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Verbrennungsexperimente mit Kunststoffen. Erzeugung und chemisch-toxikologische Charakterisierung von Löschwasser und Rauchgas
Der Unfallbrand einer Lagerhalle (Langenzenn bei Nürnberg 1995) zeigte eindrucksvoll das ökotoxikologische Potential von abfließendem Löschwasser, das zu einem Komplettausfall der Kläranlage und einer starken Schädigung des Vorfluters führte. Exemplarisch für die dort gelagerten Kunststoffe wurden Polystyrol, ABS und Polyethylen in Laborexperimenten verbrannt. Hierzu wurde die Zersetzungsapparatur nach DIN 53436 zur Simulation von Bränden mit Löschwassereinsatz erweitert und charakteristische Zersetzungsprodukte im Rauchgas und Löschwasser mittels Gaschromatographie/Massenspektrometrie analysiert. Zur Abschätzung des Gefährdungspotentials der Löschwasserproben wurden mehrere Parameter mikrobieller Belebtschlammaktivität unter möglichst realitätsnahen Bedingungen bestimmt: die Sauerstoff-Zehrung (Atmungsaktivität), die Kohlendioxid-Produktion, (Mineralisationsaktivität), die mikrobielle Dimethylsul-Bildung (Dimethylsulfoxid-Reaktionsaktivität) und noch Zugabe von Phenol und Benzoesäure die Eliminationsleistung für diese Xenobiotika.
Verbrennungsexperimente mit Kunststoffen. Erzeugung und chemisch-toxikologische Charakterisierung von Löschwasser und Rauchgas
Der Unfallbrand einer Lagerhalle (Langenzenn bei Nürnberg 1995) zeigte eindrucksvoll das ökotoxikologische Potential von abfließendem Löschwasser, das zu einem Komplettausfall der Kläranlage und einer starken Schädigung des Vorfluters führte. Exemplarisch für die dort gelagerten Kunststoffe wurden Polystyrol, ABS und Polyethylen in Laborexperimenten verbrannt. Hierzu wurde die Zersetzungsapparatur nach DIN 53436 zur Simulation von Bränden mit Löschwassereinsatz erweitert und charakteristische Zersetzungsprodukte im Rauchgas und Löschwasser mittels Gaschromatographie/Massenspektrometrie analysiert. Zur Abschätzung des Gefährdungspotentials der Löschwasserproben wurden mehrere Parameter mikrobieller Belebtschlammaktivität unter möglichst realitätsnahen Bedingungen bestimmt: die Sauerstoff-Zehrung (Atmungsaktivität), die Kohlendioxid-Produktion, (Mineralisationsaktivität), die mikrobielle Dimethylsul-Bildung (Dimethylsulfoxid-Reaktionsaktivität) und noch Zugabe von Phenol und Benzoesäure die Eliminationsleistung für diese Xenobiotika.
Verbrennungsexperimente mit Kunststoffen. Erzeugung und chemisch-toxikologische Charakterisierung von Löschwasser und Rauchgas
Sklorz, M. (Autor:in)
Fortschritt-Berichte VDI, Reihe 15: Umwelttechnik ; 197 ; 1-136
1998
136 Seiten, 52 Bilder, 26 Tabellen, 141 Quellen
Hochschulschrift
Deutsch
Polystyrol , ABS-Polymer , Polyethylen , Brandschaden , Löschmittel , Wasser , Kläranlage , Abwasser , Verbrennung (Oxidation) , Laboratoriumsversuch , Zersetzung , DIN-Norm , Rauchgas , Gaschromatographie , Massenspektrometrie , Belebtschlamm , Sauerstoffgehalt , Kohlendioxid , Reaktionsfähigkeit , Phenol , Mikrobiologie , Benzoesäure , Löschwasser , Atmungsaktivität , Xenobiotika
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