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Verlegung eines Gasdükers unter der Elbe
Die Verlegung einer 615 m langen Hochdruckgasleitung der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH wurde zur Druckstabilisierung und sicheren Gasversorgung im betreffenden Einzugsgebiet erforderlich. Die Verlegung erfolgte in offener Bauweise, wobei zunächst unter Wasser eine Dükerrinne ausgehoben und anschließend der Düker durch Einziehen verlegt wurde. Der Düker besteht aus längsnahtgeschweißten PE-umhüllten Stahlrohren L 360 MB DN 200 mit einer Wanddicke von 8 mm und einer Baulänge von je 12 m sowie einem PE-HD-Rohr 75 x 6,8 als Peilrohr zur Bestimmung der Tiefenlage. Zunächst wurden fünf Teilsegmente montiert und einer Dichtheitsprüfung unterzogen. Die Betonummantelung erhielt eine spezielle Bewehrung aus einem System von Polypropylenseilen, die über vorgefertigte Betonelemente etwa alle 3 m geführt werden. Diese Elemente stellen später Sollbruchstellen im Ummantelungsbeton dar, wodurch die beim Einzug auftretenden Biegeradien keine Schäden in der Ummantelung verursachen können. Die vorgefertigten Dükersegmente wurden in die spätere Einzugsachse eingehoben und untereinander verbunden. Zur Minimierung des Eingriffs in die mit Sandsteinpflaster befestigten Uferböschungen wurde die notwendige Böschung zum Dükergraben auf beiden Seiten mit Spundwänden abgefangen.
Verlegung eines Gasdükers unter der Elbe
Die Verlegung einer 615 m langen Hochdruckgasleitung der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH wurde zur Druckstabilisierung und sicheren Gasversorgung im betreffenden Einzugsgebiet erforderlich. Die Verlegung erfolgte in offener Bauweise, wobei zunächst unter Wasser eine Dükerrinne ausgehoben und anschließend der Düker durch Einziehen verlegt wurde. Der Düker besteht aus längsnahtgeschweißten PE-umhüllten Stahlrohren L 360 MB DN 200 mit einer Wanddicke von 8 mm und einer Baulänge von je 12 m sowie einem PE-HD-Rohr 75 x 6,8 als Peilrohr zur Bestimmung der Tiefenlage. Zunächst wurden fünf Teilsegmente montiert und einer Dichtheitsprüfung unterzogen. Die Betonummantelung erhielt eine spezielle Bewehrung aus einem System von Polypropylenseilen, die über vorgefertigte Betonelemente etwa alle 3 m geführt werden. Diese Elemente stellen später Sollbruchstellen im Ummantelungsbeton dar, wodurch die beim Einzug auftretenden Biegeradien keine Schäden in der Ummantelung verursachen können. Die vorgefertigten Dükersegmente wurden in die spätere Einzugsachse eingehoben und untereinander verbunden. Zur Minimierung des Eingriffs in die mit Sandsteinpflaster befestigten Uferböschungen wurde die notwendige Böschung zum Dükergraben auf beiden Seiten mit Spundwänden abgefangen.
Verlegung eines Gasdükers unter der Elbe
Krienitz, Frank (author) / Helbig, Mirco (author)
bbr - Fachmagazin für Brunnen- und Leitungsbau ; 59 ; 16-19
2008
4 Seiten, 7 Bilder
Article (Journal)
German
Technik - Leitungsbau - Verlegung eines Gasdükers unter der Elbe
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