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Die baugeologischen Verhältnisse beim Bau der 7. Maschine des Donaukraftwerkes Ybbs-Persenbeug
Die Donau durchbricht westlich der Stadt Ybbs (Österreich) die Ausläufer der Böhmischen Masse und bildet ein enges Tal, an dessen SO-Ende in den Jahren 1954 bis 1958 ein Kraftwerk errichtet worden war. Eine Vielfalt von Gesteinen bilden den Donauuntergrund, dominierend sind Schiefergneise. Wegen zahlreicher kleiner Störungen und größerer Klüfte war seinerzeit eine dichte Injektionsschürze von 30 m Tiefe erforderlich. Um die Baugrube für den rechtsufrigen Einbau der 7. Maschine herzustellen, waren Aushubarbeiten direkt neben dem bestehenden Kraftwerk sowie eine Untertunnelung der Montagehalle erforderlich. Detaillierte Kenntnisse über Festigkeit und Wasserdurchlässigkeit (Klüftigkeit) waren deshalb notwendig. Bereits 1986 waren dazu acht Erkundungsbohrungen niedergebracht worden. Deren Erkenntnisse konnten in einer zweiten Bohrkampagne (1993 bis 1994) ergänzt werden. Es wurden HDBV-Pfähle und ein HDBV-Schirm über der Tunnelfirste als Versteifung der Lockersedimente (Minderung möglicher Setzungen) und Sicherungsmaßnahmen der Felsanschnitte vorgesehen. Der ungestörte Betrieb im Kraftwerk mußte gewährleistet werden. Deshalb waren für die Montagehalle maximale Verformungen von 10 mm zugelassen. Da sich Sprengarbeit als ungünstig erwies, wurde der Aushub mit Hydraulikmeißeln vorgenommen. Zur Überwachung der Bewegungsvorgänge im Gebirge wurden meßtechnische Einrichtungen im gesamten Baubereich installiert und während der Bauzeit kontinuierlich kontrolliert.
Die baugeologischen Verhältnisse beim Bau der 7. Maschine des Donaukraftwerkes Ybbs-Persenbeug
Die Donau durchbricht westlich der Stadt Ybbs (Österreich) die Ausläufer der Böhmischen Masse und bildet ein enges Tal, an dessen SO-Ende in den Jahren 1954 bis 1958 ein Kraftwerk errichtet worden war. Eine Vielfalt von Gesteinen bilden den Donauuntergrund, dominierend sind Schiefergneise. Wegen zahlreicher kleiner Störungen und größerer Klüfte war seinerzeit eine dichte Injektionsschürze von 30 m Tiefe erforderlich. Um die Baugrube für den rechtsufrigen Einbau der 7. Maschine herzustellen, waren Aushubarbeiten direkt neben dem bestehenden Kraftwerk sowie eine Untertunnelung der Montagehalle erforderlich. Detaillierte Kenntnisse über Festigkeit und Wasserdurchlässigkeit (Klüftigkeit) waren deshalb notwendig. Bereits 1986 waren dazu acht Erkundungsbohrungen niedergebracht worden. Deren Erkenntnisse konnten in einer zweiten Bohrkampagne (1993 bis 1994) ergänzt werden. Es wurden HDBV-Pfähle und ein HDBV-Schirm über der Tunnelfirste als Versteifung der Lockersedimente (Minderung möglicher Setzungen) und Sicherungsmaßnahmen der Felsanschnitte vorgesehen. Der ungestörte Betrieb im Kraftwerk mußte gewährleistet werden. Deshalb waren für die Montagehalle maximale Verformungen von 10 mm zugelassen. Da sich Sprengarbeit als ungünstig erwies, wurde der Aushub mit Hydraulikmeißeln vorgenommen. Zur Überwachung der Bewegungsvorgänge im Gebirge wurden meßtechnische Einrichtungen im gesamten Baubereich installiert und während der Bauzeit kontinuierlich kontrolliert.
Die baugeologischen Verhältnisse beim Bau der 7. Maschine des Donaukraftwerkes Ybbs-Persenbeug
The engineering geological conditions
Weiss, E.H. (Autor:in) / Jung, G. (Autor:in)
Felsbau ; 13 ; 187-193
1995
7 Seiten, 11 Bilder, 12 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Das Donaukraftwerk Ybbs-Persenbeug
Engineering Index Backfile | 1939
|Donaukraftwerk Ybbs-Persenbeug
UB Braunschweig | 1957
|Erweiterung des Donau-Kraftwerkes Ybbs-Persenbeug
Online Contents | 1994