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Industriell, flexibel und seit Jahren bewährt - Die Produktion textil bewehrter Betonelemente in der Praxis
Anfang der 70er Jahre wurde in Holland mit der Herstellung von Uferschutzelemente aus Glasfaserbeton begonnen, damals gefertigt mit einer semimanuellen Spritzanlage. Die, im Ufereinbau, statisch belasteten Elemente hatten einen Auflageabstand von 500 mm. Mit dem Wellcrete-Verfahren wurde dieser Abstand auf 531 mm vergrößert. Aber erst mit der Durapact-Technologie war es möglich wesentlich größere Spannweiten bis zu 600 und 660 mm zu realisieren. Speziell durch komplizierte dreidimensionale Gestaltungen, wie Elemente mit Rippenstrukturen, konnte man sehr wirtschaftliche und wettbewerbsfähige Produkte mit geringeren Fasergehalten produzieren. Der Matrix werden grundsätzlich Kurzfasern zugegeben, weil auch die Vorsatzschicht über eine Mikrobewehrung verfügen soll. Kurzfasern werden bereits während des Misch- und Förderprozesses vollständig benetzt, so dass sie vollständig eingebunden, auch an der Oberfläche nicht mehr wahrnehmbar sind. AR-CS Matten aus 'langen Kurzfasern' von 50 mm, fixiert durch einen löslichen Binder, werden insbesondere dann eingesetzt, wenn die durchscheinende Struktur der Gittergewebe vermieden werden soll. Sämtliche textilen Bewehrungen werden so oberflächennah wie möglich positioniert. Die mitunter relativ 'dicken' Kett- und Schussfäden entziehen der Matrix Wasser, dieser physikalische Effekt wird beim fertigen Element an der Oberfläche sichtbar. Gittergewebe sind in unserer Produktion die 'statische Bewehrung' der Elemente. In der Regel werden Gitterstrukturen auf Vorder- und Rückseite der Bauteile eingesetzt, mitunter in Kombination mit AR-CS Matten. Wirrfasermatten aus endlosen, gebündelten AR-Filamenten befinden sich auf unserer 'kleinen' Durapact-Anlage derzeit in der Versuchsproduktion.
Industriell, flexibel und seit Jahren bewährt - Die Produktion textil bewehrter Betonelemente in der Praxis
Anfang der 70er Jahre wurde in Holland mit der Herstellung von Uferschutzelemente aus Glasfaserbeton begonnen, damals gefertigt mit einer semimanuellen Spritzanlage. Die, im Ufereinbau, statisch belasteten Elemente hatten einen Auflageabstand von 500 mm. Mit dem Wellcrete-Verfahren wurde dieser Abstand auf 531 mm vergrößert. Aber erst mit der Durapact-Technologie war es möglich wesentlich größere Spannweiten bis zu 600 und 660 mm zu realisieren. Speziell durch komplizierte dreidimensionale Gestaltungen, wie Elemente mit Rippenstrukturen, konnte man sehr wirtschaftliche und wettbewerbsfähige Produkte mit geringeren Fasergehalten produzieren. Der Matrix werden grundsätzlich Kurzfasern zugegeben, weil auch die Vorsatzschicht über eine Mikrobewehrung verfügen soll. Kurzfasern werden bereits während des Misch- und Förderprozesses vollständig benetzt, so dass sie vollständig eingebunden, auch an der Oberfläche nicht mehr wahrnehmbar sind. AR-CS Matten aus 'langen Kurzfasern' von 50 mm, fixiert durch einen löslichen Binder, werden insbesondere dann eingesetzt, wenn die durchscheinende Struktur der Gittergewebe vermieden werden soll. Sämtliche textilen Bewehrungen werden so oberflächennah wie möglich positioniert. Die mitunter relativ 'dicken' Kett- und Schussfäden entziehen der Matrix Wasser, dieser physikalische Effekt wird beim fertigen Element an der Oberfläche sichtbar. Gittergewebe sind in unserer Produktion die 'statische Bewehrung' der Elemente. In der Regel werden Gitterstrukturen auf Vorder- und Rückseite der Bauteile eingesetzt, mitunter in Kombination mit AR-CS Matten. Wirrfasermatten aus endlosen, gebündelten AR-Filamenten befinden sich auf unserer 'kleinen' Durapact-Anlage derzeit in der Versuchsproduktion.
Industriell, flexibel und seit Jahren bewährt - Die Produktion textil bewehrter Betonelemente in der Praxis
Engberts, E. (author) / Pachow, U. (author)
2001
6 Seiten, 5 Bilder, 1 Tabelle
Conference paper
German
Selbstvorspannende ultrahochfeste Betonelemente
Wiley | 2019
|Online Contents | 1997
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