Eine Plattform für die Wissenschaft: Bauingenieurwesen, Architektur und Urbanistik
Zur Erkundung der phytotoxischen Wirkung von Zink, Kadmium und Kupfer auf Elodea canadensis Michx. durch Erfassen der Deplasmolysezeit
Die zur Deplasmolyse von Elodea‐Protoplasten erforderliche Zeit kann als Maßstab für die Giftigkeit von Seinvermetallionen dienen, denen die Pflanzen zuvor exponiert Waren, In Modellversuchen sind die Blätter der Testpflanzen vor der experimentellen Plasmolyse mindestens 24 h den zu beurteilenden Tonenkonzentrationen auszusetzen. Zur zufallskritischen Absicherung sollten wenigstens 200 Zellen aus dem subapikalen Blatthereich beobachtet werden, wobei die Blätter etwa 10 cm unterhalb des Vegetationskegels gleichlanger Pflanzen gleichen Entwicklungsstadiums inserieren.
Als zytotoxisch erweisen sich >0,005 mg Zn2+ 1−1, ≥0,05 mg Cd2+ 1−1 bzw. ≥0,0005 mg Cu2+ 1−1, bei Kombination schon geringere Mengen. Störende Anioneneffekte treten bei Anwendung von Sulfaten oder Nitraten nicht auf. Die geringsten zytotoxischen Metallgehalte liegen unterhalb bekannter phytotoxischer Konzentrationen. Die zytologische Störung durch solche Grenzkonzentrationen kann von den Pflanzen noch kompensiert werden. Daher ist der Deplasmolysetest nach Schwermetallexposition bei Elodea canadensis eine sehr empfindliche Methode. Ein negativer Ausfall schließt die Anwesenheit phytotoxischer Schwermetallionenkonzentrationen aus. Mit steigender Deplasmolysezeit wird die Anwesenheit phytotoxischer Substanzen immer wahrscheinlicher.
Verallgemeinernde Schlußfolgerungen aus den Ergebnissen des Deplasmolysetest s unterliegen einer Reihe von Vorbehalten. So reagieren die verschiedenen Pflanzenarten unterschiedlich auf gleiche Schwermetallbelastungen, differieren die pflanzlichen Resistenzverhältnisse gegenüber Schwermetallionen mit der Jahreszeit, verstärken simultan anwesende verschiedene Schwermetalle den Hemmeffekt und mindert härteres Wasser die Schwermetallgiftigkeit. Da die Kombination dieser Wirkbedingungen stetigem Wechsel unterliegt, haben mittels Deplasmolysetest nach Schwermetallexposition an Elodea canadensis erkundete Toxizitätsgrenzkonzentrationen nur spezifischen Aktualitätswert.
Zur Erkundung der phytotoxischen Wirkung von Zink, Kadmium und Kupfer auf Elodea canadensis Michx. durch Erfassen der Deplasmolysezeit
Die zur Deplasmolyse von Elodea‐Protoplasten erforderliche Zeit kann als Maßstab für die Giftigkeit von Seinvermetallionen dienen, denen die Pflanzen zuvor exponiert Waren, In Modellversuchen sind die Blätter der Testpflanzen vor der experimentellen Plasmolyse mindestens 24 h den zu beurteilenden Tonenkonzentrationen auszusetzen. Zur zufallskritischen Absicherung sollten wenigstens 200 Zellen aus dem subapikalen Blatthereich beobachtet werden, wobei die Blätter etwa 10 cm unterhalb des Vegetationskegels gleichlanger Pflanzen gleichen Entwicklungsstadiums inserieren.
Als zytotoxisch erweisen sich >0,005 mg Zn2+ 1−1, ≥0,05 mg Cd2+ 1−1 bzw. ≥0,0005 mg Cu2+ 1−1, bei Kombination schon geringere Mengen. Störende Anioneneffekte treten bei Anwendung von Sulfaten oder Nitraten nicht auf. Die geringsten zytotoxischen Metallgehalte liegen unterhalb bekannter phytotoxischer Konzentrationen. Die zytologische Störung durch solche Grenzkonzentrationen kann von den Pflanzen noch kompensiert werden. Daher ist der Deplasmolysetest nach Schwermetallexposition bei Elodea canadensis eine sehr empfindliche Methode. Ein negativer Ausfall schließt die Anwesenheit phytotoxischer Schwermetallionenkonzentrationen aus. Mit steigender Deplasmolysezeit wird die Anwesenheit phytotoxischer Substanzen immer wahrscheinlicher.
Verallgemeinernde Schlußfolgerungen aus den Ergebnissen des Deplasmolysetest s unterliegen einer Reihe von Vorbehalten. So reagieren die verschiedenen Pflanzenarten unterschiedlich auf gleiche Schwermetallbelastungen, differieren die pflanzlichen Resistenzverhältnisse gegenüber Schwermetallionen mit der Jahreszeit, verstärken simultan anwesende verschiedene Schwermetalle den Hemmeffekt und mindert härteres Wasser die Schwermetallgiftigkeit. Da die Kombination dieser Wirkbedingungen stetigem Wechsel unterliegt, haben mittels Deplasmolysetest nach Schwermetallexposition an Elodea canadensis erkundete Toxizitätsgrenzkonzentrationen nur spezifischen Aktualitätswert.
Zur Erkundung der phytotoxischen Wirkung von Zink, Kadmium und Kupfer auf Elodea canadensis Michx. durch Erfassen der Deplasmolysezeit
Reinhardt, E. (Autor:in) / Burger, G. (Autor:in) / Weise, G. (Autor:in) / Ulbricht, H. (Autor:in)
Acta hydrochimica et hydrobiologica ; 8 ; 149-160
01.01.1980
12 pages
Aufsatz (Zeitschrift)
Elektronische Ressource
Englisch
Cadmium Uptake Enhanced in Elodea Canadensis by Plant-Induced pH-Rise
British Library Conference Proceedings | 2010
|Effect of copper on growth of an aquatic macrophyte, Elodea canadensis
Online Contents | 2002
|Cadmium Uptake Enhanced in Elodea Canadensis by Plant-Induced pH-Rise
British Library Conference Proceedings | 2010
|Rohrinstallation - Kupfer-Zink-Legierungen
Online Contents | 2011