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Abdichtung und Entwässerung des Tunnels Euerwang an der Neubaustrecke Nürnberg-Ingolstadt
Der Beitrag berichtet über den Tunnel Euerwang , der zweigleisig mit einem Querschnitt von etwa 140 m2 für die Hochgeschwindigkeitsstrecke Nürnberg-Ingolstadt bergmännisch aufgefahren wurde. Der Euerwangtunnel ist mit einer Länge von 7653 m der längste aller Tunnel auf der Neubaustrecke und wird in Spritzbetonbauweise mit einem zweischaligen Ausbau hergestellt. Der größte Teil des Tunnels liegt unterhalb des Grundwasserspiegels im gering durchlässigen Eisensandstein mit einer Mächtigkeit von 30 - 50 m, bestehend aus einem heterogenen sandigen und tonigen Gebirgsaufbau. Während des Tunnelvortriebs ergaben sich neue Erkenntnisse über hydrologische und hydrogeologische Randbedingungen (wesentlich größere Wassermengen als prognostiziert), die eine Überarbeitung des Abdichtungs- und Entwässerungskonzepts für den Tunnel notwendig machten. Auf der Basis der Erkenntnisse erschien ein wasserdruckdichter Tunnel als die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung, wobei der gesamte Nordabschnitt auf einer Länge von etwa 6250 m eine Rundumabdichtung für Sohle und Gewölbe in Form einer lose verlegten Kunststoffdichtungsbahn (KDB) mit 3 mm Dicke aus PE-LD (Carbofol-Tunnelbahn) und ein Geotextil mit 500 g/m2 (Secutex R 551 -B2) erhielt. Weiterhin wurde das Kammerdrän durch eine spülbare Ulmendränageleitung (Teilsickerrohr DN 250) ersetzt. Für die Entwässerungsleitungen wurden Deponiesickerrohre nach DIN 4266-1 mit einem Außendurchmesser von 225 mm, einer Wanddicke von 12,8 mm und einer Wassereintrittsfläche von > 100 cm2 verwendet.
Abdichtung und Entwässerung des Tunnels Euerwang an der Neubaustrecke Nürnberg-Ingolstadt
Der Beitrag berichtet über den Tunnel Euerwang , der zweigleisig mit einem Querschnitt von etwa 140 m2 für die Hochgeschwindigkeitsstrecke Nürnberg-Ingolstadt bergmännisch aufgefahren wurde. Der Euerwangtunnel ist mit einer Länge von 7653 m der längste aller Tunnel auf der Neubaustrecke und wird in Spritzbetonbauweise mit einem zweischaligen Ausbau hergestellt. Der größte Teil des Tunnels liegt unterhalb des Grundwasserspiegels im gering durchlässigen Eisensandstein mit einer Mächtigkeit von 30 - 50 m, bestehend aus einem heterogenen sandigen und tonigen Gebirgsaufbau. Während des Tunnelvortriebs ergaben sich neue Erkenntnisse über hydrologische und hydrogeologische Randbedingungen (wesentlich größere Wassermengen als prognostiziert), die eine Überarbeitung des Abdichtungs- und Entwässerungskonzepts für den Tunnel notwendig machten. Auf der Basis der Erkenntnisse erschien ein wasserdruckdichter Tunnel als die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung, wobei der gesamte Nordabschnitt auf einer Länge von etwa 6250 m eine Rundumabdichtung für Sohle und Gewölbe in Form einer lose verlegten Kunststoffdichtungsbahn (KDB) mit 3 mm Dicke aus PE-LD (Carbofol-Tunnelbahn) und ein Geotextil mit 500 g/m2 (Secutex R 551 -B2) erhielt. Weiterhin wurde das Kammerdrän durch eine spülbare Ulmendränageleitung (Teilsickerrohr DN 250) ersetzt. Für die Entwässerungsleitungen wurden Deponiesickerrohre nach DIN 4266-1 mit einem Außendurchmesser von 225 mm, einer Wanddicke von 12,8 mm und einer Wassereintrittsfläche von > 100 cm2 verwendet.
Abdichtung und Entwässerung des Tunnels Euerwang an der Neubaustrecke Nürnberg-Ingolstadt
Waterproofing and dewatering system at tunnel Euerwang of the new high speed railway line Nuremberg-Ingolstadt
Opheys, S. (author) / Späth, C. (author)
Geotechnik ; 26 ; 230-233
2003
4 Seiten, 6 Bilder, 1 Tabelle, 5 Quellen
Article (Journal)
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