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Fensterstollen Mitholz: Profilgenauer Vortrieb mit Bohr- und Sprengarbeit
Der 1554 m lange Fensterstollen Mitholz ist neben dem von 1994 bis 1997 westlich des Kandertales (Westschweiz) aufgefahrenen 9930 m langen Sondierstollen ein Teil der Untersuchungsarbeiten für den geplanten Bau des Lötschberg-Basistunnels. Der aus dem Kandertal von 12 % Gefälle und 66 m2 Lichtraumprofil aufgefahrene Stollen, trifft bei Station 7200 m auf den Sondierstollen und wurde im Sprengvortrieb aufgefahren. Gebohrt wurde mit einem Atlas-Copco-Boomer 353 mit 3 Lafetten und elektronischem Steuersystem ECS, Bohrhämmer COP 1838 und einem Bever-System, bestehend aus Bildschirm und Rechner für Steuerung und Datenaufzeichnung. Eine Anbohrautomatik verhindert einen übermäßigen Verschleiß des Bohrstahls. Auf dem Bildschirm kann der Maschinist die gebohrte Länge, die Bohrgeschwindigkeit sowie die bereits gebohrten Löcher kontrollieren. Um einen exakt profilgenauen Querschnitt auffahren zu können, wurde erstmals in der Schweiz bei Sprengarbeiten mit elektronischen Zündern gearbeitet. Bei den elektronischen Zündern sind die Zeitstufen in 1-Millisekunden-Intervallen von 0 ms bis 100 ms frei programmierbar und werden an der Zündmaschine eingestellt. Es gibt praktisch keine Streuung in den Verzögerungszeiten und die Zündgenauigkeit ist < 10-3 s. Wenn Faktoren wie Profilgenauigkeit, Geologie oder eine bestimmte Stückigkeit des Haufwerkes von Bedeutung sind, bieten elektronische Zünder deutliche Vorteile. Aus Kostengründen blieb die Anwendung der elektronischen Zünder auf die Profillöcher beschränkt. (Zweisprachiges Dokument: Deutsch/Englisch).
Fensterstollen Mitholz: Profilgenauer Vortrieb mit Bohr- und Sprengarbeit
Der 1554 m lange Fensterstollen Mitholz ist neben dem von 1994 bis 1997 westlich des Kandertales (Westschweiz) aufgefahrenen 9930 m langen Sondierstollen ein Teil der Untersuchungsarbeiten für den geplanten Bau des Lötschberg-Basistunnels. Der aus dem Kandertal von 12 % Gefälle und 66 m2 Lichtraumprofil aufgefahrene Stollen, trifft bei Station 7200 m auf den Sondierstollen und wurde im Sprengvortrieb aufgefahren. Gebohrt wurde mit einem Atlas-Copco-Boomer 353 mit 3 Lafetten und elektronischem Steuersystem ECS, Bohrhämmer COP 1838 und einem Bever-System, bestehend aus Bildschirm und Rechner für Steuerung und Datenaufzeichnung. Eine Anbohrautomatik verhindert einen übermäßigen Verschleiß des Bohrstahls. Auf dem Bildschirm kann der Maschinist die gebohrte Länge, die Bohrgeschwindigkeit sowie die bereits gebohrten Löcher kontrollieren. Um einen exakt profilgenauen Querschnitt auffahren zu können, wurde erstmals in der Schweiz bei Sprengarbeiten mit elektronischen Zündern gearbeitet. Bei den elektronischen Zündern sind die Zeitstufen in 1-Millisekunden-Intervallen von 0 ms bis 100 ms frei programmierbar und werden an der Zündmaschine eingestellt. Es gibt praktisch keine Streuung in den Verzögerungszeiten und die Zündgenauigkeit ist < 10-3 s. Wenn Faktoren wie Profilgenauigkeit, Geologie oder eine bestimmte Stückigkeit des Haufwerkes von Bedeutung sind, bieten elektronische Zünder deutliche Vorteile. Aus Kostengründen blieb die Anwendung der elektronischen Zünder auf die Profillöcher beschränkt. (Zweisprachiges Dokument: Deutsch/Englisch).
Fensterstollen Mitholz: Profilgenauer Vortrieb mit Bohr- und Sprengarbeit
The Mitholz access tunnel: excavation with highly precise drill + blast
Stratmann, M. (Autor:in)
Tunnel ; 16 ; 42-49
1997
7 Seiten, 6 Bilder, 4 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch , Englisch
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