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Schwerentflammbare Hydraulikmedien vom Typ HFA
Aus Sicherheitsgründen dürfen in feuergefährdeten Bereichen keine brennbaren Medien eingesetzt werden. Dieses gilt somit auch für Hydraulikmedien, die in einer Vielzahl von Aggregaten eingesetzt werden. Die Bestimmung der Entflammbarkeit für die Eignung als Schwerentflammbares Hydraulikmedium hat oberste Priorität. Aus diesem Grund gehört diese Eigenschaft zu den sogenannten 'Unerlässlichen Prüfungen' gem. 7. Luxemburger Bericht. Die Schwerentflammbarkeitsprüfungen für bergrechtliche Zulassungen als schwerentflammbares Hydraulikmedium umfassen: Sprühstrahlzündprüfung, Nachbrennzeit oder Ausbreitung einer Flamme sowie Nachbrennzeit mit Flamme an einem Docht. Basierend auf dem Kriterium der Schwerentflammbarkeit werden in der DIN ISO 12922 die HF - Medien nach ihrem chemischen Aufbau in Wasserhaltige Druckflüssigkeiten (HFA, HFB, HFC) und Wasserfreie synthetische Druckflüssigkeiten (HFD) eingeteilt. Speziell für die HFA-Systeme ist somit unabhängig von der weiteren Zusammensetzung bei Konzentratanteilen < 5 % in Wasser die Nichtbrennbarkeit gegeben, so dass hier die brandtechnischen Untersuchungen entfallen können. Somit stellt sich generell die Frage nach der Eignung von Wasser als Hydraulikflüssigkeit. Gelingt es, die Nachteile von Wasser technologisch zu beherrschen, kann Wasser sehr wohl als ökologisch neutrales Hydraulikfluid angesehen werden. Diskutiert werden die Eigenschaften des Wassers Pro und Contra hinsichtlich der Gebrauchstauglichkeit als Hydraulik-Medium. Es werden ausschließlich die wasserhaltigen Hydraulikflüssigkeiten vom Typ HFA besprochen, d.h. wasserlösliche (HFA-S) und emulgierbare (HFA-E) schwerentflammbare Hydraulikmedien. Folgende Themen werden dazu behandelt: 1. Anforderungen. 2. Untertägiger Einsatz. 3. Unerlässliche und empfohlene Prüfungen und Untersuchungen. 4. Anforderungen des Hauptanwenders (Deutsche Steinkohle (DSK) und der OEM. 5. Allgemeiner Aufbau von HFA-Medien. 6. Wesentliche Unterschiede zwischen HFA-E und HFA-S - Systemen anhand von Praxisergebnissen. 7. Einsatz von HFA - Medien zur Kraftübertragung.
Schwerentflammbare Hydraulikmedien vom Typ HFA
Aus Sicherheitsgründen dürfen in feuergefährdeten Bereichen keine brennbaren Medien eingesetzt werden. Dieses gilt somit auch für Hydraulikmedien, die in einer Vielzahl von Aggregaten eingesetzt werden. Die Bestimmung der Entflammbarkeit für die Eignung als Schwerentflammbares Hydraulikmedium hat oberste Priorität. Aus diesem Grund gehört diese Eigenschaft zu den sogenannten 'Unerlässlichen Prüfungen' gem. 7. Luxemburger Bericht. Die Schwerentflammbarkeitsprüfungen für bergrechtliche Zulassungen als schwerentflammbares Hydraulikmedium umfassen: Sprühstrahlzündprüfung, Nachbrennzeit oder Ausbreitung einer Flamme sowie Nachbrennzeit mit Flamme an einem Docht. Basierend auf dem Kriterium der Schwerentflammbarkeit werden in der DIN ISO 12922 die HF - Medien nach ihrem chemischen Aufbau in Wasserhaltige Druckflüssigkeiten (HFA, HFB, HFC) und Wasserfreie synthetische Druckflüssigkeiten (HFD) eingeteilt. Speziell für die HFA-Systeme ist somit unabhängig von der weiteren Zusammensetzung bei Konzentratanteilen < 5 % in Wasser die Nichtbrennbarkeit gegeben, so dass hier die brandtechnischen Untersuchungen entfallen können. Somit stellt sich generell die Frage nach der Eignung von Wasser als Hydraulikflüssigkeit. Gelingt es, die Nachteile von Wasser technologisch zu beherrschen, kann Wasser sehr wohl als ökologisch neutrales Hydraulikfluid angesehen werden. Diskutiert werden die Eigenschaften des Wassers Pro und Contra hinsichtlich der Gebrauchstauglichkeit als Hydraulik-Medium. Es werden ausschließlich die wasserhaltigen Hydraulikflüssigkeiten vom Typ HFA besprochen, d.h. wasserlösliche (HFA-S) und emulgierbare (HFA-E) schwerentflammbare Hydraulikmedien. Folgende Themen werden dazu behandelt: 1. Anforderungen. 2. Untertägiger Einsatz. 3. Unerlässliche und empfohlene Prüfungen und Untersuchungen. 4. Anforderungen des Hauptanwenders (Deutsche Steinkohle (DSK) und der OEM. 5. Allgemeiner Aufbau von HFA-Medien. 6. Wesentliche Unterschiede zwischen HFA-E und HFA-S - Systemen anhand von Praxisergebnissen. 7. Einsatz von HFA - Medien zur Kraftübertragung.
Schwerentflammbare Hydraulikmedien vom Typ HFA
Dwuletzki, H. (author)
2004
16 Seiten, 9 Tabellen, 11 Quellen
Conference paper
Storage medium
German
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