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Die Grundwasserverhältnisse beim Bau der 7. Maschine des Donaukraftwerkes Ybbs-Persenbeug
Die Errichtung der 7. Maschine erfolgte unter der Vorraussetzung, daß der Kraftwerksbetrieb unter voller Stauhaltung gewährleistet wird. Bestehende Bauwerke mußten deshalb schadlos unterfahren werden. Dafür wurden zwei Baugruben von 40 m Tiefe mit senkrechten Wänden hergestellt. Die Abdichtung erfolgte über Schmalwände, Spundwände, Kreiszellen, Ufermaueraufhöhungen und Injektionsschirme. Hydrogeologisch sind im Kraftwerksbereich zwei Grundwasserkörper zu unterscheiden: die Böhmische Masse, die den tiefliegenden relativen Stauer bildet sowie Donaukiese und Auffüllungen von 20 m Mächtigkeit, die den oberen Grundwasserleiter bilden. Der bestehende Dichtschluß des Kraftwerkes trennt den Bauraum in einen Oberwasser- und einen Unterwasserbereich. Im Oberwasserbereich erfolgte die landseitige Abdichtung der Baugrube durch eine Schmalwand. Mit Hilfe zweier Absenkbrunnen deren Einfluß durch überschnittene Bohrpfähle etwas verringert werden mußte, erreichte man schließlich die gewünschte Grundwasserabsenkung. Im Unterwasserbereich erfolgte die Entwässerung über eine offene Wasserhaltung in der Baugrube. Beim Felsaushub zeigte sich, daß der Kieskörper nicht an der Felsoberkante entwässerte, sondern durch den Fels. Die Wasseraustritte folgten kontinuierlich dem Aushub. Die gepumpten Wassermengen sind in einem Diagramm dargestellt. Vor Beginn des Tunnelausbruches war die maximale Absenkung des Bergwasserspiegels erreicht. Der Vortrieb konnte deshalb nahezu Snter trockenen Verhältnissen erfolgen. Nach Ende der Bauarbeiten wird sich der ursprüngliche Grundwasserspiegel wieder einstellen.
Die Grundwasserverhältnisse beim Bau der 7. Maschine des Donaukraftwerkes Ybbs-Persenbeug
Die Errichtung der 7. Maschine erfolgte unter der Vorraussetzung, daß der Kraftwerksbetrieb unter voller Stauhaltung gewährleistet wird. Bestehende Bauwerke mußten deshalb schadlos unterfahren werden. Dafür wurden zwei Baugruben von 40 m Tiefe mit senkrechten Wänden hergestellt. Die Abdichtung erfolgte über Schmalwände, Spundwände, Kreiszellen, Ufermaueraufhöhungen und Injektionsschirme. Hydrogeologisch sind im Kraftwerksbereich zwei Grundwasserkörper zu unterscheiden: die Böhmische Masse, die den tiefliegenden relativen Stauer bildet sowie Donaukiese und Auffüllungen von 20 m Mächtigkeit, die den oberen Grundwasserleiter bilden. Der bestehende Dichtschluß des Kraftwerkes trennt den Bauraum in einen Oberwasser- und einen Unterwasserbereich. Im Oberwasserbereich erfolgte die landseitige Abdichtung der Baugrube durch eine Schmalwand. Mit Hilfe zweier Absenkbrunnen deren Einfluß durch überschnittene Bohrpfähle etwas verringert werden mußte, erreichte man schließlich die gewünschte Grundwasserabsenkung. Im Unterwasserbereich erfolgte die Entwässerung über eine offene Wasserhaltung in der Baugrube. Beim Felsaushub zeigte sich, daß der Kieskörper nicht an der Felsoberkante entwässerte, sondern durch den Fels. Die Wasseraustritte folgten kontinuierlich dem Aushub. Die gepumpten Wassermengen sind in einem Diagramm dargestellt. Vor Beginn des Tunnelausbruches war die maximale Absenkung des Bergwasserspiegels erreicht. Der Vortrieb konnte deshalb nahezu Snter trockenen Verhältnissen erfolgen. Nach Ende der Bauarbeiten wird sich der ursprüngliche Grundwasserspiegel wieder einstellen.
Die Grundwasserverhältnisse beim Bau der 7. Maschine des Donaukraftwerkes Ybbs-Persenbeug
The groundwater conditions
Einsiedler, W. (Autor:in) / Jung, G. (Autor:in)
Felsbau ; 13 ; 231-235
1995
5 Seiten, 7 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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