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Nach etwa zwei Jahren Entwicklungszeit mit vielen Praxisversuchen ist es gelungen, eine viel versprechende Idee zum mobilen Hochwasserschutz umzusetzen. Das System besteht aus einer GFK-Platte mit den Maßen von 1,20 m Breite, 4,10 m Länge und einer Wandstärke von 0,04 m. An einer Längsseite ist eine kräftige, 0,50 m breite Folie angebracht. Die GFK-Platte wird zu einem Zylinder gebogen und mit einer einfachen Verschlusseinrichtung, einem Riegel, zusammengefügt. Nach dem Zusammenbiegen der Zylinderplatte bildet die Folie einen idealen Zylinderboden. Wenn der Zylinder nun mit Sand, Kies oder einem ähnlich schwerem Medium gefüllt wird, ist ein mit 1,2 qm Inhalt unverrückbares Hochwasser-Schutzsystem entstanden, das auch bei schwierigem Bodenuntergrund aufgrund des flexiblen Folienbodens perfekt als Hochwasserschutz nutzbar ist. Das einströmende Wasser presst nun den Foliensack in den Zylinder und fixiert die am unteren Zylinderrand befestigte Folie auf dem Untergrund. Die mit dem unteren Zylinderrand fest verbundene Folie spielt eine entscheidende Rolle: Die Geschwindigkeit beim Aufbau ist faszinierend. Die Einsatzkräfte benötigen so gut wie keine Vorkenntnisse, das Erlernen des Zylinderaufbaus geschieht in weniger als einer Minute. Als großer Vorteil erweist sich nun der Verbund der Zylinder mit der ausgelegten PVC-Folie, da diese vom Hochwasser in die Zylinderreihe gepresst wird und sie zusätzlich stabilisiert und abdichtet. Im Praxisversuch wurde die Zylinderreihe in einem Klärbecken bis zu einer Stauhöhe von 1,05 m belastet, ohne dass das System versagte. Im Extremfall wäre durch eine weitere Zylinderreihe hinter der ersten der Aufbau einer dritten Zylinderreihe auf den unteren Zylinderreihen möglich, so dass eine Schutzwallhöhe von 2,40 m erreicht wird.
Nach etwa zwei Jahren Entwicklungszeit mit vielen Praxisversuchen ist es gelungen, eine viel versprechende Idee zum mobilen Hochwasserschutz umzusetzen. Das System besteht aus einer GFK-Platte mit den Maßen von 1,20 m Breite, 4,10 m Länge und einer Wandstärke von 0,04 m. An einer Längsseite ist eine kräftige, 0,50 m breite Folie angebracht. Die GFK-Platte wird zu einem Zylinder gebogen und mit einer einfachen Verschlusseinrichtung, einem Riegel, zusammengefügt. Nach dem Zusammenbiegen der Zylinderplatte bildet die Folie einen idealen Zylinderboden. Wenn der Zylinder nun mit Sand, Kies oder einem ähnlich schwerem Medium gefüllt wird, ist ein mit 1,2 qm Inhalt unverrückbares Hochwasser-Schutzsystem entstanden, das auch bei schwierigem Bodenuntergrund aufgrund des flexiblen Folienbodens perfekt als Hochwasserschutz nutzbar ist. Das einströmende Wasser presst nun den Foliensack in den Zylinder und fixiert die am unteren Zylinderrand befestigte Folie auf dem Untergrund. Die mit dem unteren Zylinderrand fest verbundene Folie spielt eine entscheidende Rolle: Die Geschwindigkeit beim Aufbau ist faszinierend. Die Einsatzkräfte benötigen so gut wie keine Vorkenntnisse, das Erlernen des Zylinderaufbaus geschieht in weniger als einer Minute. Als großer Vorteil erweist sich nun der Verbund der Zylinder mit der ausgelegten PVC-Folie, da diese vom Hochwasser in die Zylinderreihe gepresst wird und sie zusätzlich stabilisiert und abdichtet. Im Praxisversuch wurde die Zylinderreihe in einem Klärbecken bis zu einer Stauhöhe von 1,05 m belastet, ohne dass das System versagte. Im Extremfall wäre durch eine weitere Zylinderreihe hinter der ersten der Aufbau einer dritten Zylinderreihe auf den unteren Zylinderreihen möglich, so dass eine Schutzwallhöhe von 2,40 m erreicht wird.
Innovativer Hochwasserschutz
Ries, Reinhard (author)
Schadenprisma ; 22-25
2007
4 Seiten, 11 Bilder, 1 Quelle
Article (Journal)
German
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