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Halbzeit beim Bau der U-Bahn-Linie 3-Nord. Wahl des Vortriebsverfahrens
Das Baulos 2 der Linie 3-Nord umfasst zwei Streckenabschnitte mit Einzeltunneln im Schildvortrieb sowie den Ostteil des Bahnhofs Moosach und den Bahnhof Moosacher St.-Martins-Platz in Schlitzwand-Deckelbauweise. Im Beitrag wird über den Sondervorschlag 'einschalige Schildbauweise', Erfahrungen beim Auffahren des bereits fertiggestellten Tunnels Gleis 1 und Brandschutzanforderungen im Bahnhof Moosach berichtet. Bei den Sondervorschlag handelt es sich um einen Schildvortrieb mit einschaligen Tübbingausbau und 40 cm dicken Tübbings. Die bergmännisch aufzufahrenden Tunnelstrecken in diesem Bauabschnitt liegen mit ihren Firsten fast überall in den quartären, wasserführenden Kiesen, wogegen die Tunnelsohle im Übergangsbereich von den Kiesen in die grundwasserstauenden Mergel zu liegen kommt. Die Ortsbrust wird im gesamten Baulosabschnitt durch eine Bentonitsuspension als Stützflüssigkeit gesichert, deren Stützdruck durch ein Druckluftpolster hinter der Tauchwand auf ein Gleichgewicht mit den quartären Grundwasserständen und dem Erddruck eingestellt werden kann. Am 12. Juni 2007 ereignete sich bei einem Vortriebsstand im Gleis 1 von 168 m unter der Pelkovenstraße während eines baubetrieblich zur Rohrleitungsverlängerung erforderlichen Vortriebsstillstands ein Störfall. Infolge einer Störung der Druckluftregelanlage kam es zu einem deutlichen Absinken des Stützdrucks um rd. 6 m unter den planmäßig erforderlichen Wert. Als Folgerung aus dem Vorfall wurde das an der Vortriebsmaschine über den statisch erforderlichen Wert hinaus einzustellende Vorhaltemaß des Stützdruckes von 0,2 auf 0,3 bar erhöht.
Halbzeit beim Bau der U-Bahn-Linie 3-Nord. Wahl des Vortriebsverfahrens
Das Baulos 2 der Linie 3-Nord umfasst zwei Streckenabschnitte mit Einzeltunneln im Schildvortrieb sowie den Ostteil des Bahnhofs Moosach und den Bahnhof Moosacher St.-Martins-Platz in Schlitzwand-Deckelbauweise. Im Beitrag wird über den Sondervorschlag 'einschalige Schildbauweise', Erfahrungen beim Auffahren des bereits fertiggestellten Tunnels Gleis 1 und Brandschutzanforderungen im Bahnhof Moosach berichtet. Bei den Sondervorschlag handelt es sich um einen Schildvortrieb mit einschaligen Tübbingausbau und 40 cm dicken Tübbings. Die bergmännisch aufzufahrenden Tunnelstrecken in diesem Bauabschnitt liegen mit ihren Firsten fast überall in den quartären, wasserführenden Kiesen, wogegen die Tunnelsohle im Übergangsbereich von den Kiesen in die grundwasserstauenden Mergel zu liegen kommt. Die Ortsbrust wird im gesamten Baulosabschnitt durch eine Bentonitsuspension als Stützflüssigkeit gesichert, deren Stützdruck durch ein Druckluftpolster hinter der Tauchwand auf ein Gleichgewicht mit den quartären Grundwasserständen und dem Erddruck eingestellt werden kann. Am 12. Juni 2007 ereignete sich bei einem Vortriebsstand im Gleis 1 von 168 m unter der Pelkovenstraße während eines baubetrieblich zur Rohrleitungsverlängerung erforderlichen Vortriebsstillstands ein Störfall. Infolge einer Störung der Druckluftregelanlage kam es zu einem deutlichen Absinken des Stützdrucks um rd. 6 m unter den planmäßig erforderlichen Wert. Als Folgerung aus dem Vorfall wurde das an der Vortriebsmaschine über den statisch erforderlichen Wert hinaus einzustellende Vorhaltemaß des Stützdruckes von 0,2 auf 0,3 bar erhöht.
Halbzeit beim Bau der U-Bahn-Linie 3-Nord. Wahl des Vortriebsverfahrens
Zaunseder, Michael (author) / Eicher, Lothar (author)
Felsbau magazin ; 289-295
2008
7 Seiten, 8 Bilder
Article (Journal)
German
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