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Bestimmung und Vorkommen von phosphororganischen Verbindungen in Hausstaub und Raumluft
Im Beitrag wird ein Verfahren zur Bestimmung von Tris-(2-chlorethyl)-phosphat (TCEP), Tris-(2-butoxyethyl)-phosphat (TBEP), p-Trikresylphosphat (p-TKP) und Triphenylphosphat (TPP) in den Innenraummedien Hausstaub und Raumluft vorgestellt. Es werden die Ergebnisse der Untersuchungen von Hausstaub aus Wohngebäuden und von Innenraumluft und Hausstaub aus 'Verdachtsobjekten' dargestellt. Die Studie belegt, dass übliche GC-MS-Screeningverfahren nach Extraktion mit Cyclohexan/Aceton oder vergleichbaren Lösemitteln zu erheblichen Problemen führen. Gezeigt wird, dass bei der Frage einer möglichen Belastung von Innenräumen mit TCEP zwischen Wohnungen und Innenräumen in öffentlichen Gebäuden unterschieden werden muss. In Wohnungen können im Regelfall nur geringe Konzentrationen an TCEP im Staub nachgewiesen werden. In 24 von 31 untersuchten Stäuben aus Wohnungen liegt der TCEP-Gehalt unter 5 mg/kg. In Gebäuden mit großflächigen TCEP-haltigen Bauprodukten (Schallschutzdeckenplatten) treten TCEP-Konzentrationen im Hausstaub bis 2200 mg/kg auf. In der ebenfalls erfassten Innenraumluft dieser Gebäude können die TCEP-Gehalte bis ca. 4 Mikrogramm/m3 nachgewiesen werden. In nicht belasteten Innenräumen sind TCEP-Raumluftgehalte von < 0,01 bis 0,03 Mikrogramm/m3 nachweisbar. Die Verbindungen TBEP und TPP sind in der Raumluft in relevanten Konzentrationen (> 0,05 Mikrogramm/m3) nicht nachzuweisen. In Stäuben aus Gebäuden mit TBEP- oder TPP-haltigen Baustoffen oder Gebrauchsgütern lassen sich im Staub Gehalte zwischen 100 und 1300 mg/kg finden.
Bestimmung und Vorkommen von phosphororganischen Verbindungen in Hausstaub und Raumluft
Im Beitrag wird ein Verfahren zur Bestimmung von Tris-(2-chlorethyl)-phosphat (TCEP), Tris-(2-butoxyethyl)-phosphat (TBEP), p-Trikresylphosphat (p-TKP) und Triphenylphosphat (TPP) in den Innenraummedien Hausstaub und Raumluft vorgestellt. Es werden die Ergebnisse der Untersuchungen von Hausstaub aus Wohngebäuden und von Innenraumluft und Hausstaub aus 'Verdachtsobjekten' dargestellt. Die Studie belegt, dass übliche GC-MS-Screeningverfahren nach Extraktion mit Cyclohexan/Aceton oder vergleichbaren Lösemitteln zu erheblichen Problemen führen. Gezeigt wird, dass bei der Frage einer möglichen Belastung von Innenräumen mit TCEP zwischen Wohnungen und Innenräumen in öffentlichen Gebäuden unterschieden werden muss. In Wohnungen können im Regelfall nur geringe Konzentrationen an TCEP im Staub nachgewiesen werden. In 24 von 31 untersuchten Stäuben aus Wohnungen liegt der TCEP-Gehalt unter 5 mg/kg. In Gebäuden mit großflächigen TCEP-haltigen Bauprodukten (Schallschutzdeckenplatten) treten TCEP-Konzentrationen im Hausstaub bis 2200 mg/kg auf. In der ebenfalls erfassten Innenraumluft dieser Gebäude können die TCEP-Gehalte bis ca. 4 Mikrogramm/m3 nachgewiesen werden. In nicht belasteten Innenräumen sind TCEP-Raumluftgehalte von < 0,01 bis 0,03 Mikrogramm/m3 nachweisbar. Die Verbindungen TBEP und TPP sind in der Raumluft in relevanten Konzentrationen (> 0,05 Mikrogramm/m3) nicht nachzuweisen. In Stäuben aus Gebäuden mit TBEP- oder TPP-haltigen Baustoffen oder Gebrauchsgütern lassen sich im Staub Gehalte zwischen 100 und 1300 mg/kg finden.
Bestimmung und Vorkommen von phosphororganischen Verbindungen in Hausstaub und Raumluft
Determination and occurrence of phosphororganic compounds (POV) in dust and indoor air
Hansen, D. (author) / Volland, G. (author) / Krause, G. (author) / Zöltzer, D. (author)
2001
5 Seiten, 6 Tabellen, 10 Quellen
Article (Journal)
German
Nachweis von Flufenoxuron in der Raumluft und im Hausstaub
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