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Ungewönlicher Einsatz einer Kaltfräse: Sanierung einer estnischen Sondermülldeponie
Der Beitrag beschreibt den Einsatz einer Kaltfräse zur Sanierung einer radioaktiv kontaminierten Sondermülldeponie in Estland, die aus der Aufbereitung von rund 100000 t Uran resultiert. Der ursprünglich vorhandene Uran-See ist zwischenzeitlich teilweise abgetrocknet und hat über weite Teile verkrustetes, mittelhartes Erdreich und höchst belasteten Untergrund hinterlassen. Die ungesicherte Deponie, die nur ca. 30 bis 50 m vom Strand der Ostsee entfernt liegt, stellt eine zunehmende Gefahr dar. Neben kontaminiertem Staub sind es auch ausströmende radioaktive Gasgemische, die die Atemluft belasten. Durch die Nähe zur Ostsee ist auch eine Ausschwemmung des belasteten Materials durch Regenwasser und damit eine Verschmutzung des Meeres möglich. Vorgesehen ist die Transformation des ungesicherten Zwischenlagers in ein kontrolliertes versiegeltes Endlager. Durch die Versiegelung soll die Staubentwicklung unterbunden und durch ein Dränagesystem auch der Auswaschung belasteter Schichten begegnet werden. Insgesamt soll die Sanierung im Zeitraum von Dezember 2001 bis zum Jahr 2003 (bzw. 2006) in vier Schritten erfolgen: (1) Einrammen einer doppelten Spundwand zwischen neuer Abraumhalde und Meer.(2) Aushub eines Grabens zwischen dem meerabgewandten Verlauf der Enddeponie und dem restlichen Gelände. (3) Abdichtung der Deponie mit hoch verdichteten Bodenschichten sowie (4) Begrünung. Das Ausbrechen des belasteten Materials erfolgt mit dem Recycler WR 2500 von Wirtgen, der das belastete Material bis zu einer Tiefe von 0,45 m in einem Übergang abträgt und granuliert, so dass im Anschluss eine Verladung mit Radladern auf Lkw möglich ist.
Ungewönlicher Einsatz einer Kaltfräse: Sanierung einer estnischen Sondermülldeponie
Der Beitrag beschreibt den Einsatz einer Kaltfräse zur Sanierung einer radioaktiv kontaminierten Sondermülldeponie in Estland, die aus der Aufbereitung von rund 100000 t Uran resultiert. Der ursprünglich vorhandene Uran-See ist zwischenzeitlich teilweise abgetrocknet und hat über weite Teile verkrustetes, mittelhartes Erdreich und höchst belasteten Untergrund hinterlassen. Die ungesicherte Deponie, die nur ca. 30 bis 50 m vom Strand der Ostsee entfernt liegt, stellt eine zunehmende Gefahr dar. Neben kontaminiertem Staub sind es auch ausströmende radioaktive Gasgemische, die die Atemluft belasten. Durch die Nähe zur Ostsee ist auch eine Ausschwemmung des belasteten Materials durch Regenwasser und damit eine Verschmutzung des Meeres möglich. Vorgesehen ist die Transformation des ungesicherten Zwischenlagers in ein kontrolliertes versiegeltes Endlager. Durch die Versiegelung soll die Staubentwicklung unterbunden und durch ein Dränagesystem auch der Auswaschung belasteter Schichten begegnet werden. Insgesamt soll die Sanierung im Zeitraum von Dezember 2001 bis zum Jahr 2003 (bzw. 2006) in vier Schritten erfolgen: (1) Einrammen einer doppelten Spundwand zwischen neuer Abraumhalde und Meer.(2) Aushub eines Grabens zwischen dem meerabgewandten Verlauf der Enddeponie und dem restlichen Gelände. (3) Abdichtung der Deponie mit hoch verdichteten Bodenschichten sowie (4) Begrünung. Das Ausbrechen des belasteten Materials erfolgt mit dem Recycler WR 2500 von Wirtgen, der das belastete Material bis zu einer Tiefe von 0,45 m in einem Übergang abträgt und granuliert, so dass im Anschluss eine Verladung mit Radladern auf Lkw möglich ist.
Ungewönlicher Einsatz einer Kaltfräse: Sanierung einer estnischen Sondermülldeponie
Baustoff Recycling und Deponietechnik BR ; 17 ; 32-33
2001
2 Seiten, 1 Bild
Article (Journal)
German
Sanierung Sondermülldeponie Kölliken (Schweiz)
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MAGAZIN - Strassenbau - Surface Miner arbeitet zugleich als Kaltfräse
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