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Trotz aller Optimierungen zeigt die Praxis, dass früher oder später mit dem Undichtwerden einer Fuge zu rechnen ist. Welche Faktoren sind dafür verantwortlich, und welche Fehler lassen sich wie vermeiden? Im modernen Fassadenbau kommen konstruktionbedingt unterschiedliche Kleb- und Dichtstoffe miteinander in Kontakt. Um Spätschäden zu vermeiden, muss die Verträglichkeit aller in Kontakt kommenden Kleb-, Dicht- und Kunststoffe gegeben sein. Viele der Umweltfaktoren wirken im Wesentlichen auf den Dichtstoff selbst ein. Die Hauptschäden können durch die UV-Strahlung entstehen, die rissige, verwitterte oder klebrige Dichtstoffoberflächen verursacht. Silikone werden durch UV nicht angegriffen. Auch Acrylate sind sehr UV-beständig. Feuchtigkeit, insbesondere in Kombination mit Wärme, kann in Dichtstoffe eindringen und sie zur Quellung bringen. Dies kann innere Spannungen auslösen, die zu Adhäsionsproblemen führen können. Die unprofessionelle Fugenvorbereitung ist in vielen Fällen ein Hauptgrund für ein vorzeitiges Undichtwerden einer Fuge. Im Baugewerbe machen gelegentlich Reste von Schalölen die Dichtstoffhaftung auf Beton schwierig. Fugenbewegungen bei den Fugen auch im Rahmen der berechneten Grenzen können im Laufe von Jahren über mechanische Alterung des Dichtstoffs zu substanziellen Veränderungen führen. Durch Alterung versprödete Dichtstoffe weisen verminderte Dauerdehnfähigkeiten auf und üben größere Kräfte auf die Fugenflanken auf als ungealterte, und die Wahrscheinlichkeit für adhäsives Fugenversagen wächst.
Trotz aller Optimierungen zeigt die Praxis, dass früher oder später mit dem Undichtwerden einer Fuge zu rechnen ist. Welche Faktoren sind dafür verantwortlich, und welche Fehler lassen sich wie vermeiden? Im modernen Fassadenbau kommen konstruktionbedingt unterschiedliche Kleb- und Dichtstoffe miteinander in Kontakt. Um Spätschäden zu vermeiden, muss die Verträglichkeit aller in Kontakt kommenden Kleb-, Dicht- und Kunststoffe gegeben sein. Viele der Umweltfaktoren wirken im Wesentlichen auf den Dichtstoff selbst ein. Die Hauptschäden können durch die UV-Strahlung entstehen, die rissige, verwitterte oder klebrige Dichtstoffoberflächen verursacht. Silikone werden durch UV nicht angegriffen. Auch Acrylate sind sehr UV-beständig. Feuchtigkeit, insbesondere in Kombination mit Wärme, kann in Dichtstoffe eindringen und sie zur Quellung bringen. Dies kann innere Spannungen auslösen, die zu Adhäsionsproblemen führen können. Die unprofessionelle Fugenvorbereitung ist in vielen Fällen ein Hauptgrund für ein vorzeitiges Undichtwerden einer Fuge. Im Baugewerbe machen gelegentlich Reste von Schalölen die Dichtstoffhaftung auf Beton schwierig. Fugenbewegungen bei den Fugen auch im Rahmen der berechneten Grenzen können im Laufe von Jahren über mechanische Alterung des Dichtstoffs zu substanziellen Veränderungen führen. Durch Alterung versprödete Dichtstoffe weisen verminderte Dauerdehnfähigkeiten auf und üben größere Kräfte auf die Fugenflanken auf als ungealterte, und die Wahrscheinlichkeit für adhäsives Fugenversagen wächst.
Warum versagen Fugen?
Pröbster, Manfred (author)
Adhäsion - Kleben & Dichten ; 49 ; 12-18
2005
6 Seiten, 8 Bilder, 5 Quellen
Article (Journal)
German
Tragwerksschädigung, Steifigkeitsverringerung, Versagen
Tema Archive | 2005
|Hydraulisch verursachtes Versagen
Wiley | 2012
|British Library Online Contents | 2011
|Versagen von Messingspreizdübeln
TIBKAT | 2007
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