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Voraufbereitungsmaßnahmen (Konditionierung) für den Betrieb von Umkehrosmose-Anlagen. Erzeugung von Betriebswasser, Prozeßwasser und Reinstwasser
Eine Möglichkeit zur Aufbereitung von Betriebswasser mit festgelegten Qualitätsmerkmalen ist die Anwendung von Umkehrosmose-Anlagen. Der erfolgreiche Langzeitbetrieb derartiger Anlagen hängt im wesentlichen von der Voraufbereitung des Rohwassers, der verfahrenstechnischen Anlagenauslegung sowie dem Betrieb und der Wartung der Anlage ab. Vom Arbeitskreis 'Membrantechnik' der FIGAWA wurde eine Richtlinie (Technische Mitteilung der FIGAWA Nr. 17/1996 (Stand Mai 1996)) erarbeitet, in der auf Vorbehandlungsmaßnahmen für den Einsatz von Umkehrosmose-Anlagen vertiefend eingegangen wird. Zweck dieser Voraufbereitung ist die Eliminierung von Wasserinhaltsstoffen, die eine Belagbildung auf den Membranen durch anorganische, organische oder kolloidale Substanzen verursachen, um eine konstante Produktion, eine hohe Salzrückhaltung, eine gute Ausbeute und niedrige Betriebskosten zu erzielen. Bei der Belagbildung wird im wesentlichen zwischen Fouling (Belagbildung durch organische und/oder kolloidale Substanzen) und Scaling (Ablagerung von Salzen durch Überschreitung von Grenzwerten für Wasserinhaltsstoffe oder auch Betriebsbedingungen der Umkehrosmose-Anlage) unterschieden. Maßnahmen zur Vermeidung von Scaling sind: Säuredosierung, Stabilisierung der Härte oder Enthärtung des Wassers. Die Vermeidung oder Verringerung von kolloidalem Fouling geschieht in erster Linie mittels mechanischer Abscheidemittel (Mehrschichtfilter, Sandfilter, Kerzenfilter). In einigen Fällen wird sogar eine Mikro- oder Ultrafiltration durchgeführt. Diese Maßnahmen können auch zur Verhinderung von biologischem Fouling angewandt werden. Meist reichten hier jedoch eine Chlorung des Speisewassers oder eine Schockdosierung von Chemikalien. In zwei Übersichten werden Chemikalien zur Reinigung und zur Desinfektion von Speisewässern mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen aufgeführt.
Voraufbereitungsmaßnahmen (Konditionierung) für den Betrieb von Umkehrosmose-Anlagen. Erzeugung von Betriebswasser, Prozeßwasser und Reinstwasser
Eine Möglichkeit zur Aufbereitung von Betriebswasser mit festgelegten Qualitätsmerkmalen ist die Anwendung von Umkehrosmose-Anlagen. Der erfolgreiche Langzeitbetrieb derartiger Anlagen hängt im wesentlichen von der Voraufbereitung des Rohwassers, der verfahrenstechnischen Anlagenauslegung sowie dem Betrieb und der Wartung der Anlage ab. Vom Arbeitskreis 'Membrantechnik' der FIGAWA wurde eine Richtlinie (Technische Mitteilung der FIGAWA Nr. 17/1996 (Stand Mai 1996)) erarbeitet, in der auf Vorbehandlungsmaßnahmen für den Einsatz von Umkehrosmose-Anlagen vertiefend eingegangen wird. Zweck dieser Voraufbereitung ist die Eliminierung von Wasserinhaltsstoffen, die eine Belagbildung auf den Membranen durch anorganische, organische oder kolloidale Substanzen verursachen, um eine konstante Produktion, eine hohe Salzrückhaltung, eine gute Ausbeute und niedrige Betriebskosten zu erzielen. Bei der Belagbildung wird im wesentlichen zwischen Fouling (Belagbildung durch organische und/oder kolloidale Substanzen) und Scaling (Ablagerung von Salzen durch Überschreitung von Grenzwerten für Wasserinhaltsstoffe oder auch Betriebsbedingungen der Umkehrosmose-Anlage) unterschieden. Maßnahmen zur Vermeidung von Scaling sind: Säuredosierung, Stabilisierung der Härte oder Enthärtung des Wassers. Die Vermeidung oder Verringerung von kolloidalem Fouling geschieht in erster Linie mittels mechanischer Abscheidemittel (Mehrschichtfilter, Sandfilter, Kerzenfilter). In einigen Fällen wird sogar eine Mikro- oder Ultrafiltration durchgeführt. Diese Maßnahmen können auch zur Verhinderung von biologischem Fouling angewandt werden. Meist reichten hier jedoch eine Chlorung des Speisewassers oder eine Schockdosierung von Chemikalien. In zwei Übersichten werden Chemikalien zur Reinigung und zur Desinfektion von Speisewässern mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen aufgeführt.
Voraufbereitungsmaßnahmen (Konditionierung) für den Betrieb von Umkehrosmose-Anlagen. Erzeugung von Betriebswasser, Prozeßwasser und Reinstwasser
Bendlin, H. (Autor:in) / Weibler, W. (Autor:in) / Dolle, N. (Autor:in) / Weinberger, H. (Autor:in) / Schmid, G. (Autor:in) / Dopslaff, H. (Autor:in) / Suchan, D. (Autor:in) / Göbel, B. (Autor:in) / Mende, U. (Autor:in)
bbr, Wasser und Rohrbau ; 47 ; 34-38
1996
5 Seiten, 2 Bilder, 2 Tabellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Die Erzeugung von Reinstwasser Langzeit-Betriebserfahrungen mit Umkehrosmose-Anlagen
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Westliche Umkehrosmose-Anlagen
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