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Analogien von Rechenmodellen im Bau- und Vermessungswesen
Mit der Verfügbarkeit selbstregistrierender Messinstrumente können geodätische Beobachtungsdaten in großer Zahl und hoher Qualität für vielfältige Anwendungen mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand erfasst werden. Die Auswertung der Beobachtungen erfordert einen hohen Automationsgrad, der nur auf der Grundlage ausgereifter Auswertesoftware und moderner Computersysteme zu bewältigen ist. Der Software liegen Modelle zugrunde, in denen nicht nur die idealisierten Eigenschaften der Beobachtungsdaten sondern auch die Charakteristiken des Messvorgangs, die Behandlung der Nichtlinearität der Beziehungen zwischen Messgrößen und dem gesuchten Ergebnis und die Behandlung fehlerhafter Information bestmöglich erfasst werden. Ausreißer in den Messgrößen werden nicht mehr in erster Linie durch fehlerhafte Registrierung von Messdaten verursacht, sie sind vielmehr zu einem gewissen Prozentsatz unvermeidlich bei der manuellen Eingabe von beobachtungsrelevanter Information, wie z.B. der Stand- oder Zielpunkte. Die Elimination von Ausreißern und die effiziente Modellierung der nichtlinearen Beziehungen zwischen Beobachtungen und den zu bestimmenden Projektparametern sind hier nicht behandelt worden, vielmehr sollen im folgenden allgemeingültige Auswertekonzepte für geodätische Beobachtungen, dir lediglich zufällig um ihre Erwartungswerte streuen, behandelt und Äquivalenzbeziehungen zur Mechanik aufgezeigt werden. Zunächst werden charakteristische Eigenschaften des Beobachtungsmodells und der Auswertung nach der Methode der kleinsten Quadrate beschrieben und der Berechnung von Strukturen der Mechanik auf der Basis von Energiemethoden gegenübergestellt. Es zeigt sich, dass beiden Methoden korrespondierende Optimalitätsforderungen zugrunde liegen. Damit lassen sich Erkenntnisse aus beiden Anwendungsbereichen nutzbringend verknüpfen bzw. ergänzen. Dieses soll am Beispiel der Deformationsanalyse und der Variationsmodelle der Mechanik dann vertieft werden.
Analogien von Rechenmodellen im Bau- und Vermessungswesen
Mit der Verfügbarkeit selbstregistrierender Messinstrumente können geodätische Beobachtungsdaten in großer Zahl und hoher Qualität für vielfältige Anwendungen mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand erfasst werden. Die Auswertung der Beobachtungen erfordert einen hohen Automationsgrad, der nur auf der Grundlage ausgereifter Auswertesoftware und moderner Computersysteme zu bewältigen ist. Der Software liegen Modelle zugrunde, in denen nicht nur die idealisierten Eigenschaften der Beobachtungsdaten sondern auch die Charakteristiken des Messvorgangs, die Behandlung der Nichtlinearität der Beziehungen zwischen Messgrößen und dem gesuchten Ergebnis und die Behandlung fehlerhafter Information bestmöglich erfasst werden. Ausreißer in den Messgrößen werden nicht mehr in erster Linie durch fehlerhafte Registrierung von Messdaten verursacht, sie sind vielmehr zu einem gewissen Prozentsatz unvermeidlich bei der manuellen Eingabe von beobachtungsrelevanter Information, wie z.B. der Stand- oder Zielpunkte. Die Elimination von Ausreißern und die effiziente Modellierung der nichtlinearen Beziehungen zwischen Beobachtungen und den zu bestimmenden Projektparametern sind hier nicht behandelt worden, vielmehr sollen im folgenden allgemeingültige Auswertekonzepte für geodätische Beobachtungen, dir lediglich zufällig um ihre Erwartungswerte streuen, behandelt und Äquivalenzbeziehungen zur Mechanik aufgezeigt werden. Zunächst werden charakteristische Eigenschaften des Beobachtungsmodells und der Auswertung nach der Methode der kleinsten Quadrate beschrieben und der Berechnung von Strukturen der Mechanik auf der Basis von Energiemethoden gegenübergestellt. Es zeigt sich, dass beiden Methoden korrespondierende Optimalitätsforderungen zugrunde liegen. Damit lassen sich Erkenntnisse aus beiden Anwendungsbereichen nutzbringend verknüpfen bzw. ergänzen. Dieses soll am Beispiel der Deformationsanalyse und der Variationsmodelle der Mechanik dann vertieft werden.
Analogien von Rechenmodellen im Bau- und Vermessungswesen
Gründig, lothar (author) / Milev, Ivo (author)
2004
15 Seiten, 2 Bilder, 7 Quellen
Conference paper
German
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