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Die in den Boden eindringende Radarprüfung (GPR) ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren für nichtmetallische Bauteile. Im Frequenzbereich von 10 bis 2000 MHz dringen über eine Antenne elektromagnetische Impulse in das Material, die an Grenzflächen von Medien unterschiedlicher dielektrischer Konstanten reflektieret werden und im Echoverfahren von einer Antenne empfangen werden. Die Eindringtiefe ist von der Frequenz und dem elektrischen Widerstand des Prüflings abhängig. Mit geringerer Frequenz steigt zwar die Eindringtiefe, das Fehlerauflösungsvermögen ist aber kleiner. Auch die tote Zone unterhalb der Sendeantenne wird kleiner. Es werden zwei kanadische Geräte vorgestellt, die als Software verschiedene Methoden der Signalverarbeitung enthalten, so die inverse Filterung, Wavelet-Korrelationsmethoden sowie die Methode der Autokorrelation. Eine Autokorrelation wird vorgenommen, wenn die Fehlersignale und die Kalibriersignale stärker voneinander abweichen. Die unterschiedlichen Fehlersignalformen von Stahlstäben, Stahlblechen und Rissen werden beschrieben. Die Methode wurde mit einer Frequenz von 900 MHz zur Prüfung von Rissen in einer Betongrundplatte angewendet, die eine Dicke von 2,1 m hat und die durch unterschiedliche Temperaturen bei der Aushärtung Risse bekam. Weiterhin wurden in einer Betonwand, die Träger eines kulturhistorisch wertvollen Gemäldes ist, auf die Lage von Stahlverstärkungseinlagen und auf Risse untersucht, um danach eine Instandhaltung vorzunehmen. Die Frequenz betrug in diesem Fall 1200 MHz. Die Wanddicke lag bei 0,2 m, die Dicke der verstärkten Oberflächenschicht bei 0,08 m. Weitere Untersuchungen waren der Entdeckung eines bisher nicht bekannten Bombenschutzbunkers in einer Betonkonstruktion und der Untersuchung der Qualität von Fahrbahnbelägen auf Bindung mit dem Untergrund und auf Risse gewidmet. (Tietz, H.-D.)
Die in den Boden eindringende Radarprüfung (GPR) ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren für nichtmetallische Bauteile. Im Frequenzbereich von 10 bis 2000 MHz dringen über eine Antenne elektromagnetische Impulse in das Material, die an Grenzflächen von Medien unterschiedlicher dielektrischer Konstanten reflektieret werden und im Echoverfahren von einer Antenne empfangen werden. Die Eindringtiefe ist von der Frequenz und dem elektrischen Widerstand des Prüflings abhängig. Mit geringerer Frequenz steigt zwar die Eindringtiefe, das Fehlerauflösungsvermögen ist aber kleiner. Auch die tote Zone unterhalb der Sendeantenne wird kleiner. Es werden zwei kanadische Geräte vorgestellt, die als Software verschiedene Methoden der Signalverarbeitung enthalten, so die inverse Filterung, Wavelet-Korrelationsmethoden sowie die Methode der Autokorrelation. Eine Autokorrelation wird vorgenommen, wenn die Fehlersignale und die Kalibriersignale stärker voneinander abweichen. Die unterschiedlichen Fehlersignalformen von Stahlstäben, Stahlblechen und Rissen werden beschrieben. Die Methode wurde mit einer Frequenz von 900 MHz zur Prüfung von Rissen in einer Betongrundplatte angewendet, die eine Dicke von 2,1 m hat und die durch unterschiedliche Temperaturen bei der Aushärtung Risse bekam. Weiterhin wurden in einer Betonwand, die Träger eines kulturhistorisch wertvollen Gemäldes ist, auf die Lage von Stahlverstärkungseinlagen und auf Risse untersucht, um danach eine Instandhaltung vorzunehmen. Die Frequenz betrug in diesem Fall 1200 MHz. Die Wanddicke lag bei 0,2 m, die Dicke der verstärkten Oberflächenschicht bei 0,08 m. Weitere Untersuchungen waren der Entdeckung eines bisher nicht bekannten Bombenschutzbunkers in einer Betonkonstruktion und der Untersuchung der Qualität von Fahrbahnbelägen auf Bindung mit dem Untergrund und auf Risse gewidmet. (Tietz, H.-D.)
Ground penetrating radar technique and it's application in non-destructive testing of reinforced concrete
Bodenradarverfahren und dessen Anwendung zur zerstörungsfreien Prüfung von Stahlbeton
2001
9 Seiten, 9 Bilder, 6 Quellen
(Nicht paginiert).
Conference paper
English
In-Pipe Ground Penetrating Radar for Non-Destructive Evaluation of PVC Lined Concrete Pipe
Springer Verlag | 2006
|In-Pipe Ground Penetrating Radar for Non-Destructive Evaluation of PVC Lined Concrete Pipe
British Library Conference Proceedings | 2006
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