauhöhe erzielt werden. Zudem ist durch den Wegfall der Schwellen nur noch ein monolithisch hergestellter Betonkörper vorhanden.
Sieben neue Bauarten der Festen Fahrbahn in Betriebserprobung
Seven new types of non-ballasted track are undergoing trials
Darr, E. (Autor:in) / Keller, K. (Autor:in)
ZEV, Glasers Annalen + DET, Die Eisenbahntechnik ; 121 ; 309-318
1997
9 Seiten, 10 Bilder, 2 Tabellen, 4 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Bewertung und Variantenvergleich von Bauarten der Festen Fahrbahn
IuD Bahn | 1999
|Bewertung von Reparaturkonzepten für Bauarten der Festen Fahrbahn
IuD Bahn | 2003
|Betriebserprobung Feste Fahrbahn zwischen Mannheim und Karlsruhe
IuD Bahn | 1996
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